Frage von Natalina, 1.249

Fersensporn-Schmerzbehandlung mit welcher Salbe

Wer hat Erfahrung mit einer Schmerzsalbe zur Behandlung bei Fersensporn, zB. Rhododendron CP Salbe oder Mobilat-, Voltaren-,oder Diclofenac-Salbe ?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Natalina,

Schau mal bitte hier:
Sportverletzung Sprunggelenk

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Bennykater, 1.249

Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit Dehnübungen, die ich hier im Internet gefunden hatte.

Ohne Nebenwirkungen, hilft dauerhaft und kostet nichts (nur etwas Zeit, vielleicht 20 min. pro Tag). Die Beschwerden waren nach ca. 2 Wochen weg.

Die Wadenmuskulatur muss gedehnt werden, aber schön langsam und vorsichtig beginnen - es darf ziehen, aber nicht schmerzen. Magst du wissen, wie es geht?

Lehn dich an eine Wand oder über ein Geländer. Dann streck den schmerzenden Fuß nach hinten, wobei die Fußsohle den Boden aber berühren muss. Halte die Spannung 10 - 15 Sekunden (dabei merkst du, wie die Wade gedeht wird). Nach einer kurzen Pause wiederholst du das noch zweimal, am nächsten Tag noch dreimal, am übernächsten noch fünfmal. Es fällt immer leichter. Das kannst du mehrmals täglich tun - und auch den Fuß immer ein wenig weiter nach hinten stellen. Mach aber die Übungen auch prophylaktisch mit dem anderen Bein, also pro Bein max. 10 min.

Am Anfang habe ich den Fuß auch mit der doc-Salbe eingerieben - die wirkt bei mir sehr gut. Aber nur etwa 3 Tage, dann ging das ohne. Weitere Schmerzmittel habe ich keine gebraucht.

  

Kommentar von Bennykater ,

Von homöopathischen Salben, die keine Wirkstoffe enthalten, halte ich persönlich nichts. In den gängigen Potenzen sind keinerlei Wirkstoffe mehr in diesen Salben enthalten. Diese hatten bei mir keinerlei Effekt, außer allenfalls dem kühlenden Gefühl und den angenehmen Massageerfolg. Aber da kannst du mit jeder kühlen Salbe und leichter Massage ein sehr angenehmes Gefühl erzeugen. Schmerzstillend kann nur eine Salbe sein, die auch entsprechende Wirkstoffe enthält. Das sind doc, Voltaren etc. Deren Inhaltsstoffe wirken gegen die Entzündung und gleichzeitig gegen die Schmerzen. Und auch diese wirst du nur wenige Tage brauchen, wenn du die Übungen durchführst.

Kommentar von Natalina ,

Vielen Dank für dein Kompliment Bennykater und Deine vielen hilfreichen 'Antworten.

Ich werde es jetzt vorerst mit einer kühlenden Salbenmassage mit Voltaren-Schmerzgel versuchen und mache fleissig Deine empfohlenen Dehnübungen.

Die Ultraschall-Therapie habe ich erst einmal gecancelt; lt. vielen Zuschriften führt sie selten zum 'Erfolg.

Als letztes Mittel werde ich die Röntgen-Reizstrahlen-Behandlung beginnen, welche zu 80% erfolgreich sein soll

Beste Grüße

Kommentar von Bennykater ,

Vielen Dank für das Sternchen! :D

Kommentar von Natalina ,

Liebe/r Bennykater, inzwischen habe ich 6x Röntgenreizbestrahlung bekommen; die Schmerzen sind aber schlimmer geworden, was wohl normal sein soll. Da der Erfolg dieser Behandlung erst nach 4-6 Wochen anschlagen soll, muss ich nun doch Schmerzmittel nehmen, um überhaupt laufen zu können. Voltaren-Schmerzgel hilft mir nicht; ebensowenig Diclofenac, Ibuprofen, Paracetamol oder Thomaphyrin. Die Dehnübungen haben nur am Anfang geholfen; jetzt sind sie nur noch schmerzhaft. Vielleicht bist Du ja jünger als ich (69). Hast Du noch eine Idee? würde mich freuen, von Dir zu hören. Liebe Grüße

Antwort
von Mahut, 1.100

Ich hatte vor vielen Jahren auch mal einen Fersensporn, der Arzt meinte damals da kann man nichts machen, ich sollte mir ein Fersenkissen kaufen. das habe ich gemacht, so war der Druck nicht mehr so stark, nach einigen Wochen war dann der Fersensporn nicht mehr zu spüren

Kommentar von beamer05 ,

der Arzt meinte damals da kann man nichts machen

Dann hatte dieser Arzt offensichtlich davon keine Ahnung!

Traurig eigentlich...

Ich sehe beinahe täglich(!) Patienten, die seit Monaten ihre Beschwerden bei "Fersensporn" mit diversesten Mitteln nicht loswerden. Eine Reizbestrahlung hat dabei allerdings eine Erfolgsrate (Erfolg= Schmerzfreiheit oder Beschwerderückgang auf nicht behandlungsbedürftig) von ca. 80-90% (ermittelt ca. 3 und 12 mon. nach Therapie)

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