Frage von fibre43, 21

Fragen zu meiner Operation

Hallo, ich werde demnächst ein zweites Mal an der Hüfte operiert. Es wird eine Bohrung gemacht, um neues Knorpelgewebe entstehen zu lassen, da keines mehr vorhanden(Hüftkopfnekrose). Da es bei der ersten OP dank MRT aber schon nicht klappte, ist ein Erfolg bei der zweiten OP eher auch nur gering. Sollte die OP also nicht den Erfolg haben, wie erhofft, fürchte ich man wird mir ein künstl. Gelenk ans Herz legen wollen, was ich aber nicht möchte, zu hohe Risiken. Deshalb meine Frage: zur Zeit bekomme ich Schmerzmittel, die gut wirken, solange ich sie nehme. Setze ich aber ein -zwei Tage aus damit, merk ich erstmal was für Schmerzen das sind. Die Frage die sich mir also stellt, wird mir mein Hausarzt o. darf er mir diese Pillen weiterverschreiben, da ich mich einer OP nicht unterziehen will, bei der ein künstl. Gelenk eingesetzt wird. Oder wird man seitens Krankenkassen zur OP gedrängt, auch wenn ich nein sage? Was kommt auf mich zu sollte es nach der 2. Bohrung nicht besser geworden sein?

Antwort
von gerdavh, 21

Halllo fibre, ich kann gut nachvollziehen, dass Du nicht unbedingt Dich solch einer OP unterziehen willst und auch kein künstliches Hüftgelenk haben möchtest. Andererseits schreibst Du, Du hättest eine Hüftkopfnekrose. Du kannst nicht Dein ganzes Leben lang starke Schmerzmittel einnehmen, sonst runiniert Dir früher oder später die Nieren und die Leber. Die Schmerzmittel werden eines Tages auch nicht mehr wirken. Willst Du dann auf Opiate umsteigen? Hole Dir besser noch einmal eine zweite Meinung eines guten Chirurgen bezüglich eines künstlichen Gelenks ein. Lies die Beurteilungen der Ärzte und des empfohlenen Krankenhäuser vorher gut durch. Zwingen kann Dich allerdings niemand! Alles Gute Gerda

Kommentar von fibre43 ,

ich nehme bereits schon opiate,vergass ich zu erwaehnen.

Antwort
von StephanZehnt, 18

hallo fibre,

Du schreibst von einer Hüftkopfnekrose. Ich weis nicht wie fortgeschritten die war. Nun schreibst Du davon das die erste OP mißlungen ist. Nun mehrere OPs nach einer Nekrose da fehlt nur noch MRSA. Ich schätze wenn diese OP wieder mißlingt wird man Dir eine künstliches Hüftgelenk ans Herz legen! Es bringt Dir auch wenig wenn es doch mit Schmerzmittel ganz gut funktioniert. Eines Tages brauchst Du stärkere Schmerzmittel.

Man wird nicht von der KK zu OP eines Hüftgelenks gedrängt man sollte nur genau wissen wenn es nicht mehr anders geht! Das heißt man bemüht sich um eine Zweitmeinung. Kann auch in solchen Foren einmal nachfragen

http://www.deutsches-arthrose-forum.de/contents/deutsches-arthrose-forum/archive...

(das Forum künstliche-Gelenke info gibt es leider nicht mehr!)

Also Zweitmeinung /evtl. Athrose -Forum / einmal mit gabriele0815 darüber "sprechen". Ich schätze die hat am meisten Erfahrung mit künstl. Gelenken udgl. Sie kann Dir auch sagen ob es Sinnvoll ist über Jahre Schmerzmittel zu schlucken oder....

VG Stephan

Antwort
von brummbaer, 17

Niemand kann dich zu einer OP drängen.... und vorallem die Krankenkasse ist daran nicht interessiert !!!! Denn die Op kostet doch ein kleines Vermögen!!!! Allerdings solltest du auch nicht zu lange diese Schmerzmittel zu dir nehmen,... das ist auf Dauer keine Lösung! Jetzt warte doch erstmal ab..... dann kommt vllt ja noch eine Alternative zur TEP!

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