Frage von Knallgas, 226

Ein Nasenloch immer verstopft

Hallo zusammen,

Habe eine frage bezüglich meiner dauerhaft verstopften Nase (bestimmt schon länger als ein Jahr).
Zu Beginn jedoch erstmal: Ich weiß dass es einen gewissen Nasenzyklus gibt, durch den wir abwechselnd zuerst durch das eine und anschließend durch das andere Nasenloch einatmen. Aber heißt das dann überhaupt, dass die andere nicht-atmende Seite in der Regel verstopft ist? Im Alltag und auch sonst hab ich eigentlich keine Atemprobleme, der HNO Arzt meinte, das könnte man mit einer Nasenscheidewandoperation lösen. Aber man kennt ja Ärzte, die schicken einen manchmal zu schnell zu OPs solange es Geld gibt.

Meine Frage: Ist das dann bei euch auch so, dass eine Seite wirklich immer verstopft ist? Hatte jemand schon dasselbe Problem und konnte es mit einer OP lösen?

Danke im voraus!

Mfg Maik

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Antwort
von Mahut, 226

Meine Nase ist fast nie verstopft und wenn sie es mal ist schnaube ich aus und mache eine Nasendusche, die bekommst du in der Apotheke, Emser Nasendusche und das dazugehörige Nasensalz, anschließend macht du in jedes Nasenloch etwas nasengel, dann sollte nach einiger zeit dein Problem mit der Nase ein Ende haben.

Ich habe noch nie von dem komischen Nasenzyklus gehört, ich atme immer durch beide Nasenlöcher.

Antwort
von gerdavh, 213

Hallo, also ich atme immer gleichmäßig durch beide Nasenlöcher. Wenn Deine Ärztin Dir zu dieser OP geraten hat, wirst Du eine verbogene Nasenscheidewand haben und bekommst deshalb keine Luft durch das eine Nasenloch. Wenn Du Dir unsicher bist, frage doch einfach einen zweiten HNO-Arzt um seine Meinung - mache ich bei Vorschlägen zu OP´s schon seit längerem. lg Gerda

Hier noch ein Link über Nasenscheidewandkorrekturen

http://www.dr-med-dahlem.de/nasenscheidewandoperation.php

Antwort
von walesca, 174

Hallo Knallgas!

Ich habe ja schon extrem viele Probleme mit der Nase und den NNH´s hinter mir, aber von so einem merkwürdigen Zyklus habe ich noch nie etwas gehört!!! Wo hast Du das denn her?? Es kann aber sein, dass Deine Atmung rein anatomisch auf einer Seite behindert ist, weswegen Dir der HNO-Arzt so eine OP empfohlen hat. Hol Dir vorher eine 2. Meinung ein, wie @gerda ja schon geraten hat. Dann bist Du auf der sicheren Seite. Vielleicht hilft Dir aber auch schon dieser Tipp weiter. Schau mal rein und probier es einfach aus.

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/staendig-verstopfte-nase-und-niesen

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von MelanieWerd, 153

Ich habe auch noch nie was von so einem "Zyklus" gehört, ich denke, wenn eine Nasenseite immer zu ist, liegt das an einer krummen Nasenscheidewand. So eine Operation ist relativ unbedenklich, ein Routineeingriff. Du musst natürlich wissen, ob es dir das Risiko wert ist, dich einer Operation zu unterziehen, aber freier atmen wirst du danach mit Sicherheit schon können!!

Antwort
von waldmensch, 121

Hallo Knallgas, Sie werden bei dieser OP nicht nur Deine Nasescheidewand begradigen sonder auch gleich Deine Nasennebenhöhlen mit ausräumen. ( Sekret usw.) Ich habe das gleiche Problem wie Du gehabt (Sinusitis) Durch die OP wurde das Atmen besser, leider habe ich aber eine cronische Sinusitis so das eine 2 OP bei mir Durchgeführt wurde. ( die 2 war aber nicht mehr so schlimm) Leider wirst Du wohl um eine OP nicht drum rum kommen, da der ganze Eiter in den Nebenhöhlen die Nebenhöhlenwände angreift und es dadurch zu ernsthaften Erkrankungen kommen kann. Nach der OP sind die ersten 2-3 Tage die schlimmsten. Du hast Tampons in der Nase und kannst nur durch den Mund atmen.Die Schmerzen sind aber wegen der guten Schmerzmittel leicht auszuhalten. Gute Besserung Waldmensch

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