Frage von Grugru, 805

Ekzeme / Winterekzeme los werden

Seit vielen Jahren bekomme ich immer im Winter, bzw. bereits ab Herbst, wenn es kalt wird, Ekzeme im Gesicht, die schmerzhaft jucken. Ich habe auch schon erfahren, dass es so genannte Winterekzeme sind.

Probiert habe ich schon fast alles.

  • Homöopathie
  • Kortison
  • pflanzliche Ekzemsalben
  • ...

Alle konnten die Symptome nur leicht lindern, aber eine brauchbare Lösung war nicht dabei. Ich weiß, dass man Ekzeme wohl nie ganz los wird. Aber irgend eine "GUTE" Möglichkeit der Symptombekämpfung muss es doch geben.

Habt Ihr Tipps? Naturheilmittel sind mir lieber.

Antwort
von StephanZehnt, 677

Hallo G..,

hast Du Dich schon einmal wirklich mit dem Thema beschäftigt?

  • was passiert im Winter (weniger Sonne / im Büro eher trockene Heizungsluft und was kauft eine jg. Frau für Kosmetik ?).

Nun kann man sicher etwas tun es wird aber nicht passieren dass das Ekzem über Nacht weg ist!

Nun hast Du geschrieben schon alles probiert! Homöopathie, Kortison, pflanzliche Ekzemsalben.

Wie sieht es bei Dir mit Kosmetik aus - was benutzt Du da? Also wenn ich ein Hautproblem habe was mache ich damit die Haut weniger gereizt wird? Da ich nicht wissen kann was Du benutzt oder nicht benutzt schreibe ich einmal eine Art kurze Liste

  • Seifebfreie Waschlotion (ph 5,5 Hautneutral keine Seife).

  • Shampoo und Duschgel ohne Sodium Laureth Sulfate bzw. Sodium Coco Sulfate) halt die Liste der Inhaltsstoffe lesen Es gibt in der Babyabteilung Waschgel und Shampoo mit Lauryl Glucoside was deutlich milder ist.

  • ja und dann kauft man sich im Winter auch Creme für das Gesicht usw.. es gibt aber ganz unterschiedliche so Creme auf Wasserbasis / Creme Wasser in Ölbasis usw. Nun habe ich gerade einmal vier creme s angeschaut bei allen steht an erster Stelle Aqua also Wasser. Nun muss es im Winter noch keine Minusgrade haben auch dei Verdunstungskälte kann schon die Haut regelrecht austrocknen.

  • Ja und dann lese ich mir einmal solche Tabellen durch z.B. Mineralöl oder PEG (Emulgator) oder auch das schon genannte Sodium Laureth ( bzw. Lauryl Sulfate.

  • Es gibt ein Babysanft Wind & Wetter Balsam (von Hi..) auf Ölbasis. Da man die dünn aufträgt hält so eine kleine Tube auch ...

http://www.nokomis.at/Inhaltsstoffe/Schadstoffe/schadstoff_tabelle.htm

Wer Problem mit der Haut hat sollte das schon einmal nachlesen.

  • Manche Ärztin / Arzt meint es könnte auch DERMATODORON helfen.

VG Stephan

Kommentar von Grugru ,

Hallo Stephan,

herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort. Die richtige Auswahl der Pflegemittel bringt natürlich etwas. Ich achte da bereits seit Jahren darauf.

Sonne hilft tatsächlich auch etwas. Ich gehe auch im Winter viel in die Sonne. Es ist wohl das Vitamin D3 was hier unterstützt. Dermatodoron wirkt leicht lindernd, ist aber leider nicht wirklich eine Lösung.

Antwort
von Medicus92, 575

Hallo,

also bei Ekzemerkrankungen hat sich die natürliche Dermaplant-Salbe bewährt. Die Salbe gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Die Salbe enthält übrigens kein Kortison und ist sehr gut verträglich. Außerdem wirkt diese Salbe entzündungshemmend und lindert den Juckreiz. Auch im Gesicht kann die Salbe problemlos angewendet werden.

http://www.dermaplant.com/dermaplant/

Bei ausbleibender Besserung oder Verschlimmerung der Beschwerden sollte ein Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten aufgesucht werden.

Liebe Grüße und gute Besserung

Medicus92

Kommentar von Grugru ,

Hallo Medicus,

danke für Deinen Tipp. Meine Frau hatte mir diese Salbe einmal gebracht und leider hatte sie bei mir fast keine Reaktion gezeigt. Schade, weil sie ja wohl rein pflanzlich ist, was mich eigentlich anspricht.

Antwort
von walesca, 472

Hallo Grugru!

