Frage von Stefanh, 122

Extreme Rückenschmerzen

Schönen guten Tag zusammen.

Meine Lebensgefährtin, 42 Jahre, leidet seit Monaten an extremen Rückenschmerzen, taubheit im Linken Arm und Bein, die eher unregelmäßig auftreten. Der Geschirrverbrauch hat in der letzten Zeit stark zugenommen, da es immer öfters vorkommt das sie ihren linken Arm nicht mehr bewegen kann und Gegenstände fallen lässt. Sie ist nicht in der Lage eine Strecke von ca. 50 Meter ohne Pausen und Schmerzen zurück zulegen. Wir waren heute gemeinsam beim Orthopäden , der ihr DICLAC 75mg verschrieben hat. Leider bringt das Medikament keinen Erfolg. Meine Freundin hat eine Überweisung zwecks MRT der LWS bekommen, allerdings erst in ca. 5 Wochen. Laut Orthopäde ist sie kein Notfall der sofort im Krankenhaus behandelt werden müsste.

Mittlerweile mache mir ernsthafte Sorgen weil ich nicht weiß wie ich Ihre Schmerzen lindern kann. Sie liegt verkrümmt im Bett oder auf der Couch und weint vor Schmerzen. Wir haben so ziemlich alles ausprobiert (Hitze/Kälte) um ihr die Schmerzen zu nehmen.Leider ohne Erfolg. In meiner hilflosigkeit haben wir es sogar mit THC versucht. Es hat zwar die Schmerzen erträglich gemacht aber wir wissen das es keine Dauerlösung ist.

Nun meine Frage. Was können wir noch machen um ihr die Schmerzen zu lindern??

Ganz liebe Grüße Stefan

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Stefanh,

Schau mal bitte hier:
Schmerzen Rückenschmerzen

Antwort
von Lexi77, 122

Hallo!

Wenn sie schon "seit Monaten" so starke Schmerzen hat und diese Lähmungserscheinungen, wieso seid ihr denn dann jetzt erst beim Arzt gewesen und nicht schon viel früher? Deshalb hat der Arzt das wahrscheinlich auch nicht als ganz so dringenden Notfall angesehen.

Das Problem ist, dass Schmerzen sehr schnell chronisch werden können, wenn man nichts dagegen tut oder nur unzureichend. Dann bildet sich ein Schmerzgedächtnis und man hat selbst dann noch Schmerzen, wenn die Ursache längst behoben ist. Deshalb ist es extrem wichtig was gegen die Schmerzen zu unternehmen (evtl. sogar auch Entspannungsverfahren wie z.B. die progressive Muskelentspannung nach Jacobson).

Wenn der Arzt erst heute das Medikament verschrieben hat, dann muss man schon einmal etwas abwarten, ob es wirkt. Bei so starken Schmerzen, kann das schon sein, dass nicht gleich die erste Tablette hilft. Es muss sich erstmal ein Wirkstoffspiegel aufbauen. Sollte es allerdings auch in den nächsten Tagen nicht helfen, solltest ihr das dem Arzt auch sagen damit er ggf. was anderes verordnen kann.

Wegen dem MRT-Termin würde ich einfach bei verschiedenen Praxen/Radiologen anrufen und nach einem Termin fragen. Und dort, wo ihr dann den schnellsten Termin bekommt, fahrt ihr hin. Evtl. könnt ihr auch die Hilfe der KK bei der Terminvereinbarung in Anspruch nehmen. Ggf. muss man da auch eine etwas weitere Anfahrt in Kauf nehmen. Erst nach einem MRT wird man mehr sagen können. 

Evtl. solltest ihr parallel auch mal einen Termin bei einem Schmerztherapeuten vereinbaren. Da sind leider meistens die Wartezeiten sehr lang.

Ggf. wäre auch ein Neurologe mal ein geeigneter Ansprechpartner bzgl. der Taubheit/Lähmungserscheinungen.

Eine weitere Möglichkeit wäre natürlich auch noch, einen anderen Orthopäden wegen einer zweiten Meinung aufzusuchen.

Und wenn es gar nicht mehr geht, dann musst du halt zur Not mal einen Krankenwagen rufen. Wobei es dann auch passieren kann, dass deine Frau nur eine Spritze bekommt und sonst nichts gemacht wird. Kommt dann auch auf die Sanitäter und/oder den Notarzt an.

