Frage von Jeremia, 321

erhöhte Thrombosegefahr bei Herzinsuffizienz ???

Sind Menschen mit Herzinsuffizienz besonders Thrombosegefährdet ? Wenn ja, warum ??

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Antwort
von walesca, 291

Hallo Jeremia!

Gerade bin ich auf diese Frage gestoßen. Da ich selbst eine Herzinsuffizienz habe, gehe ich davon aus, dass dadurch auch die Durchblutung der Beine beeinträchtigt sein kann, da das Herz ja in seiner Pumpfunktion eingeschränkt ist. Dadurch kann sich das Blut z.B. nicht nur vor der Lunge stauen, sondern sicher auch in den Beinen - je nachdem ob eine Links- oder Rechtsherzinsuffizienz vorliegt. Die Kommentare zum Strophanthin habe ich mit Interesse gelesen.

Zitat aus @RJPetris Antwort: Ihre Kritik ("die heutige Medizin ist ja sooo viel weiter und besser als noch vor x Jahren", "keine neue und große Studie mit tausenden von Patienten" - obwohl sich die überragenden und offiziell als nebenwirkungsfrei /- arm bezeichneten Erfahrungen mit oralem Strophanthin auf mehrere Hunderttausende Patientenjahre beziffern) .....Wer sich die Studien und ärztlichen Berichte anschaut und nutzt, wird belohnt mit einem sehr sicheren Herzinfarktschutz und einer optimalen Wirkung auch bei Herzinusffizienz !

Dazu folgendes aus meiner Erfahrung. Ich habe seit 1 Jahr eine Rechtsherzinsuffizienz, bei der sich das Blut vor der Lunge staut, da ich auch COPD-Patient bin. Durch mein Interesse an medizinischen Themen hatte ich schon viel von den guten Wirkungen des Strophanthins gehört. Nachdem dann die Diagnose gesichert war, habe ich mir einen Arzt gesucht, der sich noch gut damit auskennt. Ich fand eine 77-jährige Ärztin, die ihr ganzes Leben lang (!!) als Kardiologin damit praktiziert hat - und jetzt ihre vielen Strophanthin-Patienten nicht im Stich lassen wollte. Sie verschrieb mir diese Tropfen. Damit ging es mir dann auch gleich wesentlich besser. Sie meinte, man solle es erst einmal damit versuchen, denn die anderen Mittel könne man ja später immer noch - wenn unbedingt nötig - zusätzlich nehmen. Dann brauche man aber ganz sicher auch weniger davon!!! Als die erste Flasche davon leer war, wollte ich nicht wieder die 140 km bis zu dieser Ärztin fahren und habe meinen neuen Hausarzt/Internisten darauf angesprochen. Da er sich selbst nicht mit Strophanthin auskannte, hat er aber bei dieser alten Kollegin mal angerufen und sich umfassend darüber aufklären lassen!!! Jetzt ist er selbst davon überzeugt und verschreibt mir auch weiterhin die Strophanthin-Tropfen! Da sich die Herzinsuffizienz inzwischen verschlechtert hat, bekomme ich noch andere Tabletten, aber in sehr sehr geringer Dosierung zusätzlich. Ich bin heilfroh, dass ich nicht nur mit dem chemischen Medikament vollgestopft werde!!! Beides zusammen ist ganz sicher eine bessere Lösung. Die besagte Ärztin habe ich durch diesen Link gefunden, den ich hier im Forum bekommen habe - sehr interessant!!! Ich hoffe, dass noch viele Patienten vom Strophanthin profitieren können, auch wenn das der Pharmaindustrie sicher nicht so recht passt.

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/strophanthin-die-rettung-fuer-herzkrank...

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von summit, 236

Ja, bei bei der Herzinsuffizienz ist das Thromboserisiko erhöht.

Das Risiko für Thromboembolien ist bei bestimmten internistischen Erkrankungen deutlich erhöht. Hierzu zählt Dr. Holger Lawall vom Klinikum Karlsbad-Langensteinbach etwa Herzinsuffizienz, Karzinome, akute Infektionen, Schlaganfall, rheumatische sowie akute Atemwegserkrankungen. Niedermolekulares Heparin kann da prophylaktisch wirken.

Das Risiko einer Thromboembolie läßt sich durch eine geeignete Prophylaxe vermindern. "Bei den niedermolekularen Heparinen ist die Datenlage zur Zeit am besten", sagte Lawall. So betrug in der MEDENOX-Studie die relative Risikoreduktion durch die Hochdosisbehandlung mit einmal täglich 40 mg Enoxaparin (Clexane®) subkutan 63 Prozent. Siehe: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/herzinsuffizienz/a...

Antwort
von RJPetry, 162

Die Frage ist ja bereits beantwortet worden, obwohl die Frage nach dem Warum nicht gestellt und auch im zitierten Artikel nicht beantwortet wird. ich will dies hier auch nicht tun, auch wenn es interessant wäre nachzuforschen.

Bevor Sie nun das Heparin benutzen - etwas schwierig, da es subcutan gespritzt werden muß - solltewn Sie sich auch da nach den Nebenwirkungen schauen. (auch wenn die meiner Einschätzung nach geringer sind als bei anderen chemischen Thrombose-Prophylaxe-Methoden.

