Frage von ChickenNugget, 34

Extreme Muskelschwäche und Muskelzittern durch Psyche, Nerven und Burnout?

  • vor ca. 1 Jahr begannen meinen Muskeln, vor allem am Bauch, beim Muskeltraining wahnsinnig zu zittern.

  • zeitgleich bemerkte ich dass bei kleinster Belastung (Handy halten etc.) meine Hände zitterten.

  • seither werden meine Muskeln in Armen und Beinen immer schwächer. Bei kleinster Bewegung/Anstrengung zittern Arme und Beine.

  • kann nur noch wenige Meter laufen, dann verlässt mich die Kraft

  • normale Tätigkeiten wie Haare föhnen, Zähne putzen etc. sind nur noch mit großem Kraftaufwand möglich

  • Obwohl ich Rechtshänder bin habe ich im rechten Arm, von der Schulter ausgehend kaum noch Kraft

  • seit einigen Tagen nun hat sich die Situation weiter verschlechtert...vermehrt nun auch Muskelzucken und bekomme schwer Luft. Habe nun auch noch ne totale Gangunsicherheit.

Ich habe mittlerweile panische Angst vor ALS und MS. Bin alleinerziehende Mutter und berufstätig. Musste meine Arbeitszeiten auf ein Minimum reduzieren. Zuhause kann ich nur das nötigste machen.

Die bisherigen Untersuchungen, allerdings schon einige Monate her, ergaben bislang keine Ergebnisse. Muskelwert und Entzündungswert im Blut waren ok. Belastungs EKG auch. Reflexe etc beim Neurologen auch. CT vom Kopf auch. Bei einem Termin in einer neurologischen Klinik wurde Strom durch den Körper geleitet, sowie in die Muskeln gepiekst und irgendwas gemessen. Irgendein AugenReaktionstest wurde auch gemacht...War alles ok.

Hatte eine Schilddrüsenunterfunktion, TSH mittlerweile aber bei 1,5.

Ansonsten bin ich schon immer ein eher temperamentvoller, nervöser Mensch. Habe seit meinem 16. Lebensjahr Panilattacken und Angstzustände. Bin mittlerweile 32. Mein Leben war die letzten 10 Jahre wahnsinnig stressig. Habe kaum Nerven...könnte bei kleinster Kleinigkeit ausflippen, also nicht mehr belastbar.

Medikamente nehme ich seit 13 Jahren Antidepressiva (davon seit 1.5 Jahren Venlafaxin 75 mg) und Euthyrox 88 wg Schilddrüse.

Bin so eingeschränkt...kann keinen FreizeitAktivitäten mehr nachgehen, geschweige denn meinen Alltag richtig meistern. Die Angst und Wut darauf wird immer größer. Kann mich irgendjemand beruhigen?

Ich Danke euch schonmal im Voraus.

Antwort
von anaya, 8

Ärztliche Abklärung bei dir > o.B.

Du schreibst ja: "Die bisherigen Untersuchungen, allerdings schon einige Monate her, ergaben bislang keine Ergebnisse."

Du leidest  seit deinem 16. Lebensjahr unter Panikattacken und Angstzuständen.

-----------------------------------------------

Wenn die Seele "krank" ist > wird´s der Körper auch....betrachte deinen Körper quasi als "Sprachrohr" der Seele.

WAS "belastet" dich so ?

WAS war der Auslöser deiner Panikattacken und Angstzustände ?

WAS ist da vorgefallen ? ... in der Kindheit ?

Schau da HIN....auch wenn es "schmerzhaft" werden sollte...das HINschauen.

Belastenden Seelen"schmerz" drücken wir ganz oft WEG .... vergraben ihn ganz tief in uns ... unbewusst.

----------------------------------------------

Vielleicht helfen dir nachstehende Seiten zum besseren "Erkennen/bewusst werden" ?

http://www.psychosomatische-erkrankungen.de/Koerper-als-Spiegelbild-der-Seele.ht...




Antwort
von WosIsLos, 22

Antidepressiva haben eine Unzahl von Nebenwirkungen.

Eine längerfristige Einnahme ist, wenn überhaupt, nur unter engmaschiger Patientenkontrolle durch medizinisches Fachpersonal (Psychologie, Psychiatrie, Nervenärzte) zu empfehlen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community