Frage von ellostyles, 23

Epilepsie beim Hund. Was sollen wir machen?

Unser Hund hat seit April 2013 epileptische Anfälle. Wir waren mit ihm sofort beim Tierarzt und erstmal allg. untersucht. Der TA meinte er sei Kerngesund. Also haben wir ihn kastrieren lassen. Er bekommt die Anfälle immer so alle zwei Monate. Die Anfälle sind dann immer mehrere hintereinander. Einmal als es gar nicht mehr ging, sind wir zu unserem TA der ihn dann mit Valium vollgepumpt hat und ihm Tabletten (Luminaletten oder so) gegeben hat. Die hat mein Hund an einem Freitag bekommen. Er konnte die Tabletten jedoch nicht vertragen und hat nur gejault und hat nie geschlafen. Wir waren fertig mit den nerven und haben ihm die am Montag abgesetzt, dann war er wieder normal. Seitdem haben wir dann nichts mehr unternommen. Seit diesem Freitag hat er jedoch wieder Anfälle bekommen. Am schlimmsten war es von Freitagnachmittag bis Samstagmittag, weshalb wir Samstagmittag zu einem ganz anderen Tierarzt gefahren sind. Die haben ihm Spritzen gegeben damit er aus den Krämpfen kommt und andere Tabletten. Dieses mal heißen die Tabletten 'Pexion'. Auch bei diesen Tabletten reagiert er genauso wie bei den anderen. Er ist nur inne Gänge und jault. Wir sind dann heute nochmal zum Tierarzt. Der hat ihm eine Beruhigungspritze gegeben und gemeint wir sollen ihm nur eine halbe Tablette geben, damit er sich dran gewöhnt. Das kann so um die 3-4 Tage dauern. Meine Frage: sollen wir ihm die nicht doch lieber absetzen oder auf den TA hören, denn der Hund ist mit den Kräften am Ende und wir sind es auch. Hat irgendwer Ratschläge oder Tipps? Wir sind total überfordert. Danke!

Zu dem Hund: Parson Jack Russel, 3 Jahre, männlich.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo ellostyles,

Schau mal bitte hier:
Krämpfe krank

Antwort
von dinska, 23

Wir hatten mal ein Katze, die Epilepsi hatte. Ohne Tabletten ging das gar nicht. Ich würde auf den Tierarzt hören, denn die Anfälle können ja zu jeder Zeit und an jedem Ort auftreten.

Antwort
von Mahut, 20

Hallo,

habt ihr eine Tierklinik in eurer Nähe, da würde ich bei dem nächsten Anfall mal hingehen und ihn eventuell ein paar Tage beobachten lassen, Die können dann deinen Hund Medikamentös richtig einstellen.

Gruß Mahut

Antwort
von KeeAhnung, 21

Hallo,

bei Hunden kenne ich mich mit Epilepsie nicht so aus wie beim Menschen, aber die Tabletten würde ich nicht einfach so absetzen. Für mich hört sich das stark nach Status an (du schreibst ja von mehreren Anfällen hintereinander und der Arzt musste dem Hund ne Spritze geben, um aus den Anfällen herauszukommen). Solch ein Status kann, unbemerkt beispielsweise in der Nacht, lebensbedrohlich sein, wenn nicht gar mit einem traurigen Ende enden. Auf jeden Fall nochmal beim Tierarzt vorstellen und mit entsprechender Medikation einstellen. Sowas braucht leider viel Zeit. Vielleicht könt ihr den Tierarzt noch auf ein Notfallmedikament ansprechen, dass während eines Anfalles verabreicht werden kann.

Alles Gute

Kommentar von KeeAhnung ,

Mir fällt gerade noch ein: beobachtet mal den Hund, in welchen Sutuationen die Anfälle auftreten. Zum Beispiel bei Flackerlicht, lauter Musik oder so. Die beste Voraussetzung wäre auch, dass körperliche Ursachen, wie Tumor oder so, ausgeschlossen wurden.

Antwort
von Autsch, 19

Mit Hunden kenn ich mich nicht aus, aber schau mal dort: http://www.epiforum.de/forum/portal.php

Kommentar von ellostyles ,

Dankeschön! :)

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