Frage von FragenimLeben, 49

Fast jeden Monat krank & mindestens 3 Wochen krank?

Hey ihr,

ich weiß, dass ihr nicht alles wissen könnt, aber vielleicht sind hier einige erfahren oder selbst Arzt.. ich bin so gut wie jeden Monat krank und richtig lange.
Manchmal 3 Wochen, manchmal 5 & manchmal 1 ganzen Monat.. 2 Monate.
Oft ist es das volle Programm, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Schnupfen, Schleim im Hals & & &..
Außerdem habe ich so gut wie jeden Tag Bauchschmerzen, hat auch einen psychischen Grund, aber manchmal sind die richtig stark, da kann ich nicht mehr laufen..
manchmal werde ich auch deswegen mit dem Sanitäter abgeholt, wieso ist das so? Besonders bei der roten Woche ist das richtig schlimm & ich bin jeden Tag müde, egal wie lang ich schlafe.

Ich habe fast jeden 4.Monat Nasenbluten oder bei Stress und zu viel Anstrengung.
Allgemein habe ich Atemprobleme & wache manchmal mit Atemnot auf oder muss zum Krankenhaus. Anscheinend erwarte ich bald auch ein 2. Kind.. ich hab Angst, dass..

◝ Woran liegt das?
◝ Ist mein Immunsystem so schwach?
◝ Liegt das an meinen psychischen Krankheiten?
◝ Liegt das an meiner Selbstverletzung? (mehr dazu werde ich nicht erwähnen.. privat.)

Ich ernähre mich gesund, trinke nur Wasser oder Eistee & hocke nicht den ganzen Tag vorm PC oder Fernseher. (Fernseher vllt 5x im Monat? 8)) Ich gehe eher raus & ja..
Ich bin unter 25 & hab ein Kind, falls das irgendwie eine Information ist.. die man brauchen kann.

Danke im Vorraus!

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Antwort
von evistie, 23
Liegt das an meinen psychischen Krankheiten?

Du ahnst es schon - ein Großteil Deiner Beschwerden kann durchaus psychosomatisch bedingt sein. Deine wochenlangen Krankphasen klingen wie Fluchten vor den Anforderungen des Alltags. Aber wenn Du SVV praktizierst, bist Du hoffentlich bereits in Therapie und kannst das mit Deinem Therapeuten erörtern. Des weiteren scheint eine Angststörung vorzuliegen. Eine Psychotherapie ist auch von daher dringend angeraten.

Die große Frage ist: auf was alles wurdest Du denn überhaupt bereits (stationär oder ambulant) untersucht?

Anscheinend erwarte ich bald auch ein 2. Kind..

Das musst Du doch noch etwas näher erklären... was soll das bedeuten? Dass Ihr Euch ein zweites Kind wünscht und darauf hinarbeitet? Oder dass Du vermutest, schwanger zu sein, aber noch keinen Test gemacht hast? Wenn Ihr noch in der Planung seid, kann ich nur dringend davon abraten, in der nächsten Zeit schwanger zu werden! Ein Kind macht nicht nur Freude, sondern bedeutet auch weitere Belastung (nicht nur) für Dich. Wenn Du wochenlang krank bist, des Öfteren ins Krankenhaus gebracht wirst, leidest doch nicht nur Du, sondern auch Dein Mann, Dein Kind und alle, die Dir beistehen, darunter. Was soll da ein zweites Kind verbessern?

Weißt Du, Fragen wie Deine ähneln einem Eisberg: nur ein kleines Stück ist sichtbar (das ist das, was Du uns erzählen magst) - sechs Siebtel bleiben verborgen unter der Oberfläche. Das macht es so schwierig, Dir mit einem Rat zu helfen.

