Frage von zweiozweit, 7

habe ich anspruch auf ein vergessenes op instument nache einer vor 3 jahren durchgefühten op

mir wurde heute nach langer leidenszeit bei einer blasenspiegelung im harnleiter vom penis zur blase ein clip mit ummantelten harnstein entfernt. zunächst sah es aus wie ei stein doch beim bergen zerbrach er und es kan die spitze eines metallclip hervor. der reststein mit dem clip konnte dann auch geborgen werden. diese clip wurde bei einer prostattotal op vergessen.mein urologe will dieses als andenken behalten. kannich das als beweis zurück fordern?

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Antwort
von bobbys, 7

Normaler Weise muss dies ja im OP-Bericht erwähnt werden,ich würde es auf jeden Fall mal mit dem Arzt besprechen,falls du Rechtliche Schritte einleiten möchtest.Oder war dein Urologe auch der Operateur bei der Prostata-OP?

LG Bobbys:)

Antwort
von StephanZehnt, 7

Hallo zweiozweit,

natürlich kannst Du das als Beweis fordern. Die Frage ist aber schon welche Folgen der Clip hatte ... Der Clip allein wird Dir aber nichts nützen (man braucht auch entsprechende Unterlagen von der OP) also wird Dir nichts anderes übrig bleiben als zu einem guten Fachanwalt Medizinrecht zu gehen. Ja und Dich erst einmal beraten zu lassen.

Denn wenn die Entschädigung niedriger ist als Deine Anwaltskosten könnte es problematisch werden! man braucht da sehr viel Geduld bei so einem Verfahren.

Es gibt bei Unfallopfern mit Schwerstverletzungen auch einen Verein der solche Opfer Anwaltlich vertritt! (dies aber nur als Randnotiz).

VG Stephan

Antwort
von walesca, 4

Hallo zweiozweit!

Da würde ich Dir doch dazu raten, Dir erst einmal rechtlichen Rat hier einzuholen. Dort bekommst Du genau erklärt, welche Möglichkeiten Du hast, ehe Du einen Anwalt einschaltest und ggf. auf erheblichen Kosten sitzenbleibst.

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/meine-rechte-als-patient---wer-kennt-sich-d...

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von Sibyll, 6

Das klingt ja übel - den Stein würde ich mal auf jeden Fall bergen.

Dann würde ich mich ebenfalls mit einem Fachanwalt beraten. So leicht kann man das doch nicht auf sich beruhen lassen, diesen Pfusch.

Hast du eine Rechtschutzversicherung? Ansonsten musst du ggf. in Vorleistung gehen (wenn du den Prozess gewinnst, zahlt der Gegner die Kosten). Das kann lange dauern und teuer werden (mein Sohn ist schwerbehindert wegen eines Ärztepfuschs; das Verfahren hat sich über sieben (!) Jahre hingezogen - letztendlich ist es in einem Vergleich geendet, aber uns wurde Schmerzensgeld zugesprochen).

Du brauchst dann natürlich Einsicht in die Unterlagen der damaligen Prostata-OP sowie ein Gutachten, etc.... wie gesagt, ein Fachanwalt kann dir mehr darüber erzählen.

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