Aber ein wichtiger Tip: Sie sollten etwas gegen Ihre Herzinsuffizienz tun. Das optimale Mittel hierzu ist Strophanthin. Es war früher DAS Mittel der Schulmedizin hierbei, und ist auch heute noch das Beste, auch wenn es vom Markt ausgegrenzt wurde. MAn kann es in vielen Fällen mit oraler gabe hinbekommen, bei sehr schweren Fällen ist eine intravenöse Spritzenkur notwendig, 1-10 Spritzen, die dann mit oralem Stropahnthin nachbehandelt werden kann.

Schauen Sie mal auf herzinfarkt-alternativen punkt de und auf strophantus punkt de.

Ansonsten gibt es weitere gute biologische Alternativen zur Behandlung der Herzinsuffizienz und auch zur Vorbeugung der Thrombosegefahr.

Kommentar von RJPetry ,

Pardon, hatte nicht gesehen, daß die Frage nach dem Warum vom Fragesteller doch gestellt wurde.

Kommentar von GeraldF ,

Die hier dargestellte Empfehlung zum Strophantin stellt eine Minderheitenmeinung dar, die in Fachkreisen der Kardiologie nicht geteilt wird.

Nach Entwicklung des Strophantins wurden weitere Herzglykoside entwickelt, deren pharmakokinetische Eigenschaften günstiger für die orale Einnahme waren. Diese haben das Strophantin praktisch vom Markt verdängt. Mittlerweile spielen Glykoside insgesamt in der Therapie der Herzinsuffizienz nur noch eine untergeordnete Rolle und werden kaum noch eingesetzt. Strophantin bei der koronaren Herzkrankheit einzusetzen entbehrt jeder modernen evidenzbasierten Grundlage und ist eigentlich ein Behandlungsfehler.

Kommentar von RJPetry ,

Die medizinische Literatur zeigt die überragende Überlegenheit des Strophanthins, auch wenn die Fachgesellschaften usw, also die offizielle Medizin dem nicht folgt. Natürlich ist es einfacher gewesen, Digitalis oral zu verabreichen als Strophanthin zu spritzen, so wie es die Schulmedizin tat. Dabei hat sie aber die grossen Vorteile des Strophanthins beiseite gelegt. Das orale Strophanthin hat sie ja nur partiell gewürdigt, aber es gibt viele Erfahrungen damit auch bei Herzinsuffizienz.

Oft hat es damit sehr gut funktioniert, manchmal nicht, wie gesagt hat dann eine Spritzenkur das Niveau gebracht, auf dem man meist eine längere zeit mit oralem Strophanthin weitertherapieren konnte, bis irgendwann wieder eine Serie von 1- x Injektionen nötig war. So ganz unpraktikabel ist das nicht, auch wenn orales Digitalis einfacher ist. Dafür hat es dann 90.000 Klinikaufenthalte gegeben jährlich, noch Anfang der 1980er Jahre.

Danke daß Sie die koronare Herzkrankheit erwähnen ( = Angina pectoris und Herzinfarkt). Hier sind die Therepie-Erfolge am größten, so daß man von DER Lösung des Herzinfarktproblems sprechen kann, so ähnlich wie es Insulin beim Diabets darstellt. Der Abstand zu den heute gängigen Mitteln ist immens, und das vollkommen ohne ernste Nebenwirlungen.

Im Gegenteil ist für den Informierten eine Behandlung ohne Strophanthin ein Kunstfehler, auch wenn es offiziell nicht so gesehen wird. Aber jeder, der sich die Originalstudien anschaut, die ich in der Diskussionsseite von Wikipedia zum Thema Strophanthin verlinkt habe (oben anklicken, Button "Diskussion" neben dem Button "Artikel"), und zwar unvoreingenommen anschaut mit seinem gesunden Menschenverstand, der wird es erkennen, und kann sich seine Gedanken machen, warum dieser Unterschied zwischen den hervorragenden Studien-Ergebnissen und ärztlichen Erfahrungen einserseits und den Empfehlungen der Fachgesellschaften usw. besteht. Bei strophantus punkt de kann man dieses überzeugende Material auch finden, auf der linken Seite bei "Literatur".

Es ist immer besser, in die Originalliteratur zu sehen als nur die offiziellen Statements zu kennen. Bei wikipedia ist es ja bis zur Genüge diskutiert worden, daß die" moderne evidenzbasierte Grundlage", von der Sie sprachen, sehr irreführend sein kann. Es bedeutet nämlich große Studien, und die finanzieren nur die grossen Konzerne, und die machen eben keine Studien zu Naturprodukten, auch wenn die vielfach besser sind. Das ist zum Glück fast schon Allgemeinwissen in der Bevölkerung geworden.

Kommentar von GeraldF ,

Bei einem Überblick über die als "Originalstudien" bezeichnete Literatur lässt sich ein Schmunzeln nicht vermeiden. Die Mehrzahl der zitierten Aritkel stammen aus den 70er und 80er Jahren. Die aktuellste Arbeit, die Sie zitieren, ist von 2006 aus Brasilien. Es ist aber Grundlagenforschung der Wirkung von Ouabain auf die LV-Funktion von Ratten.

