Frage von Citysprinter, 68

Erneut eine Blasenentzündung?

Vor einigen Wochen hatte meine Mutter Probleme mit der Blase. Da sie grundsätzlich nicht gerne zum Arzt geht habe ich ihr empfohlen viel zu trinken, wie man das halt so macht. Die Beschwerden ließen tatsächlich nach und kurz danach bekam sie eine Erkältung mit Husten. Der Husten ging nicht gleich wieder und eine Weile später bekam sie beidseitig ziemlich dick geschwollene Leisten und blutete beim Pinkeln. Was ist das, wieder eine Blasenentzündung? Was soll ich tun, sie will doch nie zum Arzt??

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von StephanZehnt, 65

Hallo Citysprinter,

wenn Blut im Urin ist sollte das unbedingt ein Urologe abklären Thema Nieren.. Da sollte es keine Frage mehr geben. Denn wenn es ganz schlecht läuft ist sie dann so oft in einer Klinik ..Dialyse.

Ob es besser ist wenn man ständig Antibiotika schluckt oder ob eine Impfung (Strovac) etwas bringt. Also so bald wie möglich zum Arzt (Urologen).

VG Stephan

Antwort
von mariontheresa, 47

Da kann ich Alois nur zustimmen. Die geschwollenen Leisten sind wahrscheinlich geschwollene Lymphknoten, also Anzeichen für eine Infektion. Vielleicht kannst du sie doch überreden zum Hausarzt zu gehen. Der braucht erstmal nur eine Urinprobe, also keine körperliche Untersuchung wie beim Urologen. Der Arzt wird sie dann über die möglichen Ursachen aufklären. Wenn du meinst es hilft, erkläre ihr, dass eine unbehandelte Harnwegsinfektion schlimmstenfalls zu einer Nierenentzündung werden kann bis zum Nierenversagen. Vielleicht ist die Angst davor dann größer als vor dem Arzt.

Antwort
von Alois, 41

Hallo Citysprinter,

eine Hämaturie kann auch wesentlich gefährlichere Gründe haben als eine Infektion der ableitenden Harnwege - daher empfehle ich eine ärztliche Konsultation - und zwar sofort!!!

Liebe Grüße, Alois

Antwort
von gerdavh, 52

Hallo, ich kann mich den anderen nur anschließen. Bei Blut im Urin sollte jeder auf der Stelle zum Urologen. Die Ursache kann eine harmlose Harnwegsinfektion sein, aber es gibt noch eine Unmenge andere Erkrankungen, die dafür sorgen, dass man mit dem Urin Blut ausscheidet. Sie muss zum Arzt, es sei denn, sie will riskieren, eine aufsteigende Harnwegsinfektion zu bekommen. Und das ist noch ein harmloses Beispiel. Hier ein Link zu den möglichen Ursachen

http://www.apotheken-umschau.de/blut-im-urin

Du kannst heute mal in die Apotheke gehen und Teststreifen kaufen (Combur Test - Nachweis auf Eiweiß, Blut, Nitrit, Leukozyten.. lass Dich vom Apotheker beraten). Je nachdem, wie dieser Test ausfällt, müsste das überzeugen. Eine Nierenkolik ist sehr, sehr schmerzhaft und eine Nierenbeckenentzündung muss im Krankenhaus behandelt werden. Vielleicht würde allein diese Aussicht sie motivieren, spätestens am Montag zum Urologen zu gehen. Alles Gute. lg Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Sollte es dieses Wochenende schlimmer werden, damit meine ich starke Schmerzen!! muss sie zum notärztlichen Dienst. Allein die Tatsache, dass ihre Lymphknoten in der Leiste so stark geschwollen sind, ist ein sicheres Zeichen, dass da eine schwere Entzündung vorliegt. Was ist schlimmer? Zum Arzt und Antibiotika einnehmen oder künftig ins Dialysezentrum? lg Gerda

Antwort
von pferdezahn, 34

Wenn deine Mutter den Arztbesuch scheut, so sollte sie wenigstens oefters Mal einige scheiben Annanas, am besten zwischen den Mahlzeiten und abends vor dem Schlafengehen verzehren. - http://www.barbara-simonsohn.de/ananas.htm

Kommentar von evistie ,

"So einfach kann das Leben sein"

Ich kann nur hoffen, dass die Fragestellerin Deinen "Rat" richtig einzuordnen weiß. Spätestens dann, wenn sich das Befinden ihrer Mutter verschlechtert.

Kommentar von pferdezahn ,

Dann bringe mir Mal jemanden, dessen Befinden sich nach dem Verzehr von Ananas verschlechtert hat. Aber ich kann dir jemanden vorstellen, bei dem sich nach einer Dickdarmoperation (Krebs), in der Lunge Metastasen gebildet hatten, und diese durch eine Ernaehrung von Ananas- und Papayafruechten abgestorben sind. Sich erstmal schlaumachen, dann seinen Senf dazugeben.

Kommentar von evistie ,

Spontanheilungen hat es immer gegeben und wird es auch weiter geben. Aber was hat die Ananas damit zu tun?! Du verwechselst mal wieder Korrelation mit Kausalität.

Deinem Rat bin ich gefolgt und habe mich "erstmal schlaugemacht", und zwar über Barbara Simonsohn, ihre Erkenntnisse von 1974 und ihre Geschäftstüchtigkeit, sowie über den bemerkenswert erfolglosen Professor Hans-Rainer Maurer und seine Forschungen. Und dann hab ich meinen obigen Senf dazugegeben.

Kommentar von Borg13 ,
Aber ich kann dir jemanden vorstellen, bei dem sich nach einer Dickdarmoperation (Krebs), in der Lunge Metastasen gebildet hatten, und diese durch eine Ernaehrung von Ananas- und Papayafruechten abgestorben sind.

Vorstellen, lieber Pferdezahn, kann man sich einiges - das bleibt der jeweiligen Fantasie überlassen.

Aber solche Vorstellungen müssen nicht mit der Realität übereinstimmen, was für das Absterben von Lungenmetastasen durch den Verzehr von Ananas- und Papayafruechten der Fall ist.

Da war wohl der Wunsch Vater des Gedankens.

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