Frage von Herzstueck, 106

Gibt es eine Zusammenhang zwischen Wechseljahren und Herz-Rhythmus-Störungen?

Seit gut einem Jahr sind Wechseljahranzeichen vorhanden, seit mehreren Monaten dazu Herzrhytmusstörungen.Beides ist in ärztlicher Behandlung. Nun treten hierzu seit ein paar Wochen jedoch fast täglich Schwindelattaken auf.

Kann hier Jemand sagen, ob in diesem Fall ein Zusammenhang mit den WJ und/oder den HRS zusammenhängt. Oder gibt es erneut eine weitere "Baustelle" , die von einem Neurologen abgeklärt werden muss, um Ohrenerkrankungen bzw Hirnblutungen, Schlaganfall auszuschließen?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Herzstueck,

Schau mal bitte hier:
Schwindel wechseljahre

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Winherby, 74

Hallo Herzstück,

alle hormonellen Vorgänge haben direkten oder indirekten Einfluss auf die Funktion unserer Organe. 

Daher solltest Du der Natur freien Lauf lassen. Wozu soll es denn gut sein, etwas gegen die Anzeichen der Wechseljahre zu schlucken? Natürlich sind bei vielen Frauen die mit den Wechseljahren aufkommenden Beschwerden nicht schön, aber die mitunter starken Hormonschwankungen sind nunmal ein natürlicher Vorgang.

Die Frauenärzte lachen sich doch heimlich schlapp, wenn Frauen kommen, die diese Probleme durch ärztliche "Heilkunst" beseitigt haben möchten.

Einen völlig natürlichen Vorgang kann aber kein Arzt "heilen", höchstens unterdrücken. Wenn Dein Körper die Produktion der typ. weiblichen Hormone so langsam einstellt, was willst Du dagegen tun? Etwa bis an Dein Lebensende Hormone als Ersatz für die fehlenden eigenen Hormone schlucken? Das kann´s doch wohl nicht sein. Irgendwann musst Du die dann doch absetzen, spätestens dann muss sich Dein Körper umstellen und dann haste diese Probleme eben eine Zeit später. 

Bis dahin hast Du dann die künstlichen Hormone geschluckt, Hormone die im Verdacht für allerlei Nebenwirkungen stehen, u. a. die Entstehung von Brustkrebs zu verursachen.

Herzbeschwerden, Blutdruckschwankungen und Schwindelgefühle können aber auch durch andere Ursachen auftreten, das muss also nicht zwangsläufig mit den Wechseljahren zu tun haben. Genaueres kann Dir evtl. ein Endokrinologe sagen, also ein Spezialarzt für alle hormonell gesteuerten Zusammenhänge im menschl. Körper.

Wenn Du aber doch unbedingt etwas gegen die Symptome der Wechseljahre tun möchtest, dann nimm doch wenigstens etwas rein natürliches, etwas rein pflanzliches, dann sind die zu erwartenden Nebenwirkungen auch nicht so heftig, - wenn überhaupt. Meine Frau hat Kapseln mit einem Wirkstoff der Nachtkerzen genommen, damit hat sie den hormonellen Umschwung wunderbar gemeistert, fast ohne Hitzewallungen etc.. Die würde ich an Deiner Stelle mal testen, vielleicht kommst auch Du damit viel besser über die Runden. Hab mal exemplarisch etwas für Dich rausgesucht, lG

http://www.nachtkerzenoel.net/wechseljahre.html

Kommentar von Herzstueck ,

Hallo, besten Dank für deinen Beitrag!

Es kommen wegen des Herzens von seiten der Frauenärztin nur pflanzliche Medikamente in Frage, deshalb gab es anfänglich Klimadynon, die leider auf die Leber gingen, seither gibt es Serelys, die die Hitzewallungen gut im Griff haben und bisher verträglich sind.

Danke für den Hinweis zum Endokrinologe und dem Nachtkerzenöl. Wird sicherlich beim nächsten Arztbesuch ein Thema werden.

Kommentar von Winherby ,

Danke für den Stern, Dir alles Gute

Kommentar von Hooks ,

Gegen Hitzewallungen hilft wunderbar die natürliche frische Hefe, täglich davon naschen. Spielwürfelgroße Stückchen. Ein anderes natürliches Östrogen ist Soja, man braucht dann aber mehr Magnesium wegen des vielen Eiweiß. Außerdem gibt es das nur noch genmanipuliert. Weiter hilft auch gut Brennesselsamen,  keimfähiger, bis zu 2 Jahre alt und roh.

Antwort
von GeraldF, 65

Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Lebensalter und dem Auftreten von (bestimmten) Herzrhythmusstörungen.

Ansonsten ist der Begriff "Herzrhythmusstörungen" so ungenau, dass weitere Aussagen nicht sinnvoll sind.


Kommentar von Herzstueck ,

Auch dir danke für deine Antwort!

Dass das Thema Herzrhytmusstörungen breit gefächert ist, ist bekannt.

Es stellt sich lediglich die Frage, ob es einen Zusammenhang mit Wechseljahren der Frau geben kann, da diese Beschwerden zuvor noch nie aufgetreten waren. Es gibt ja auch typische Anzeichen für Wechseljahre wie zB Hitzewallungen.

Antwort
von Hooks, 48

Schwindel kenne ich als Vitamin-D-Mangelzeichen. Herz-Rhythmus-Störungen von Magnesiummangel und den an Vitamin B. Vielleicht fängst Du erstmal da an. Trinist Du mehr Kaffee? Ißt mehr Süßes?

Kommentar von Herzstueck ,

Vitamin D3 wurde einige Monate verabreicht, da aber u.a. bei Blutuntersuchungen kein Mangel festgestellt werden konnte und Vitamin D wohl zu den Vitaminen gehört, welche zu hoch für den Organismus sein können und sich dann nicht selbst abbauen,wurde es nach 8 Monaten vom Arzt wieder abgesetzt. 

Magnesium wird über das Medikament Tromcardin und täglichem Bananenverzehr für die Herztätigkeit bereits eingenommen.

Kaffee wird, wenn überhaupt mal nur als entcoffeiniert getrunken und Süßes nur hin und wieder in Maßen verzehrt.

Kommentar von Hooks ,

Wieviel Vitamin D hast Du? Laß Dir Deine Werte ausdrucken und vergleiche mit Angaben im Internet. Manche Organisationen geben viel zu niedrige Werte an. Ich habe es ausprobiert.

Auch entkoffeinierter Kaffee (Tee auch!) enthält ATF, den Antithiaminfaktor. 

Thiaminmangel enrsteht nicht nur durch Süßes, sondrn auch durch Stärke, da alle Polysaccharide in Glucose zerlegt werden müssen. Mehl ist deshalb sogar noch schlimmer als Zucker, wenn es nicht frisch aus dem vollen Korn gemahlen verwendet wird.

Antwort
von Herzstueck, 34

Hallo Hooks, herzlichen Dank, dass Du dir so viele Gedanken zu diesem Thema machst und so viele Ratschläge parat hast !

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