Frage von Intranetx, 105

Gelenkschmerzen - Rückenschmerzen - Kribbeln - Taubheit - Wärme und Kälteempfindlichkeit?

Hallo an alle die mir eventuell helfen möchten !

Kurz zu mir: Ich bin männlich, 22, 175 cm groß und wiege zz 90 kg, habe in den letzten Wochen schon über 10 kg durch Diät(Low-Carb) und Sport abgenommen, falls das relevant ist.

Ich hatte schon als ich 15 Jahre war Probleme mit meinem Nacken, habe dies damals auch untersuchen lassen vom Orthopäden und es kam nie etwas dabei raus. Mittlerweile ist es nicht mehr nur der Nacken, mein ganzer Rücken schmerzt, meine Knie/Ellenbogen/Hände/Füße schmerzen. Meine Hände brennen, es ist wie Nadelstiche in den Fingern, auch in den Füßen ist es ähnlich. Zudem schläft mein rechter Oberschenkel schläft ein sobald ich mich durchstrecke. Er ist Nachts meist einfach taub. Es kribbelt und schmerzt den ganzen Tag, vor allem in Ruhezuständen / Nachts kann ich es stark bemerken oder eben wenn ich diese Regionen belaste z.B. aktuell beim Tippen an der Tastatur. Zudem sind meine Finger bzw. Füße eig. immer gerötet und ich bin sehr Wärme bzw. Kälteempfindlich, wo meine Freunde einfach auf der Terrasse sitzen bleiben muss ich nach Hause fahren weil es mir einfach zu kalt ist in den Fingern obwohl ich sie in der Tasche habe. Meist sind meine Füße auch kalt besonders Abends wenn ich ins Bett gehe. Sport scheint mir etwas zu helfen , aber nach ca 25 min Crosstrainer muss ich aufhören da meine Füße in der forderen Region total taub werden. Manche Übungen im Fitnesstudio kann ich erst gar nicht ausführen weil meine Gelenke zu sehr schmerzen z.B. "Kreuzheben" - ich bekomme nicht einmal ein sogenanntes Hohlkreuz hin.

Ich war natürlich erst beim Hausarzt, hier wurde mir Blut abgenommen, ein kleines Blutbild : Harnsäure war um 0,3 mg erhöht und Triglyzeride um 52 mg, ansonsten alles ok. Dann war ich beim Neurologen, dieser hat Nervenströme gemessen und ich habe Ihm , genau wie euch, meine Symptome geschildert - die Messungen die er machte waren alle in Ordnung - nun schickt er mich zum Radiologen zum Schädel und HWS MRT - leider erst in einem Monat - als Medikamente gab er mir vorerst Opipram mit, die ich jeden Abend nehmen soll. Der Neurologe meinte er vermutet Überempfindlichkeit der Nerven/MS/Rheuma - leider sind meine Termine teilweise erst in 1-2 Monaten und das Leben mit diesen Schmerzen wird von Tag zu Tag härter, mein Studium leidet sehr darunter - vor allem das Brennen in den Fingern und die Rückenschmerzen behindern mich den ganzen Tag. In meiner Familie gibt es außerdem 3 Fälle von Rheuma, meine Mutter, sie bekam ihre Diagnose erst vor einem Jahr, und zwei weiter entfernte Verwandte, trotzdem meinte der Neurologe so wie ich es schildere vermutet er es passe nicht so ganz zu Rheuma und er will erstmal meine HWS und Schädel beim Radiologen testen lassen. Die Wartezeit auf diese Termine macht mir sehr zu schaffen, ich habe keine Angst vor Krankheiten ich will nur schnellstmöglich behandelt werden.

Gibt es Leute die ähnliche Beschwerden haben/hatten oder Fachleute die mir weiterhelfen können ?

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Antwort
von Dinosaurier, 57

Du warst bei den falschen Ärzten. Du mußt zu einem internistischen Rheumatologen. Das kann zwar dauern, aber die kennen sich besser damit aus. Die kalten Hände und Füße mußt du auch erwähnen, denn das deutet auf ein Raynaud-Syndrom hin, ist zwar selbst harmlos, aber kommt bei einigen rheumatischen Erkrankungen sehr häufig vor. Könnte aber bei der Diagnosesuche hilfreich sein, zumal man hierzu auch mal einen Angiologen hinzuziehen könnte um das Ausmaß der Durchblutungsstörung festzustellen.

Kommentar von Intranetx ,

danke für die antwort, ich werde es bei meinem nächsten besuch beim neurologen erwähnen und ihn btiten mich dorthin zu schicken falls er nichts anderes findet durch die MRT Aufzeichnungen der HWS etc. ! leider ist der termin erst knapp in einem Monat, aber seit ich Magnesium- / Vitamintabletten + Vitamin D nehme geht es mir schon etwas besser ! Danke auch hier nochmal an Hooks. LG

Antwort
von Intranetx, 82

Nicht dass mich hier jemand falsch versteht ich erwarte keine genaue Diagnose und meine weiteren Arzttermine werde ich natürlich wahrnehmen ich würde nur gerne wissen ob jemand ähnliche Beschwerden kennt/vermutet damit ich zur Aufklärung schnellstmöglich beitragen kann da es so viele unterschiedliche Beschwerden sind.

Soll ich zusätzlich mal meine Schilddrüse untersuchen lassen bzw. ein großes Blutbild anfertigen lassen?

