Gewichtsreduktion unter ärztlicher Betreuung
Also ich hatte ja schon etwas in der Art gefragt: Gibt es Möglichkeiten unter ärztlicher Betreuung so schnell wie möglich abzunehmen??? Mein Problem ist ja, ich hatte nur wegen einer Depression, die über ein halbes Jahr andauerte und dann noch einer temporären Veränderung der Hormonwerte, was jetzt alles im Griff ist, schließlich innerhalb von 3-4 Monaten von 40 auf 58kg bei 161cm zugenommen, und das ist irgendwie echt krass, das Problem ist, es ist echt hart bei mir abzunehmen, und das letzte mal als ich nur gerade mal 5kg von der Pille zugenommen hab, konnte ich eben nicht mehr aufhören und dann wurden es 11kg weniger als vorher, bis ich wirklich gefährlich dünn war, weil ich mich nie wieder trauen konnte mehr zu essen, sodass ich immer weiter abgenommen habe, dann hab ich mühsam mein Gewicht auf mein Normalgewicht 40kg gebracht, was dann wieder gesünder war und es eigentlich immer gehalten, und mit mehr geht bei mir gar nichts irgendwie, ich fühl mich unwohl, ich will gar nicht mehr aus dem Haus... Davon bekomme ich jetzt allein Depressionen!!! Irgendwie hab ich das Gefühl dass ichs nicht schaff, weil ich so angeschlagen bin, und ich will und kann mit dem Gewicht so weit über meinem Normalgewicht nicht mehr!! Und Abnehmen geht sooo langsam!! Weil es einfach so viel ist, bis dahin nicht mehr aus dem Haus oder so ist undenkbar!!!! Es gibt doch auch ärztliche Möglichkeiten, ich mein in keinem Fall wäre sowas sinnvoll, aber in meinem irgendwie schon... Also z.B. gibts Sachen wo man schnell von selbst abnimmt und es leichter packt, z.B. Crystal, da gibts doch vllt auch was Ärztliches wovon man auch leicht abnimmt??? Oder würde ein Arzt in meinem Fall wirklich kein künstliches Koma in Betracht ziehen, sozusagen dass ich wieder aufwache und alles wieder ist wie vor meiner Krankheit?? Ich glaub ich halt das sonst nicht aus!!! Ich würde sogar Bandwurmeier oder so unter ärztlicher Überwachung schlucken... Bestimmt gibt es doch auch gesunde Wege, wie ich das einfach so abnehme??? Nebenbei hab ich deswegen jetzt natürlich alle Begleiter einer so schnellen Zunahme, wie Dehnstreifen usw., konnte halt auch keinen Sport machen, mich fast gar nicht bewegen, außerdem hab ich nie viel Sport gemacht weil ich immer auch so so dünn war und viel zu schwach, und ich bin auch in fast allem schlecht... Außerdem kann ich ja nicht aus dem Haus... Und manchmal denk ich es geht, aber ich packs auf die Dauer nicht praktisch in den sauren Apfel zu beißen nur weil mir so lang niemand aus meiner Krankheit geholfen hat, dass ich überhaupt so zugenommen hab!!! Ich mein ich krieg schon allein Depressionen wenn mir jemand sagt: ja friss weniger dann ist wieder alles okay und außerdem müssen es nicht wieder 40kg sein, du warst früher magersüchtig... Ich fühl mich einfach anders nicht wohl und das dauert ewig bis alles wieder normal ist...Ich will endlich wieder "weiterleben":-( DANKE FÜR ANTWORTEN
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7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Suche Dir dringend einen Therapeuten, DU bist schwerst essgestört - auch wenn das nicht nett klingt. Dein Zielgewicht ist ein lebensbedrohliches Untergewicht, und Du bist drauf und dran Dir mir Ideen wie Chrystal oder Würmern oder Komaphantasien, Dein Leben buchstäblich zu ruinieren.
Du hast objektiv betrachtet ein Gewicht, für das Dich jeder beneiden würde, idealer geht's gar nicht, und Deine Körpergefühl scheint völlig durcheinander geraten zu sein.
All Deine Beschreibungen treffen zu 100% auf eine manifeste Anorexia nervosa (Magersucht) zu.
Du brauchst therapeutischen Bestand und zwar sofort, , geh gleich morgen früh zum Arzt und hol Dir Hilfe!!!!!!!!!!!!!
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5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Jeder Arzt, der sein Handwerk versteht, wird dich nicht in deinem Magerwahn unterstützen. Dein Problem liegt nicht in deinem Gewicht, sondern in deinem Selbstbewusstsein. Dagegen hilft keine Diät dieser Erde.
Such dir nen Therapeuten und arbeite dran, dich so zu akzeptieren wie du bist. Alles andere ist unsinnig und macht dich nur noch mehr kaputt.
Bei deinem Wohlfühlgewicht wundert es mich nicht, dass du schlapp warst und depressiv wurdest. Ein positives Lebensgefühl von einer Zahl auf der Waage abhängig zu machen ist krank. Das musst du lernen zu verstehen und zu akzeptieren.
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Diesen Ausführungen kann ich nur zustimmen. Es gibt auch die Möglichkeit sich direkt an eine Klinik zu wenden, z.B. wenn Dein Hausarzt eine Überweisung nicht für so dringend hält. Alles Gute für Dich und auch viel Kraft! LG