Kommentar von FragenimLeben ,

Ich habe somatoforme Störungen, Borderline, Angststörungen & eine posttraumatische Belastungsstörung. Ich war öfters in Therapie, geholfen hat es aber nie. Seit dem warte ich seit einem Monat auf eine neue Psychologin, da meine Lehrerin ihr Neffe sie ziemlich nett findet, reden kann mit ihr & auch ewig rumsuchen musste, bis er die/den richtige/n fand. Stationär wurde das alles oben festgestellt. Zudem muss ich noch sagen, dass mein Freund Psychiater ist und mir deswegen auch sehr viel hilft, aber er kann halt natürlich nicht 24-Stunden da sein. Ich bin aber sehr froh, dass er mich wieder raus gebracht hat, mir wieder bisschen Selbstvertrauen, allgemeines Vertrauen gegeben hat.. ich war mindestens 1 Jahr nur Nachts draußen & hab mich gar nicht anfassen lassen, obwohl wir in einer Beziehung waren. Das war sicherlich eine große Belastung für ihn, immerhin war er treu & gab mich nicht auf! ♡

Vor ein paar Wochen musste ich wieder in eine Klinik, da ein Sanitäter es gesehen hat & ich Hilfe brauchte vom Krankenhaus.
Da ich schon bekannt bin für sowas, musste ich 1 Woche freiwillig hin,
seit dem ist es so, dass ich mich wieder jeden Tag selbst verletzte, Heulanfälle habe, Wutanfälle habe, Bauchkrampfanfälle, rießengroße starke Stimmungsschwankungen habe, vom Tod träume, mich nicht mehr wirklich anfassen lasse & teilweise Halluzinationen habe.
Davor war dieses Schneiden nur ein Aussetzer, ich habe es monatelang nicht getan, aber man sagt sofort: Psychiatrie!
Zum 6x in so ein Gefängnis zu kommen war richtig übel.. kein raus gehen, kein telefonieren oder kuscheln, kein Kind sehen, keine sexuellen Dinge, keine privaten Dinge, kein Handy, kein alles & noch in einer geschlossenen Zelle & mit Plastikbesteck essen. Das war so grauenvoll, es wieder zu durchleben.

Ich vermute es, ich habe große Anzeichen dafür. Ich wiege auch bisschen mehr & mein Bauch ist aufgebläht. Ein Kind zu haben ist teilweise auch eine Belastung.. ohja. Vor allem in meinem Zustand. Aber das Lachen seines Kindes zu sehen macht richtig glücklich, weil man merkt, wie lieb ein Kind seine Mami hat, wenn man es gut behandelt & gut erzieht. Mein Kind war zum Glück als kleines Babylein nicht ein Quälgeist. ♡
Mir stehen leider nur 5 Personen bei, von denen nur 2 alles mitmachen. Das macht mir auch Schuldgefühle. Und zwischen mir und meinem Partner ist zurzeit eben auch nicht alles ok, weil das wieder alles angefangen hat, er hat es nicht einfach mit mir, ich bin so ein Wrack, ohman. :/

Kommentar von evistie ,

Wirst Du auch medikamentös behandelt?

Was rät Dir denn Dein Mann als Psychiater in Bezug auf einen weiteren Aufenthalt in der Psychiatrie?

Kommentar von FragenimLeben ,

Nein werde ich nicht, möchte ich nicht & wollen alle anderen ebenso nicht.
Manchmal meint er, es wäre gut, aber woanders & manchmal meint er wir schaffen das & er bleibt immer bei mir & zu dritt (Ich, Er, Kind) ist es schöner..

Kommentar von evistie ,

Bei Dir scheint Dein Mann in erster Linie liebender Mann zu sein und erst in zweiter Linie Arzt. Das ist verständlich, gibt Dir aber leider nicht die Hilfe, die Du wirklich brauchst. Natürlich ist es schöner, Ihr Drei beieinander als Du in der Psychiatrie...! Aber es hilft, wie Du selbst merkst, nicht wirklich weiter. Meiner Meinung nach müsstest Du bei einem Psychiater in Behandlung sein, der den notwendigen Abstand zu Dir als Patientin hat. Einen anderen Rat kann ich Dir leider nicht geben.

Alles Gute für Euch!

Kommentar von FragenimLeben ,

Das Problem ist, ich vertraue niemand anderem & habe so viele schlechte Erfahrungen mit Psychiatrien & Psychiatern gemacht, dass ich mindestens 1 Jahr brauche, bis ich wirklich irgendetwas erzähle, was mich richtig bedrückt usw. & selbst dann brauche ich IHN, weil ich nen Heulanfall kriege & man mich nur beruhigen kann, wenn man mich ganz fest festhält oder ganz ruhig auf mich einredet & mich im Arm hat, mit Ausnahme von Beruhigungsmitteln. Zudem wurde mir auch damals in der Psychiatrie sofort eine Spritze gegeben, weil ich geweint habe, weil ich nicht telefonieren konnte mit meiner Mutter & ihm & mein Kind nicht sehen konnte.. für die meisten sind immer nur Spritzen und Medikamente eine Lösung.