Entschuldigt die langen Texte aber ich kann es leider nicht knapper formulieren.

LG

Antwort
von Hooks, 52

Ich habe auch Rheuma und mußte schubweise sehr starke Medikamente nehmen. Dabei bin ich durch Zufall darauf gestoßen, daß Lebertran hilft.

Er enthält viel Vitamin D und A, acuh E, und Omega-3-Fettsäuren (entzündungshemmend) ohne Omega-6-Fettsäuren (die sind enttzündungsfördernd). In den meisten Fetten sind bei FS vorhanden, hier nur die"guten".

Vit D sollte man morgens einnehmen, Fett zu Beginn einer Mahlzeit (lockert den Muskel zur Speiseröhre hin und kann Aufstoßen verursachen), deshalb nehme ich ihn gekühlt vor dem Frühstück, 1-2 EL. Kaufe ich literweise in der Blechdose (Apotheke).

EIniges von dem, was Du schreibst, kenne ich als Mangelsymptome von Vit D3, B-Komplex und Magnesium. Ich würde Dir sehr  empfehlen, die drei auch zu nehmen.

Vit D-Spiegel kannst Du messen lassen, aber ich hatte 1 Jahr lang täglich 3.000 IE durch Lebertran, und nach einer Woche "ohne" war alles aufgebraucht und die Schmerzen kammen wieder. Trotz Sonne und Schwimmbad. Daraus schließe ich, daß diejenigen recht haben, die behaupten, wir bräuchten wesentlcih mehr D als offiziell empfohlen wird. Raimund von Helden und Jeff T Bowles, bei amazon kannst Du einen BLick in die Bücher tun. Ich habe mir dann die 50.000 IE Kapseln aus den NL besorgt, 3 Wochen lang täglich, danach wöchentlcih, allerdings mit K2 dazu, entweder so oder als Super K. Die Gelenkschmerzen verflogen rasch.

Vit B-Komplex von ratiopharm bekam mein Mann verschrieben gegen die Nervenschmerzen bei Gürtelrose, 3x am Tag, er hatte auch keine Schmerzen dadurch. ICh las mir den Zettel durch und entdeckte den Komplex auch für mich; es geht mir sehr viel besser, wenn ich B z usättzlcihnehme.

Magnesium wird für über 300 (!) Enzymreaktionen gebraucht, u.a. auch für die Aktivierung von B. Wer D nimmt, soll auch Mg nehmen, das las ich gerade gestern im Netz, such einmal selbst. Irgendwie arbeiten diese 3 alle zusammen. Auch MS wird übrigens als Folge von Vitalstoffmangel dargestellt.

Du findest etlcihes im Zentrum der Gesundheit, zu B auch hier.

http://www.vitalstoff-lexikon.de/Vitamin-B-Komplex/Thiamin-Vitamin-B1-/Mangelsym...

B1 wird für Abbau von Stärke und Zucker verbraucht, auch für die Versorgung der Nervenleitungen, durch Kaffee und Tee gehemmt, bei Sport und Schwitzen ausageschwemmt...

Bei low-carb wirst Du mehr Eiweße verzehren, schätze ich, und Eiweiß hindert die Mg-Aufnahme. Magnesiummangel macht Kribbeln und Taubhait. man braucht mind (!) 10 mg/kgKörpergewicht, du also mind 1000 mg.


Kommentar von Intranetx ,

Hallo Hooks und danke für deine schnelle und kompetente Antwort, ich werde sie mir auf jeden Fall noch einmal genauer durchlesen und es macht sicherlich Sinn was du sagst, jetzt wo du es erwähnst denke ich auch dass die ganzen Symptome mit Start der Diät erst noch viel stärker aufgetreten sind! Wenn du meinst ich solle diese und jene Vitamine bzw. Magnesium zu mir nehmen meinst du dann dass ich es in Tablettenform nehmen soll ?  Ich würde die Diät nur ungern abbrechen da es im Moment richtig gut klappt und mir einfach die oben erwähnten Vitamine bzw. Lebertan und Magnesium besorgen, falls es das überhaupt alles in Tablettenform gibt, aber ich denke mal ja, oder? Bzw. Magnesium habe ich sowieso zu Hause. Meine Diagnose steht noch nicht fest aber es macht mir Mut, dass auch andere damit zu kämpfen haben und es offensichtlich einigermaßen in den Griff bekommen! 

Herzlichen Dank an dich ! LG

Antwort
von wooifal, 4

Hallo,

ich leide auch seit vielen Jahren unter Gelenkschmerzen und habe viele Medikamente eingenommen. Vor einigen Wochen hat mir meine Apotheke dann ein neues pflanzliches Heilmittel empfohlen. Es heißt Rheumagil und wirkt bei Gelenkschmerzen und Rheuma. Bei mir hat es nach ein/zwei Wochen eine Wirkung gezeigt. Meine Schmerzen haben deutlich nachgelassen und ich war wieder viel beweglicher. Ich kann wieder länger Sport treiben und bin auch im Alltag viel belastbarer. Für mich heißt das wieder mehr Lebensqualität zu haben.

Nachdem du noch so jung bist, wäre es gut, erst mal mit pflanzlichen Mitteln  deinen Schmerzen entgegenzuwirken. Vielleicht hast du den gleichen Erfolg und kannst auf chemische Mittel verzichten. Ich wünsche dir alles Gute und eine schmerzfreie Zeit.

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