Frage von Hope1, 27

Gibt es noch Hoffnung?

Hallo liebe Community,

Eine sehr gute Freundin hat einen Gehirntumor, der sich nicht operieren laesst. Er wurde erst vor einigen Monaten entdeckt, obwohl sie diesem schon seit mehr als 3 Jahren hat! Ihr Arzt meinte, dass es keine Hoffung mehr gibt und es ein Wunder sei, dass sie noch lebt.

Doch er meinte auch, dass sie nur noch 2 Wochen hat. Das ist jetzt etwa 1 Monat her und sie lebt immernoch. Was ich nun nicht verstehe: Täuscht sich der Arzt oder wird es die nächsten Tage so weit sein...? Der Arzt koennte sich doch auch täuschen oder? Staendig stelle ich mir diese Frage und frage mich wie lange sie noch da ist.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nic129, 27

Hallo Hope1,

das Problem ist lediglich das Vergrößern des Tumors, der natürlich nach und nach einen gewissen Platz in Anspruch nimmt und so verschiedene, wichtige Organe bzw. Strukturen (Nerven, Gefäße, ect.) abdrückt - was letztendlich zum Tode führt.

Würde ein Tumor sich nicht vergrößern, keinen Platz beanspruchen und andere Strukturen verdrängen, würde er auch nur bedingt eine Gefahr darstellen. Wie aber bekannt ist, handelt es sich dabei in der Regel immer um ein willkürliches Vermehren von Zellen..

Der Arzt kann nicht hellsehen. Es kann auch heißen, noch 4 Monate und plötzlich ist nach 2-3 Wochen schon alles vorbei. Das gleiche geht auch andersrum. Das sind einfach nur geschätzte Zeiträume, die aber niemals zutreffen müssen. Sicher ist, dass es unbehandelt in einem gewissen Zeitrum zum Tode führen wird. Da führt - ohne Behandlung - kein Weg dran vorbei.

Übrigens, da es hier schon einmal erwähnt wurde: Selbstheilungskräfte hin oder her. Das ändert nichts an der Befundlage und dem Verlauf. Da kann auch die Alternativmedizin nichts anrichten und ändern - auch wenn es immer wieder gerne gepredigt wird. Dabei handelt es sich lediglich um Phänomen, das sich nicht auf die Alternativmedizin bezieht....

Wie lange das nun jetzt noch so gehen wird, kann Dir keiner beantworten. Das wird die Zeit mit sich bringen. Vorhersagen kann man es nicht.

Antwort
von Antjeje, 20

Der Arzt versteht nur das, was er in seinem Studium gelernt hat und das ist ganz normale Schulmedizin. Deine Freundin hat aber auch in sich drin Selbstheilungskräfte. Die sind manchmal ganz schön nützlich. Viele Menschen sind wieder gesund geworden, obwohl die Ärzte sie längst aufgegeben haben. Diese Hoffnung will ich dir jetzt nicht machen, denn diese Fälle sind sehr selten. Aber deine Freundin hat immer noch genug Kraft, sich gegen den Tumor zu wehren. Ich wünsche euch, dass ihr noch eine gute Zeit miteinander habt.

Antwort
von StephanZehnt, 20

Hallo Hope,

Menschen sind keine Maschine mit angeschlossener Stoppuhr. Nun Du hast nicht geschrieben um was es für einen Tumor geht. So ca. zwei Drittel der Hirntumore sind gutartig. Wie lange sie noch da ist, dies Frage wird Dir hier Niemand genau beantworten können! Denn das hängt von der psychischen und körperlichen Zustand der Frau ab. Das heißt auch sie kann noch in drei Jahren leben oder Heute Nacht sterben. Wir wissen es nicht! Mitunter gab es auch schon Spontanheilungen.

VG Stephan

Kommentar von Hope1 ,

Danke für deine Antwort. Ich weiß nur, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt, der unheilbar ist. Da es ihr sehr schwer fällt über dieses Thema zu reden, habe ich ich nicht gefragt wie dieser Tumor heißt. Der Neurologe meinte auch, dass sie bei dieser Art von Tumor eigentlich schon erblindet oder gelähmt sein müsste. Zur Zeit geht es ihr wieder viel schlechter und mir fällt es sehr schwer Hoffnung zu bewahren.

Liebe Grüße

Antwort
von anonymous, 16

Ich kenne auch eine sehr gute langjährige Bekannte. Diagnose Tumor hinterm linken Auge.Da der Tumor von hinten aufs Auge gedrückt hat , wurde ihr das linke Auge entfernt und ihr im nachinein ein Glasauge eingesetzt.Es sind heute ca 11 Jahre her und sie lebt immernoch. Sie arbeitet sogar weiterhin in ihrem Beruf. Das einizige was sie nicht wollte waren Kinder. Ihren Mann hat sie auch verlassen weil sie mit ihrem Problem alleine leben wollte.Wenn man mit ihr geredet hat und sie dabei anschaute, hat man an ihren Augen nichts gemerkt. Nur wenn sie nach oben oder nach unten schaute oder nach links oder rechts blieb das linke Auge natürlich stehen.Aber sie lebt heute noch.Vor ca 23 Jahren verlor ich einen sehr guten Freund an einem Gehirntumor.Er starb ziemlich schnell und schlagartig an starken Kopfschmerzen bei sich zu Hause.Es kann unterschiedlich ausfallen.Es kommt immer darauf an, mit was für einer Art von Tumor es sich hier handelt.Das ist wichtig um zu wissen wie weit man noch vorausschauen kann oder nicht.

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