Danke..

Antwort
von walesca, 19

Hallo FragenimLeben!

für die meisten sind immer nur Spritzen und Medikamente eine Lösung.

Durch die Erfahrungen mit einer guten Freundin, die Ähnliches mitgemacht hatte und eine ebenso lange Psychiatrie-Karriere durchlaufen hat, möchte ich Dir trotz allem Mut zu einer stationären Therapie machen! In Bezug auf Deinen Mann kann ich @evistie nur Recht geben. Er ist hier mehr der Ehemann als ein hilfreicher Psychiater!! Du hast Recht, dass Du wohl zunächst nur Medikamente zur Ruhigstellung bekommen wirst, aber das ist doch wirklich nur eine erste Notmaßnahme, damit Du erst einmal "herunter kommst"!!! Das ist doch kein Dauerzustand und wird - je nachdem, wie gut die eigentliche Therapie wirkt - auch wieder so weit wie möglich reduziert!!! Meine Freundin hat es nach langer Odyssee nun schon seit Jahren geschafft, wieder selbstbestimmt zu leben in der eigenen Wohnung, aucn wenn sie noch Medikamente braucht. Aber sie ist rundherum zufrieden und glücklich und heilfroh, dass sie das alles überstanden hat. Aber es hat sich wirklich gelohnt!! Du hast Angst, dass Du dann Deine Tochter nicht mehr sehen kannst?? Ist unbegründet! Bei meiner Freundin hat eine Sozialarbeiterin dafür gesorgt, dass sie ihre Kinder jede Woche sehen konnte. Sie hat die Kinder mittags bei der Oma abgeholt, ist mit ihnen ins Krankenhaus gefahren und hat sie abends wieder zu Hause abgeliefert! So ein Kontakt muss auch in einer Psychiatrie - ggf. auch in Begleitung - ermöglicht werden. Du merkst doch selbst, dass es so, wie es jetzt ist, auf Dauer nicht weitergehen kann. Bitte lass Dir helfen, auch wenn das erst einmal eine schwierige Zeit wird. Nur Mut!!!

Danach geht es Dir garantiert wesentlich besser und Du kannst wieder voll durchstarten!

Davon bin ich fest überzeugt! Alles Gute wünscht walesca

Expertenantwort
von gerdavh, Community-Experte für Schmerzen, 22

Hallo, wenn ich das so lese, scheinst Du mehr krank als gesund zu sein. Eine Stärkung des Immunsystems ist da mit Sicherheit sinnvoll. Fange mal damit an, morgens Wechselduschen zu machen, immer an den Füßen anfangen und dann langsam den Duschstrahl bis hin zum Hals führen, immer mit Kalt aufhören und danach gut abrubbbeln. Für ein starkes Immunsystem ist es natürlich auch sinnvoll, sich vitaminreich zu ernähren. Machst Du das? Isst Du genug Gemüse, Obst und Salat? Ständige Bauchschmerzen können auch von einer Nahrungsmittelallergie herrühren. Wurde bei Dir schon mal ein Allergietest gemacht? Wer ständig Allergene zuführt, wird auch immer krank sein, weil sich der Körper ja täglich gegen die Allergene wehren muss. Du schreibst, Du hast oft Atemnot? Auch hier muss abgeklärt werden,, ob Du evtl. eine Hausstauballergie hast oder gegen bestimmte Gräser und Pollen allergisch bist. Einen Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann ein Gastroenterologe durchführen. Wegen der sonstigen eventuellen Allergien, wie z.b. gegen Hausstaubmilben, ist ein Dermatologe zuständig. Was heißt hier "Anscheinend erwarte ich bald ein zweites Kind" Weißt Du es nicht?? Wofür gibt es denn Schwangerschaftstests. Wenn Du Dich selbst verletzt, musst Du eine ambulante Therapie bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten machen. Mach das möglichst bald, schon Deinem Kind zuliebe. Alles Gute. lg Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Den letzten Satz kannst Du gedanklich streichen, habe erst nach Abschicken meiner Antwort Deinen Kommentar gelesen. Ich hoffe sehr für Dich, dass die Psychologin Dir helfen kann. Hast Du denn schon einen Termin vereinbaren können? Solltest Du jetzt nicht schwanger sein, würde ich an Deiner Stelle künftig verhüten. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein zweites Kind für Dich in der jetzigen Situation gut ist. Für Kinder muss man immer da sein können und wenn man selbst so große Probleme hat, geht das einfach nicht. Alles Gute für Dich. lg Gerda

