Frage von nombredeusario, 43

Kann Ernährungs-, Temperatur- und Alltagsumstellung als Ursache für extremes Schwitzen gelten?

Hallo zusammen,

ich (23 J., Kerl) leide seit meiner frühen Jugend unter Hyperhidrose (Schwitzen bis zum Gehtnichtmehr, Tendenz eher steigend) am ganzen Körper und das nicht nur beim Sport oder in stressigen Situationen sondern "einfach so", sonst natürlich noch stärker. Weder dermatologisch, noch hormonell (Schilddrüse, Bluttests etc.), noch bei Organultraschall und Endoskopie wurde etwas auffälliges gefunden. Ansonsten bin ich so weit gesund, nur habe ich Symptome von Schilddrüsenunterfunktion (Haarausfall, Schlechte Nägel, Gelenkschmerzen) aber schilddrüsen- und vitamintechnisch wurde nichts gefunden. Die letzte Option wäre jetzt ein psychologischer Ansatz aber ich denke dass irgendetwas körperliches geben muss als Ursache. Gewicht etc. ist übrigens normal.

Als ich 11 oder 12 war ist meine Mutter ausgezogen und hat mich "mitgeschleppt" was von 1 Tag auf den anderen eine überheizte Wohnung, schlechtere Ernährung (zeitweise 1 Liter Pudding/Tag, Zuckergetränke etc.) und viel weniger bis keinen Sport als Folge hatte.

Die eigentliche Frage: Könnte das zumindest theoretisch meinen Stoffwechsel ruiniert haben?

Andererseits hat auch in diesem Zeitraum meine Pubertät begonnen die vllt. damit zu tun hat. Ich bin etwas ratlos.

Danke schonmal & Grüße

Antwort
von whoami, 29

Schwitzen ist genetisch bedingt. Kenne solche Fälle. Die Kassen zahlen manchmal die Behandlung. Entweder werden die Schweißdrüsen entfernt, oder alle 6 Monate für 600 Euro Botox gespritzt. Das hat nichts mit dem Stoffwechsel zu tun, da dieser von deinen sportlichen Aktivitäten abhängig ist.

Kommentar von nombredeusario ,

Danke, mal probieren! Ich habe allerdings meines Wissens keine Verwandten mit solchen Problemen/Tendenzen sondern bin da der Einzige. Trotzdem Gentik?

Gruß

Kommentar von whoami ,

Ist in meiner Familie auch ein Einzelfall, trotzdem sprechen die Ärzte von Genetik.

Antwort
von Hooks, 18

Klingt sehr nach Vitamin-B1-Mangel. Den kann man nicht messen, und vor allem arbeiten alle B-Vitamine zusammen, da müßtest Du den ganzen Komplex ersetzen, 10-15 mg. So weit ich weiß, wird immer nur B12 gemessen und ersetzt. Das reicht aber nicht aus.

http://www.vitalstoff-lexikon.de/index.php?PHPSESSID=tuchd25aunogtba5hjhlj2m0e0&...

Hilfreich könnte es auch sein, immer wieder mal ein bißchen frische rohe Hefe zu naschen, die zu 9 ct aus dem Kühlregal, spielwürfelgroße Bröckchen etwa.

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