Frage von myguardianangel, 152

Habe FIBROMYALGIE, Beine funktionieren s. 3Tg. kaum noch, schaffe kaum noch 500m, wer kennt das ????

Vorgestern dachte ich nur ich wäre versehendlich zu weit gelaufen, wollte nur zum Arzt und dann Einkaufen, (gelaufen ca. 600m) ich dachte wenn ich mich 1 Tag ausruhe geht es vielleicht wieder, musste heute zur Bank (500m) dann zur Edeka (600m) und wieder Heim ca. 60m, es ist als stecken meine Beine in Zementkübeln + sind wie Taub, kann kaum ein Bein vor das andere setzen, mein Arzt (Spezialist für diese Krankheit,) meint es kann bleiben oder wieder weggehen, da diese Krankheit ja Schubweise verläuft, wer kennt das, oder weis Rat???? Bin für jeden Tip dankbar! (u. eigendlich absolut schockiert, damit hätte ich ja nie gerechnet!!!)

Antwort
von evistie, 140

Ist Dein Arzt Rheumatologe? Andere "Spezialisten" für Fibromyalgie sind selbst ernannte.

Ich habe seit mindestens 26 Jahren Fibromyalgie und bin auch durch allerlei Beschwerlichkeiten und Schmerzen gegangen. Deine waren nicht dabei. An Deiner Stelle würde ich die Beschwerden nicht ohne weitere Untersuchungen der Fibromyalgie zuordnen (lassen). Fibromyalgie hat zwar "tausend Gesichter", trotzdem sollte man wachsam bleiben, damit nicht eine andere Erkrankung fahrlässig "übersehen" wird.

Fibromyalgie ist, wenn es Dir heute so und morgen so geht, mal tut es hier weh, mal dort. Es gibt gute Tage und weniger gute Tage, die sich auch aneinanderreihen können. Aber "Schübe" wie beim Rheuma lass Dir bitte nicht einreden! Das suggeriert eine längere Leidenszeit und ist absolut kontraproduktiv.

Deine Diagnose "Fibromyalgie" ist noch ziemlich frisch, stimmt's? Du solltest möglichst viel darüber lesen und Dich mit dem Erscheinungsbild vertraut machen, damit diese Erkrankung ihren Schrecken für Dich verliert und Du beginnen kannst, aktiv Dein Leben mit dieser Krankheit zu gestalten. Denn, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht - zunächst die schlechte: Fibromyalgie ist nicht "heilbar"". Aber, und das ist die gute Nachricht: sie führt nicht zu "bleibenden Schäden", und man kann durchaus mit ihr leben. Aber das ist ein längerer Prozess des Lernens und Ausprobierens, und man darf die Geduld nicht verlieren und verzweifeln. Denn diese Krankheit hat durchaus auch eine psychische Komponente, die die Beschwerden verschlimmern kann.

Ich möchte Dir diese Seite ans Herz legen: https://www.fibromyalgie-fms.de/ und wünsche Dir gute und rasche Besserung.

Kommentar von myguardianangel ,

Hallo evestie, meine Diagnose ist bestimmt " frisch", nämlich 25 Jahre alt !!!.--- Mein Arzt ist auch Rheumatologe, Diabetologe, Internist, Hausarzt und noch so einiges, die Diplome hängen alle im Wartezimmer, er ist der bei weiten "Kompetenteste Arzt" den ich je kennengelernt habe!!!.-- Ich selbst habe 35 Jahre Berufserfahrung in der Krankenpflege, Stationär und Ambulant, diese Ausssage ist einfach nur DUMM, wenn ich mich in diesem Schockmoment mit "Schüben" falsch ausgedrückt habe, tut es mir leid, ich habe so ziemlich alles über diese Krankheit gelesen, denn ich befasse mich (wg. meiner Familie, alle aus dem medizinischem Bereich) seit meinem 12. Lebensjahr mit MEDIZIN im allgemeinen, zu solchen Aussagen mag ich mich absolut nicht mehr äussern, solche "Ratschläge" kann man sich lieber ersparen!--

Antwort
von StephanZehnt, 122

Hallo MGA,

was sagt den Dein Arzt zu Deinem Zustand? Du steckst nun in dem Dilemma Schmerz- weniger laufen - Muskelabbau - noch schlechter laufen.

Es ist also zwingend nötig das Du entsprechende Therapien machst. http://www.rheumaliga.ch/Bein?r=2 Ich würde mich einmal an das Forum wenden. Wenn man weis wo Du in etwa wohnst Bundesland / Kreis können die Dir dann auch einen guten Rheumatologen empfehlen. Alles andere hat Evestie schon geschrieben!

Gute Besserung Stephan

Kommentar von StephanZehnt ,

Hier gibt es ein Forum mit entsprechenden Hinweisen - Selbsthilfegruppen- Schmerztagebuch - Chat usw..

https://www.rheuma-online.de/forum/threads/44565-Fibromyalgie-Weichteilrheuma

Antwort
von Jonaneele, 102

Ein Bekannter der fast identische Beschwerden hat, war zuerst beim Orthopäden

danach MRT Wirbelsäule, zwischenzeitlich beim Osteopath wegen eventueller Blockaden in der LWS,

der nächste Weg zum Neurologen zwecks EEG und Nerven u. Muskelvermessung in den Beinen wg. Taubheitsgefühl).

Die ganze Behandlung läuft noch, gegen die extremen Schmerzen besonders nachts in der Ruhe nimmt er momentan ein pflanzliches MIttel namens Keltican forte. Dies lindert lt. seinen Aussagen die Schmerzen um einiges.

Würde dies auch von o.g. Ärzten kontrollieren lassen.

Gute Besserung

jonaneele

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