Kommentar von FragenimLeben ,

Duschen geht schlecht, wenn man keine Kraft hat & richtig krank ist.
Ich esse fast jeden Tag Gemüse, Obst und Salat.
Ja wurde es, ich bin gegen gar nichts allergisch außer Pollen.
Atemnot.. ich hab belastbares Asthma & bei mir ist es so, dass ich auch sofort Atemprobleme bekomme bei Sport.. (z.B rennen, Fahrrad fahren..) und bei Bergen, wenn ich sie hochlaufen muss genauso wie Treppen.. es hilft einfach nichts wirklich. Ich hab das aber meinem Arzt auch nicht gesagt.. aus Angst.

Nein ich weiß es nicht, ich habe aber rießengroße Anzeichen dafür, ich hab Angst, alleine hin zu gehen, weil ich schon 1 Kind habe & recht jung bin.. & meine Mutter nicht enttäuschen will. Wie schon geschrieben, ich muss warten auf einen Termin & mein Partner ist Psychiater.. der hilft mir auch viel.. aber sowas dauert einfach.. zur Verhütung, ich nehme die Pille & zu der Zeit hatte ich Angst, dass wenn ich sie nicht nehme(musste Antibiotika nehme).. es irgendwie nicht mehr wirksam sein wird danach, weil ich so ein schlechtes Immunsystem habe & bei mir alles richtig komisch ist. Ich bin leicht zu verführen, bei ihm.. /:b
Aber sowas hilft ja immer oder größtenteils, auch wenn man krank ist.

Dankeschön!

Kommentar von walesca ,
Atemnot.. ich hab belastbares Asthma & bei mir ist es so, dass ich auch sofort Atemprobleme bekomme bei Sport.. (z.B rennen, Fahrrad fahren..) und bei Bergen, wenn ich sie hochlaufen muss genauso wie Treppen.. es hilft einfach nichts wirklich. Ich hab das aber meinem Arzt auch nicht gesagt.. aus Angst

Auch ich habe seit Jahren belastungsabhängiges Asthma und komme sehr schnell in Atemnot. Aber selbstverständlich kann man da etwas gegen machen!!! Als erstes solltest Du mal zu einem Lungenfunktionstest gehen. Dann bekommst Du wahrscheinlich ein bronchienerweiterndes Spray oder Medikamente verschrieben, die die Beschwerden lindern. Das Spray kannst du z.B. vor dem Sport anwenden. Dann bist Du ebenso belastbar wie sonst. Wenn Du mal bergauf laufen musst, so ist es äußerst wirkungsvoll, das Tempo schon zu Beginn der Steigung zu reduzieren und mit ein wenig Atemtechnik (Lippenbremse) kommst Du jeden Berg hinauf. Von Anfang an langsam gehen und nicht erst darauf warten, dass die Luft knapp wird!!!!!!! Probier es mal aus. Bei Belastung und Atemnot ist die Lippenbremse besonders wirkungsvoll. Dabei atmest Du - gegen den leichten Widerstand der Lippen - ganz langsam (!) aus. Immer länger als die Einatmung!! Ich hoffe, das hilft Dir wenigstens etwas weiter! LG

Antwort
von Eddy63, 11

Du solltest dich mal zu einen Facharzt begehen ,zu einen Psychiater gehen ,der kann dir helfen die Wurzel des Übels zu finden.Den so ist es ja kein Dauerzustand ,bin mir sicher das der richtige Arzt dir da helfen kann,ich wünsch dir auf jeden Fall Erfog ,das du deine Krankheiten weg bekommst.

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