Alles Gute! Lexi

Antwort
von Shirley, 119

Hallo,

1. Probleme der LWS haben normalerweise nichts mit den Armen zu tun. Beine kann aber sein. Bei Armproblemen, sofern sie von der Wirbelsäule kommen, würde die HWS in Frage kommen.

2. Ok ich bin zwar erst 16, aber ich habe in den letzten 3 Monaten die Erfahrung gemacht, sollte es wirklich schlimm sein, und so scheint mir die Beschreibung, bekommt man schnell einen Termin. Das erste Mal vor ca 2 Monaten habe ich ambulant einen Termin  nach 1 1/2 Wochen bekommen und das 2. Mal, vor ca 1 Monat, habe ich einen Termin stationär nach 3 Tagen bekommen, weil es ambulant keinen schnelleren gab. Also zur Not einfach im Klinikum vorstellen und wenn sie Bedarf sehen, wird sie bestimmt stationär eingewiesen, damit früher ein MRT gemacht werden kann.

3. Um die Schmerzen zu lindern habe ich verschiedene Schmerztabletten genommen und diverse Therapien gemacht und auch alternative Heilmethoden ausprobiert. Von Physiotherapie, über Osteophatie und Chinesiologie bis hin zur Dorn-Methode usw. habe ich alles durch. Was ich persönlich dazu sagen kann: Die Dorn-Methode kann helfen ist aber mit Vorsicht zu genießen. Die anderen drei Sachen haben mir minimal geholfen, aber das, was mir am meisten geholfen hat, war ein Gerät zur Wirbelsäulenstreckung beim Orthopäden. Da würde ich ggf. nachfragen.

Sonst kann ich nur noch gute Besserung wünschen.

Antwort
von Hooks, 86


Sind die Rückenschmerzen denn in der LWS, wenn sie da das MRT bekommen soll? Dann sehe ich keinen Zusammenhang zu den Armen.

Meine eigenen Erfahrungen mit Rückenschmerzen in der LWS sind:

  • entzündlicher Art wie Rheuma, das läßt sich supergut behandeln mit Lebertran. 2 EL am Morgen gekühlt vor dem Essen.
  • mechanisch durch Verheben oder Vertreten, da hilft gut Brennesseln als Rute, um die Durchblutung zu fördern. Alternativ kann man Sportsalben, Kyttasalbe, Voltaren oder sowas probieren zum Einreiben.
  • hormonell durch Östrogenmangel, dagegen hilft es, ein bißchen Hefe mehrmals täglich essen, etwas stärker wirken Brennesselsamen, gibts bei phytofit.de, falls es in Eurer Apotheke keine keimfähigen gibt. (Bei uns bietet das keine an, sind alle erhitzt.), 3x am Tag einen halben TL. Am besten in weiches Eigelb einrühren, das verstärkt die Hormone.
  • Verkrampfungen, die sich duch Einnahme von Magnesium lösen

Zu den Armen und Beinen paßt das hier:

Neurologische Symptome


Degenerative Polyneuropathien der Extremitäten (bilateral, symmetrisch) [1, 7, 8, 9, 17]        
Parästhesien – Kribbeln, Taubheit, Einschlafen der Glieder, Kälte- und Wärmewahrnehmungsstörungen [7, 9]       
Periphere Neuropathien – Erkrankung des peripheren Nervensystems, neurologische Störungen, Störungen in der neuromuskulären Informationsübertragung – insbesondere in den Extremitäten mit dem höchsten Aktivitätsgrad [5, 14, 15, 17, 19, 20]
Gliedmaßenataxie – neurologische Störung der üblichen Bewegungsabläufe und der Gleichgewichtsregulierung [7, 9]        
Atrophie der Extremitätenmuskulatur, Muskelschwäche [1, 7, 8, 9]         Lähmungen [7, 9]

Das sind alles  Mangelsymptome von Vitamin-B1-Mangel, der entsteht durch Genuß von Zucker, Mehl,speisen, Brot, Kaffee, Tee, vergrößert durch Stress, weil die Nerven zuerst bedient werden.

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