Frage von Anni123, 71

Geschwollene Scharmlippen- wieso kann mir keiner helfen?!

Hilfe! Seit etwa einem Jahr schwellen etwa im Abstand von 6 Wochen meine inneren Scharmlippen total an und sie schmerzen bei der Berührung sehr stark. Nach 3-4 Tagen geht es immer wieder von alleine weg. Ich war quasi schon überall... Hausarzt, Hautarzt, Frauenarzt, Urologe... Keiner kann mir sagen was es ist und woher es kommt!! Beim Wasserlassen habe ich keine Schmerzen, jedoch beim Sitzen und laufen. Es fängt meist zwischen der Harnröhre und dem Scheideneingang an zu schmerzen. Ein Zusammenhang zu meiner Regel lässt sich nicht herstellen. Hat irgendjemand von euch das selbe Problem oder weiß wenigstens, an wen ich mich wenden kann? Danke schon mal!

Antwort
von dahlia, 66

Es könnte "Bartholinitis" sein. Die Bartholinitis ist eine Entzündung der Drüsen am Scheideneingang, der so genannten Bartholindrüsen. Die beiden bohnengrossen Bartholindrüsen liegen unter den grossen Schamlippen und produzieren bei sexueller Erregung Flüssigkeit. Die Flüssigkeit gelangt durch Ausführungsgänge, die bei den kleinen Schamlippen münden, zum Scheideneingang und befeuchten ihn. Durch die Ausführungsgänge kann nicht nur Flüssigkeit austreten, Bakterien können in entgegengesetzter Richtung eindringen. Sie breiten sich im Gangsystem der Bartholindrüsen aus und verursachen dort eine Entzündung. Bei einer solchen akuten Bartholinitis sind also vor allem die Ausführungsgänge betroffen, die Entzündung kann sich gelegentlich aber auch auf die Drüsen selbst ausdehnen.

Die akute Bartholinitis kann sehr schmerzhaft sein. Fast immer ist nur eine Seite betroffen, auf der die Schamlippen und der Scheideneingang geschwollen und gerötet sind. Viele der betroffenen Frauen berichten über einen schmerzhaften Geschlechtsverkehr und Schmerzen beim Berühren der betroffenen Stelle.

Zum anderen werden die entzündeten Drüsen zu einer vermehrten Flüssigkeitsproduktion angeregt. Die Flüssigkeit übt dann zusätzlichen Druck auf das entzündete und verstopfte Gangsystem aus.

Meistens genügt für die Diagnose einer Bartholinitis eine gynäkologische Untersuchung. Der Arzt erkennt die Entzündung durch eine Rötung und Schwellung am Scheideneingang. Die Bartholinzyste fällt als prall elastischer Knoten unter der Haut auf.

Zum einen besteht die Möglichkeit, dass die Bartholinitis auf Grund einer Geschlechtskrankheit entstanden ist, vor allem wenn in der Vorgeschichte Risikosituationen wie ungeschützter Geschlechtsverkehr bekannt sind. In diesem Fall wird der Arzt nach den dafür verantwortlichen Krankheitserregern suchen. Er kann mit einem Wattestäbchen einen Abstrich von der betroffenen Stelle entnehmen. Das Abstrichmaterial wird dann unter dem Mikroskop nach Bakterien abgesucht. Weiter können die Krankheitserreger auch im Urin nachgewiesen werden.

Quelle: http://www.eesom.com/go/A3FYSASH5C6K8X3ED2VGK711GMX7SP2C

Antwort
von walesca, 54

Hallo Anni123!

Bei so unklarer Ursache der Beschwerden würde ich Dir wirklich zu einem Test mit Bioresonanz raten. Damit kann man (fast) alles herausfinden, was im Körper nicht in Ordnung ist. Danach kann man dann ganz gezielt eine Therapie anfangen - egal welcher Art. Ich habe bei unklarer Sachlage schon öfter sehr gute Erfahrungen damit gemacht und die Ursache, die manchmal auch ganz woanders liegt, wurde herausgefunden. Bitte schau mal in diesen Tipp (incl. aller Ergänzungen!!).

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/chronische-infekte-unklare-beschwerden-bio-...

Eine erfolgreiche Spurensuche wünscht walesca

Antwort
von dinska, 48

Ich würde mich da mal nach einer Spezialklinik umschauen und mich dort untersuchen lassen, du bekommst sonst keine Ruhe rein. Normale Ärzte sind damit bestimmt überfordert.

Kommentar von Anni123 ,

An was für eine Spezialklinik denkst du?

Kommentar von dinska ,

An eine, die Geschwülste behandelt.

Antwort
von Gurkenmaske, 40

Hallo Anni123,

kannst Du dieses Symptom eventuell mit einer veränderten Hygiene (neues Toilettenpapier, Duschgel, Waschmittel etc.) in Verbindung bringen?

Gruß Gurkenmaske

Kommentar von Anni123 ,

Leider nein, habe eine Zeit lang immer das selbe Waschmittel verwendet und auf Parfums verzichtet. Außerdem habe ich ein duftstofffreies Duschgel verwendet... Trotzdem kam es wieder

Kommentar von Gurkenmaske ,

Wäre vielleicht ein Urethralsyndrom denkbar?

http://www.prostatitis.homepage.t-online.de/10201/home.html

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