Frage von kindundkegel,

Gibt es eine pflanzliche Hilfe bei einer Zyste am Eierstock?

Ich habe eine Zyste am Eierstock, wie ich heute erfahren habe. Gibt es da auch irgendein pflanzliches Präparat?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Lena101,

Nach heutiger Einschätzung handelt es sich bei im vaginalen Ultraschallbild auffälligen Befunden am Eierstock in den allermeisten Fällen um normale Veränderungen, die nicht operiert werden müssen. Dennoch sollte man ab dem 40. Lebensjahr und in der Postmenopause zystische Prozesse am Eierstock auf jeden Fall weiter abklären lassen.

Die Therapie der Eierstockzysten (Ovarialzysten) ist abhängig von deren Größe und Typ:

Dermoidzysten werden operativ entfernt.

Große Endometriosezysten, die Beschwerden verursachen, werden operiert, meist schon minimal-invasiv während der Spiegelung. Bei ausgedehnter Endometriose oder starken Beschwerden kann eine ergänzende Hormonbehandlung sinnvoll sein. Die Therapieplanung erfolgt individuell in Abhängigkeit vom Alter der Patientin, dem Beschwerdebild, der Ausdehnung der Erkrankung oder einem möglichen Kinderwunsch.

Polyzystische Ovarien (PCO) werden hormonell therapiert. Eventuell wird eine operative Teilentfernung durchgeführt.

Die häufigsten Ovarialzysten bei der geschlechtsreifen Frau sind funktionelle Zysten. Sie bedürfen primär keiner Therapie, da sie sich oft spontan zurückbilden und erst ab einer gewissen Größe Beschwerden verursachen. Ein Behandlungsgrund liegt vor bei: persistierenden, also sich nicht spontan zurückbildenden Zysten

starken Beschwerden

Komplikationen

neu aufgetretenen Ovarialzysten nach den Wechseljahren

Hier steht mehr darüber:

http://www.onmeda.de/krankheiten/eierstockzyste.html

Eine homöopathische Behandlung einer Zyste möchte ich nicht empfehlen.

Kommentar von Lena101 ,

Hier ist eine Seite über homöoüathische Mittel gegen Eierstockzysten:

http://homoeopathie-liste.de/anwendungs-gebiete/eierstockzysten.htm

Antwort
von dieManuela,

Mir wurde damals Zinnkrauttee empfohlen, wegen seinem Kieselsäuregehalt. Oder eine Auflage mit Heilerde auf den Bauch legen. So hat es mir meine Frauenärztin gesagt.

Antwort
von anonymous,

Hallo, ich bin auf der Suche nach einem Beweis, daß man Kieferzysten mit homöopathischen Mitteln wegkriegt. Ich wurde vor 20 Jahren mal am Oberkiefer operiert, vermutlich ist die Zyste da entstanden. Mein Zahnarzt hat sie vor 3 Jahren beim Röntgen entdeckt. Der ZA möchte natürlich operieren, schon seit 3 Jahren. Jetzt spüre ich schon etwas Druck auf den oberen Vorderzähnen. Nun habe ich von Myristica gehört. Ein klassischer Homöopath, ein Freund der Familie hat mir angeraten 1. Tag Myristica C30, morgens und abends, 2. Tag C200, 3. Tag C1000. Leider bekomme ich zur Zeit die hohen Potenzen dieses Präperats nicht her. Ein Heilpraktiker hat mir ein homöopathisches Mittel empfohen das dem Körper Flüssigkeit entzieht. Er meint, dann würde die Zyste schrumpfen und verschwinden. Der klassische Homöopath meint dazu das wäre Blödsinn, man könnte der Zyste nicht Flüssigkeit entziehen. Der Heilpraktiker sagt, ich solle Myristica nicht nehmen, weil kein Abfluß da sei. Nun weiß ich auch nicht was ich tun soll.

Liebe Grüße und über eine Antwort würde ich mich freuen. S. N.

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