Frage von manolo, 5

Gibt es ganz charakteristische Hautsymptome bei Neurodermitis?

Unser 4-jähriger Sohn hat hin und wieder an Beinen und Armen rote, leicht schuppige Stellen. Wir cremen sie dann ein und meist vergehen sie auch wieder. Soviel ich weiß, kann sich die Neurodermitis , das atopische Ekzem, durchaus unterschiedlich äußern. Gibt es denn charakteristische Hautsymptome durch die man von einfach trockener Haut abgrenzen kann?

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Antwort
von StephanZehnt, 5

Hallo Manolo,

ich schätze es ist etwas schwierig in dem Fall zu unterscheiden ob es sich um Neurodermitis oder um Schuppenflechte handelt.

  • bei Neurodermitis gibt es zumeist Begleiterkrankungen wie Heuschnupfen oder gar Asthma.
  • als Baby gab es u.U. Milchschorf
  • ein wichtiges Symptom ist der Juckreiz
  • obwohl man weis das dies die Neurdermitis verschlechtert sieht man dei Folgen vom kratzen.
  • im Winter verschlechtert sich das Hautbild
  • die Hauterkrankung verläuft in Schüben, Das heißt es gibt Zeiten wo die Haut regelrecht abheilt. Obwohl es vor Wochen noch extrem schlecht aussah. (Pubertät - Wechseljahre können hier auch eine wichtige Rolle spielen
  • es gibt bestimmte Körperbereiche die besonders betroffen sind - wie z.B. Armbeugen, Kniekehlen, Nacken und Hals, Innenseiten der Oberschenkel und Handgelenke.

Ja wo liegen die Zusammenhänge es gibt Immunzellen die bestimmte Hautzellen angreifen ("Hornzellen") Da diese "Hornzellen" genauer Hornschicht (Stratum corneum).

Dies führt dazu das die Haut regelrecht austrocknet und ungeschützt ist gegen Pilze und Bakterien. Nicht selten ist der Fall das es die Neurodermitis auch in der Familie gibt.

Wenn man so etwas hat sollte man alles vermeiden was die schon trockene Haut weiter schädigt also keine Seife (sondern seifenfreies Waschgel 5,5 ph - nun auch Tenside in Shampoos / Duschgels wie Sodioum Laureth Sulfate sind hier eher schädlich.

Denn in der Industrie nimmt man Sodium Laureth Sulfate als Entfetter. In mancher Babykosmetik ist ein Tensid Lauryl Glycoside.

Man sollte sich auch mit Inhaltsstoffen von Kosmetik beschäftigen so sind Stoffe wie Petrolatum -.Paraffinium Liqium - Cetylalkohol - PEGs (Emulgatoren) Stoffe die nicht unbedingt in Cremen usw. drin sein sollten. Es gibt im Internet Listen von schädlichen Stoffen in Kosmetik.

Man sollte ausprobieren ob es mit Sole besser wird falls man zufällig in der Nähe eines Solebades wohnt. Auch Vitamin B12 Salbe könnte die Symptome mildern.

VG Stephan

Antwort
von Huntaway, 3

Wenn jemand eine typische Neurodermitis-Haut hat, dann fühlt sich die Haut rauh an, fast so ähnlich wie Sand- oder Schmirgelpapier. Es ist eigentlich auch nicht gut irgendeine Creme zum eincremen zu verwenden. Patienten mit Neurodermitis vertragen sehr oft keine Parfümstoffe oder Konservierungsstoffe. Aber es gibt spezielle Pflegeprodukte die dann auch wunderbar verträglich sind.

Antwort
von Hooks, 3

Eigentlich ist das egal, denn beides hat ähnliche Ursachen, nämlich zuwenig B-Vitamine und manchmal auch Vitamin-A-Mangel.

Bei Hautproblemen bei Kindern sollte man immer die Milch (u. deren Produkte) weglassen, denn oft ist sie es, die die Aufnahme der Vitamine aus dem Darm stört. Über das atopissche Ekzem habe ich ein ganz besonders Buch gelesen, über das ich in meinem Tip geschrieben habe; Du kannst mal hier reinlesen (auch die Ergänzungen dazu):

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/neurodermitis-selbst-behandeln---hilfe-ist-...

Du solltest Deinem Sohn auch Lebertran geben, das hat Generationen von Kindern gutgetan (und auch Erwachsenen). Ich habe in letzetr Zeit keinen Lebertran genommen, weil ich Vitamin D als Kapseln nehme, und da merke ich doch gleich komische Hautveränderungen am Bein. Habe gestern wieder angefangen mit Lebertran (enthält A und D), dann werde ich sehen, ob es daran liegt.

Antwort
von bluecamel, 2

Hallo, http://www.navigator-medizin.de/neurodermitis/die-wichtigsten-fragen-und-antwort...

Die Neurodermitis (atopisches Ekzem) kann sich durchaus unterschiedlich äußern, es gibt aber einige sehr charakteristische Hautsymptome: trockene, gerötete, schuppende Hautstellen unterschiedlicher Größe meist viele Kratzspuren evtl. nässend, auch Bläschen oder Eiterpusteln möglich häufig betroffen: Ellbeugen, Kniekehlen, Handgelenke, Knöchel, Nacken, Gesicht je nach Schwere am gesamten Körper möglich häufig besonders nächtlicher Juckreiz

Antwort
von anonymous, 2

Es wurde ja bereits das meiste gesagt, wie man Neurodermitis erkennt. Ich würde einen Besuch beim Hautarzt empfehlen. Denn es gibt bei einer frühen Erkennung gute Möglichkeiten die Neurodermitis abzuschwächen, z.B. durch Verzicht auf Zitrusfrüchte. Denn Neurodermitis kann sich im Laufe des Lebens auch verschlimmern. Da schadet eine Beratung vom Arzt auf keinen Fall und so kann natürlich eine evetuelle Neurodermitis ausgeschlossen oder bestätigt werden.

Antwort
von anonymous, 2

Eigentlich ist das egal, denn letztlich sind beides eine Folge von Vitamin-B-Mangel. Google nach Neurodermitis und Vitamin-B-Mangel, da wirst Du einiges finden.

Die Haut wird ständig neu gebildet, und wenn sie nicht alle erforderlichen Stoffe dafür erhält, läuft diese Neubildung schief.

Auch die Milch kann da stören, vor allem, wenn die Kinder Milchschorf hatten. Das kann aber auch an der Tbc-Impfung liegen, falls Dein Kind eine erhalten hat. Der Tbc-Erreger ähnelt den Milchsäurebakterien.

Ohne Zucker, Weißmehl und Milchprodukte wird meist die Haut besser.

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