Ergänzend zu @StephanZehnt´s gut Antwort möchte ich Dir noch einen Test mit Bioresonanz empfehlen, um ggf. auch der Ursache des Winterekzems auf die Spur zu kommen. Bitte schau mal in diesen Tipp (er wurde nur wegen der ausufernden Kommentare geschlossen, nicht wegen des Inhalts!!). Damit habe ich seit vielen Jahren nur gute Erfahrungen gemacht, ganz besonders bei so unklaren Ursachen der Beschwerden. Mit so einem Test kann man sehr leicht und schnell (fast) alle Belastungen des Körpers feststellen. Wie Du die Kosten dafür ggf. auf das Finanzamt abwälzen kannst, steht auch im Tipp.

https://www.gesundheitsfrage.net/tipp/chronische-infekte-unklare-beschwerden-bio... (Bitte auch alle Kommentare lesen!)

Baldige Besserung wünscht walesca

Kommentar von Grugru ,

Hallo Walesca,

Bioresonanz war die erste Idee meiner Frau und ich hatte hierzu 2 Heilpraktiker aufgesucht. Die Ergebnisse wichen stark voneinander ab und letztendlich traf leider keine der genannten Intoleranzen zu. Ich hatte mir da mehr erhofft.

Trotzdem herzlichen Dank.

Kommentar von walesca ,

Dass die Ergebnisse voneinander abgewichen sind, erstaunt mich doch sehr. Das kann ich mir gar nicht vorstellen, denn die Testprogramme sind doch - jedenfalls bei den Therapeuten, die mit Rayonex-Geräten arbeiten - identisch! Aber es gibt auch noch eine andere Firma (Bicom), die andere Programme verwendet, die aber leider nicht ganz so umfangreich sind. Bei der Bioresonanz nach Paul Schmidt gibt es z.B. mehrere Hundert Substanzen, die man austesten kann!! Diese Listen beinhalten Lebensmittel, Medikamente, Schadstoffe, Aromen, Umweltchemikalien, Lebensmittelzusatzstoffe, Geopathie, Kosmetik, Gewürze, Impfstoffe, Pollen, Pestizide, Zahnprothesenstoffe, Baubiologie und Pflanzenfasern!!! Jede dieser Listen umfasst zwischen 20 und 80 verschiedene Stoffe!! Außerdem noch lange Listen von Bakterien, Viren und anderen Erregern. Ich kann mir kaum vorstellen, dass da nichts Passendes für Dich dabei ist!! Vielleicht suchst Du noch einmal einen Therapeuten auf, der mit den Rayonex-Geräten arbeitet (Link findest Du im Tipp). Ich hoffe, Du gibst noch nicht ganz auf und wünsche Dir viel Glück beim erneuten Anlauf. LG

Antwort
von RosisHeilkunst, 292

Hallo Grugru,

kommt Grugru von einem Taubenzüchter? :-)

Du hast ja schon viele gute Tipps bekommen. Mit Homöopathie kommt man leider nicht bei jeden voran, das stimmt. Aber grundsätzlich klappt es ganz gut. Ekzemsalben gibt es viele, auch gute pflanzliche, aber mir stellt sich hier eine ganz andere Frage.

Warum zielen immer alle ausschließlich auf die Symptombehandlung?

Ich gehe Ekzeme als auch andere Autoimmunerkrankungen ganz anders an. Das Problem liegt nämlich an der Überreaktion des Immunsystems auf körpereigenes Gewebe und das Immunsystem liegt nicht bzw. überwiegend nicht auf der Haut, sondern im Darmtrakt.

Lass mich einmal raten.

  • Du hast des öfteren oder dauerhaft Verdauungsprobleme.
  • Du bist häufig müde und abgeschlagen
  • Wunden heilen nur langsam und entzünden sich leicht.

Wahrscheinlich trifft einiges, wenn nicht gar alles zu. Deine Ekzeme sind nicht die Krankheit sondern nur das Symptom. Genau wie die drei Punkte oben auch nur Symptome sind, eines verkorksten Immunsystems. Warum sollst Du Dir dann etwas auf die Haut schmieren? Solange es nicht wirklich schmerzhaft ist oder arg stört, musst Du das nicht.

Lass uns die Problematik der Autoimmunerkrankung angehen. Schon gleich vorab muss ich Dir natürlich schreiben, dass eine Heilung von Autoimmunerkrankungen nur sehr selten, bzw. nur dann wenn sie eben entstanden ist, gelingt. Ich möchte nicht, dass Du falsche Hoffnungen bekommst.