Der Erkenntnisgewinn der vergangenen 35 Jahre im Bezug auf die Pathophysiologie der Herzinsuffizienz sowie der KHK kann also in den vorliegenden Arbeiten nicht berücksichtigt worden sein.

Herr Petry, Sie wollen Ihr Buch verkaufen. Das ist Ihr gutes Recht. Wenn Sie aber dieses Forum als Verkaufsportal nutzen wollen, in dem Sie weit ab vom Thema der Frage (Thromboserisiko und Pathophysiologie der Thrombose bei Herzinsuffizienz) die Aufmerksamkeit auf Strophantin lenken, ist das schon grenzwertig.

Kommentar von RJPetry ,

Also: Es geht um Herzinsuffizienz. Ob der Fragesteller selber daran leidet, weiß ich nicht. Aber wahrscheinlich zumindest jemand aus seinem Kreis. Ich kann nicht nachvollziehen, was jemand dagegen haben kann, beim Stichwort Herzinsuffizienz auf das Strophanthin hinzuweisen. Im weiteren Verlauf habe ich dem ersten Kommentator geantwortet. Und nun kommen Sie.

Sie schreiben von der Pathophysiologie, die von der Medizin in der letzten Zeit besser erkannt worden wäre. Abgesehen davon, daß Stropahnthin auch hghier wunderbar hineinpaßt, ist diese Kritik absolut zweitrangig, wenn man sich die Ergebnisse der Studien und Erfahrungsberichte anschaut. Die konkreten Therapie-Erfolge dieser doch recht vielzähligen und vor allem stringent übereinstimmenden Veröffentlichungen im Fast-100-%-Bereich sind über jede Meinung oder Schlußfolgerung erhaben.

Ihre Kritik ("die heutige Medizin ist ja sooo viel weiter und besser als noch vor x Jahren", "keine neue und große Studie mit tausenden von Patienten" - obwohl sich die überragenden und offiziell als nebenwirkungsfrei /- arm bezeichneten Erfahrungen mit oralem Strophanthin auf mehrere Hunderttausende Patientenjahre beziffern) habe ich dutzendweise auf der Diskussionsseite bei Wikipedia beantwortet. Wer sich die Studien und ärztlichen Berichte anschaut und nutzt, wird belohnt mit einem sehr sicheren Herzinfarktschutz und einer optimalen Wirkung auch bei Herzinusffizienz !

Wer sich wie Sie nicht die Mühe macht, diese Originalarbeiten offen UND kritisch zu lesen, dem kann und soll nicht geholfen werden, falls er ein betroffener Patient wäre. Ansonsten wird unsere Kommunikation auf dieser Seite hier so wenig gelesen, schätze ich, daß es sich nicht lohnt, weder hier Werbung zu machen noch hier weiter Zeit zu investieren.

Ansonsten suchen Sie doch mal bei PubMed nach Fuerstenwerth, dann gibt es dort 3 Artikel von 2010 bis 2014. Wenn Sie die gelesen haben, melden Sie sich nochmal (ich werde es aber nicht lesen können, weil ich hier nicht mehr auftauchen werde).

Seltsam, daß bei Pubmed der bereits 2012 ersdchienene Artikel Rethinking Heart Failure nicht m ehr aufgelistet ist. = ?? Cardiol Res • 2012;3(6):243-257

Die Artikel kann man in Vollversion lesen mindestens bei strophanthus punkt de, links unter "Literatur", oder auch sonst im Netz.

Kommentar von RJPetry ,

Noch eine weitere Anmerkung: Die Formulierung von GeraldF "die als "Originalstudien" bezeichnete Literatur" ist natürlich eine Frechheit. Sie suggeriert, es seien keine Studien, oder es seien keine Originale. Ist er nur ein naiver Schulmedizin-Anhänger oder ein professioneller Desinformant ? Läßt er sich von meinen Argumenten beeindrucken ? Ich glaube kaum, warum sollte er besser sein als die Schreiberlinge bei Wikipedia ? Niemals einen positiven Aspekt würdigen (diese sind ja für den unvoreingenommenen Leser haufenweise vorhanden), immer nur das Negative rauspicken, niemals auf Inhalte, sondern immer nur auf formale Standards abzielen, so wird der oberflächliche Leser, der nur hier liest, eingelullt. Dazu noch eine negative persönliche Motivation unterstellen (ich wolle nur mein Buch verkaufen - das wäre im Übrigen ein miserabler Stundenlohn, der sich auf dieser Seite ergäbe), fertig ist die Soße.

Anmerkung zu meinem vorigen Kommentar: Das Abstract von "Rethinking Heart Failure" kann man hier lesen: http://www.researchgate.net/publication/235345951_Rethinking_Heart_Failure

Schreiben Sie den Autoren doch an, er wird Ihnen bestimmt gerne den Artikel als PDF zusenden. Seine e-mail-Adresse finden Sie auf seiner Homepage.

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