Frage von FamilieMenzel,

Erfolgreiche Clustoid Behandlung bei Heuschnupfen?

Wie lange dauert denn eine Behandlung mit Clustoid bei Heuschnupfen in der Regel? Ich habe gelesen, dass es sich um mehrere Termine handelt. Wer hat Erfahrungen mit der Wirksamkeit der Methode?

Hilfreichste Antwort von anonymous,
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Man bekommt am ersten Tag der Behandlung 2 Spritzen, zwischen denen man eine halbe Stunde warten muss. Das gleiche passiert dann 7 Tage später, auch da bekommt man wieder 2 Spritzen mit einer halben Stunde Wartezeit dazwischen. Nach diesen beiden Terminen hat man die Höchstdosis im Gegensatz zu vielen anderen Präparaten (da dauert das ganze weeeesentlich länger) bereits erreicht und bekommt nach diesen beiden Behandlungen nur noch alle 30 Tage eine Spritze. Clustoid ist im Moment das Präparat, dass immer mehr Ärzte verwenden, weil man wesentlich weniger Spritzen bekommen muss, die Verträglichkeit sehr gut ist und immer mehr Leute sind sehr froh über diese Behandlungsmethode. Hab bis jetzt nur sehr viel positives über Clustoid gehört.

Antwort von Flomama,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Soweit ich weiß handelt es sich um mindestens zwei Termine. Nicht bei jedem ist diese Methode hilfreich, aber ich habe schon von Leuten gehört, die sehr zufrieden mit der Behandlung waren.

Antwort von anonymous,

Hi, bin auch mit Clustoid in Behandlung, wegen einer Birkenallergie, die ich schon seit Jahren habe. Meine neue Allergologin hat mit der Therapie kurz vor Beginn des Pollenfluges Anfang März begonnen, weil ich vorher keine Zeit hatte. Klappte alles reibungslos. Ich brauchte deutlich weniger Nasenspray und Salbutamol als die Jahre zuvor. Es war einerseits freudig zu erfahren, wie relativ gut es mir ging während der ersten Birken-Saison unter Clustoid ging, andererseits habe ich mich gefragt, wieso mir diese Form der Behandlung nicht früher schon angeboten wurde. Ich bin jetzt 29. Ich wünsche mir mehr Offenheit und Patientenaufklärung seitens der Ärzte. Also, Clustoid kann ich empfehlen.

Antwort von anonymous,

Ich habe als leidgeplagter Hausstaubmilben-Allergiker, vor knapp 10 Jahren eine Allergie-Impfung (auch Hyposensibilisierung genannt) erhalten - leider wenig erfolgreich. Vor zwei Jahren bin ich erneut zum Allergologen gerannt, weil mir all die Allergie-Tabletten und -Sprays, die mir mein Hausarzt verordnete, zu viel wurden und mir ging es dabei immer schlechter. Nach erfolgten Testungen fragte mich der Allergologe, ob ich es erneut mit einer neuen Form der Hyposensibilisierung versuchen wollte, weil es die einzige "kausale Behandlungsmöglichkeit" für eine solche Allergie ist. Ich war anfangs am grübeln, aber auch neugierig dazu. Er stellte mir Clustoid vor. Ruckzuck ist man innerhalb von einer Woche auf der Erhaltungsdosis. Top. Das heißt, nicht wie bei anderen Präparaten fast 3 Monate am Stück Woche für Woche zur Spritze antanzen. Ich habe es bis heute nicht bereut. Ich habe Clustoid gut vertragen und meine roten Augen am frühen Morgen, gepaart mit einer verstopften Nase und Atemproblemen während der Nacht gehören jetzt der Vergangenheit an. Ach ja, und noch was: Mein Sohn - leider auch Allergiker - erhält seit Oktober 2008 eine Hyposensibilisierung mit Clustoid gegen seine Gräserallergie. Die Gräsersaison 2009 hat er zu unser aller Freude gut überstanden. Er hat jetzt deutlich weniger Probleme, kann sich wieder lange im Freien aufhalten, ohne das Asthmaspray sofort einsetzen zu müssen. Uns allen geht es dadurch sehr gut. Wir haben deutlich an Lebensqualität gewonnen. Ich kann es nur empfehlen.

Kommentar von schnapp,

Seit ca. 8-10 Jahren habe ich Probleme mit Birkenpollen gehabt. Immer im März/April ging´s los und dann so bis Mitte Mai - und zwar richtig heftig mit Niesattacken und Atemproblemen. Das geht seit Jahren so und seit ca. 2007 habe ich auch schon ab Januar/Februar Beschwerden, nicht so heftig, sondern mit Augenjucken, aber ab April dann das volle Programm. Ich bin so genervt gewesen! Außerdem vertrug ich keine Äpfel mehr (meine Lippen sind dann immer angeschwollen!). Mein Doc (Hautarzt) sagte mir, dass das zusammenhängt mit der Birkenallergie. Im April 2010 habe ich mit einer Clustoid Behandlung (spricht man "Klastoiit", kommt aus dem Englischen) begonnen, wird in den Arm gespritzt, tut nicht weh. Im September 2010 habe ich mich getraut, mal wieder einen Apfel zu essen - keine Beschwerden!!!! Jetzt im Frühjahr hatte ich bis auf einen Tag (vielleicht auch Erkältungsschnupfen) keine Beschwerden mehr. Das Zeug wirkt offenbar. Äpfel kein Problem mehr. Trotzdem soll ich weiter zur Behandlung kommen, noch ca. 2 Jahre, um den Erfolg abzusichern, sagt mein Arzt. Das mache ich jetzt auch, ich vertrau da meinem Doc, ich mach jetzt alles, was der mir sagt. Das mit den Äpfeln versteh ich noch nicht so ganz, im Beipackzettel steht nichts von Äpfeln, sondern von Pollen. Weiß da jemand Bescheid?

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