1. Ernährung:

Verbotene Lebensmittel:


  • Alle Getreideerzeugnisse, ausser Keimbrot
  • Alles was gesüßt ist
  • Kartoffeln
  • Fertiggerichte
  • Reis
  • Naschwerk (auch salziges)
  • Mais
  • Fruchtsäfte

  • natürlich auch Zucker

Im Grunde alles was Saccharose, zu viel Glucose, Fructose und Amylopektin beinhaltet.

Erlaubte Lebensmittel:

Alles andere ausser unvergorene Milchprodukte.

Sehr gute Lebensmittel:


  • Hülsenfrüchte (mittags)
  • Nüsse (nur unbehandelt, also ohne Gewürze und nicht am Abend)
  • Gemüse
  • Salat (Blattsalat nicht am Abend)
  • Käse
  • BIO Fleisch, am besten Wild, Rind, Schaf oder Ziege und wenig Schwein
  • Fetter Seefisch, am besten Hering (3-5 X pro Woche 100g)
  • Gewürzkräuter (möglichst frisch und reichlich)
  • Brot aus gekeimten Getreide

  • Eier

Obst: nur eine Portion (faustgroß) am Tag und am besten am Vormittag.

2. Immunregulation

Das funktioniert am besten mit Colostrum. Es ist in der Lage ein schwaches Immunsystem anzuheben und ein Überreagierendes zu senken. Das dauert ca. 2 Monate und die Regulation hält in der Regel mindestens 6-8 Monate. Dann kannst Du eine erneute Kur machen. Mein Favorit unter den zahlreichen Colostrumprodukten ist das von der Firma Colo World aus Bayern. Das war auch das einzige, mit dem ich langfristig erfolg hatte. Du kannst Dich hier erkundigen: http://colo-world.com

Viele meiner Patienten mit Autoimmunerkrankungen haben einen starken Mineralstoffmangel. Insbesondere Magnesium und Kalium. Beide sind im Immungeschehen beteiligt und ein Ausgleich hier unterstütz die Behandlung enorm. Das geht am besten mit medizinischen Fußbädern. Bitte keine Kapseln oder Brausetabletten nehmen, denn diese schädigen die Darmschleimhaut und so geht der Schuss nach hinten los. Wenn Du Dich bei dieser Firma erkundigst, frag nach dem Vicosan immun Fußbad. Das wurde extra für diesen Bedarf gemischt, ist günstig und vitalisiert sofort.

So jetzt habe ich viel geschrieben... :-)

Ich wünsche Dir gut Besserung.

Kommentar von Grugru ,

Hallo Rosi,

das ist ja wirklich ein sehr interessanter Ansatz von dir. Keiner der behandelnden Ärzte oder Heilpraktiker hatte jemals mit mir über die Ernährung gesprochen.

Mit Deiner Ferndiagnose :-) liegst Du auch richtig. Alle drei Punkte treffen bei mir zu. Ich habe auch immer starken Magnesiummangel. Warum weiß ich nicht, denn ich esse eigentlich genügend Gemüse. Hatte immer wieder versucht, das mit Magnesium Tabletten auszugleichen, aber Du hast Recht, mein Magen oder Darm mag das gar nicht.

Ich esse scheinbar nur das Falsche. Hauptsächlich Kartoffeln, Reis und gerne Mais. Werde das jetzt einmal radikal nach deinen Vorgaben umsetzen und beobachten was sich tut. Den Link habe ich mir auch angesehen. Klingt wirklich interessant und das werde ich an Montag einmal bestellen.

Berichte dir dann, was sich getan hat.

Vielen herzlichen Dank

Antwort
von anjasahlmann, 308

doch hier sind wir sie ganz los geworden als allererstes niemals mehr Cortison dann in der Tat Homöopathie aber dabei bleiben und nicht aufgeben und sonst den Behandler wechseln, eine Ärztin mit der Bezeichnung Homöopathie hat alles bei unseren Kids weg bekommen vorausgesetzt: Kein Cortison mehr! Auch der Heuschnupfen ist weg und allergische Symptome seit Jahren ! Als ersten Tipp: Cardiospermum Globulis die wirken ganz genau so wie Cortison...

Antwort
von Querdenker, 250

Ich kann mich dem, was RosisHeilkunst geschrieben hat voll und ganz anschließen. Das ist der richtige und vor allem natürliche Weg zur Immunregulation. Auch das Colostrum halte ich für zielführend. Es beinhaltet alle Immunaktiven Substanzen zur Regulation.

Ich würde nur noch Magnesium dazu empfehlen, allerdings nicht als Supplement sondern am besten über die Haut. Z.B. als Bad. Wenn Magnesium nämlich oral verabreicht wir, schädigt es stark den Magen Darmtrakt, was sich negativ auf das Immunsystem auswirkt.

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