Gibt es noch hilfreiche, andere Alternaitven bei rheumatoider Arthrithis als Cortison?
Meine Beschwerden werden leider immer schlimmer in den Finger- Zehen- und Kniegelenken. Ich möchte aber ungern Kortison nehmen, weil ich Angst habe wie ein Hefekloss auseinander zu gehen. Gibt es andere wirksame Rheumamittel, die nicht solche Nebenwirkungen haben? Wer hat gute Erfahrungen mit MTX gemacht? Vielen Dank für Eure Ratschläge!
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hallo schanny,
hier findest du viele erfahrungsberichte von MTX-anwendern:
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Habe gute Erfahrungen mit der sogenannten Kortison- Stoßtherapie in "low dose" bei Deinen o.g. Beschwerden gemacht. Habe keinerlei Nebenwirkungen gehabt und Finger und Füße waren lange Zeit "wie neu"!
Schau mal hier: http://www.rheuma-liga.de/home/layout2/newspage_1018_mn1012.html
Hab auf die Schnelle nur die Seite für Kinder gefunden, beschreibt aber die Therapie. Frag Deinen Arzt danach und versuchs, ist ja keine Langzeiteinahme.
Außerdem habe ich mir kleine Reissäckchen genäht, die ich in einer Plastiktüte im Gefrierschrank aufbewahrt habe. Bei Bedarf in den Händen kneten, oder in die Socken stopfen oder aufs Knie legen. Hab mir extra dafür Hand- und Kniestulpen gestrickt, wo man die Reissäckchen einfach reinschieben kann.
LG Senf
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hallööchen,
setz dich mal mit rechtsregulat auseinander...
alles gute
Kommentar von schannyschanny 19.07.2012Ich werde es mal ausprobieren, danke für den Tipp, vielleicht hilft es auch gegen die Psoriasis. L.G.
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Zum MTX kann ich auch nur auf den Link von berta verweisen.
Die Kortisonangst ist ein Thema was mich seit meiner Studienzeit als Apotheker "verfolgt" und immer wieder in Erstaunen versetzt, weil es eigentlich seit vielen vielen Jahren längst neue Präparate und auch neue Therapieprinzipien gibt und die "alten" Probleme mehrheitlich der Vergangenheit angehören. Abgesehen von Einzelfällen und speziellen Einsatzbereichen erlebt heutzutage kaum noch jemand das was früher einmal zu diesen Angstgeschichten geführt hat.
Siehe hierzu neben vielen anderen Quellen in folgenden Artikel: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten...
Kommentar von schannyschanny 04.01.2012Meine Nachbarin muss Kortison nehmen und hat ca. 20 kg zugenommen, ein Vollmondgesicht bekommen und es sieht wirklich nicht schön aus, davor hat man schon Angst und Bedenken. Aber trotzdem danke!
Kommentar von Apotheker007Apotheker007 05.01.2012Das ist nicht ausgeschlossen. Nur stellt sich verschiedene Fragen
- welche Erkrankung
- welches Kortison
- welche Dosierung
- in welchem Zeitraum
- wie haben sich aufgrund der Erkrankung ihr Ernährungsprofil und ihr Bewegungsprofil verändert
Dringend würde ich in solchen Fällen empfehlen Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu nehmen. Denn es gibt verschiedene Möglichkeiten dem entgegen zu wirken.
Grundsätzlich muss ich leider immer wieder feststellen, dass die psychische und körperliche Belastung von Erkrankungen die Lebenssituation der Menschen deutlich verändert.
Hier wäre oft nicht nur eine ausführlichere Beratung durch die behandelnden Ärzte im Hinblick auf die verordneten Therapien wünschenswert. Leider wird beim Arzt aber auch viel verschwiegen, vertuscht oder sgar der Arztbesuch hinausgezögert.
Zumeist erscheint auch eine allgemeine Gesundheitsberatung angeraten, weil es nicht unbedingt einfach ist, eine (chronische) Erkrankung in den bestehenden Alltag zu integrieren. Fragen des Zeitpunktes der Medikamenteneinnahme und Umgang mit möglichen Nebenwirkungen sind dabei ebenso zu klären wie Fragen der Ernährung, ja ganz sicher auch der grundsätzlichen psychischen Stimmungslage und andere individuelle Faktoren die die Lebensqualität beeinflussen (kleine Beispiele zur Erläuterung aus meiner Tätigkeit: Rotwein kann bei einem Weinkontrolleur Migräne auslösen, eine Marktfrau hat verständliche Probleme mit Wassertabletten, Medikamente gegen BLuthochdruck können Impotenz auslösen, ein Jugendlicher mit Kontaktallergie gegen bets. Blumen rebelliert nicht wenn er Mithilfe im elterlichen Gartenbaubetrieb verweigert). Im Frust über die gesundheitliche Bealstung und den ganzen Stress wird nur all zu oft und all zu gerne die Erkrankung bzw. deren Therapie als Entschuldigung für die "kleinen Sünden" oder liebgewonnene Gewohnheiten genutzt.
Lange Rede kurzer Sinn: A- Kortison ist KEIN Teufelszeug! B- Sie sind nicht ihre Nachbarin sondern ein ganz eigener/anderer Mensch!!!
Kommentar von Apotheker007Apotheker007 11.01.2012Ich vergaß. Hier gibt es gute Therapieübersichten incl. fachlich-kritischer Kommentare: http://www.internisten-im-netz.de/de_rheumatoide-arthritis-behandlung_170.html
Kommentar von Apotheker007Apotheker007 11.01.2012Kommentar von Apotheker007Apotheker007 11.01.2012Und last but not least (das Internet ist voll von Informationen. Man muss nur lernen, sie zu finden und sie angemessen zu würdigen: www.rheuma-liga-bw.de/brosch/kurzra_lebensperspektiven.pdf
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Bei Cortison wäre es eine Frage von Einnahmedauer und Dosierung, ob du überhaupt mit solchen Nebenwirkungen rechnen musst.
Vielleicht erst mal probieren, ob kurzfristige Cortisoneinnahme dir für längere Zeit hilft, bevor man an MTX etc. denkt. Eine ganz gute Alternative sind auch TNF-alpha-Antikörper wie Infliximab und Adalimumab, aber auch da kann es Nebenwirkungen geben. Wäre auch eher was für den Fall, dass du Cortison zu häufig oder zu hoch dosiert brauchst.
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Bitte sehen Sie sich diese Seite an, auf der eine Stoffwechselstörung beschrieben ist, die durchaus auch die von Ihnen beschriebenen Beschwerden auslösen kann. Den Test zu machen lohnt sich, denn es geht nur darum, Vitamine und Spurenelemente zu supplementieren. www.kpu-berlin.de Gute Besserung!
Kommentar von bertaberta 11.01.2012shivania, vitamine und spurenelemente ALLEINE reichen bei einer entzündlichen rheumatischen erkrankung leider nicht aus.
http://tinyurl.com/39wj867