Frage von cliff, 43

Eigenblut-Therapie gegen Arthrose – hat jemand Erfahrung damit?

Bei mir wurde eine leichte Arthrose festgestellt gegen die ich nun u.a. mit Sport angehen will und hoffe, sie schreitet nicht weiter voran. Gegen Verschleißerscheinungen in Gelenken scheint es eine, wohl noch recht neue, Therapie zu geben, nämlich die mit Eigenblut. Wisst ihr, wie effizient die Eigenbluttherapie im Fall der Arthrose sein kann, habt evtl. bereits dieses Verfahren genutzt?

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Antwort
von Mahut, 39

Hallo Cliff

Bei mir wurde vor 40 Jahren Arthrose festgestellt, es war schon an einem Knie etwas weiter Fortgeschritten, das man schon an eine OP gedacht hat, wurde nur von abgesehen, weil ich noch so jung war. Ich habe mir dann ein Fahrrad gekauft und fahre seitdem ständig mit dem Rad, viele Jahre taten noch meine Knie weh, ich bin aber immer dagegen angegangen, die Muskulatur am Knie hat sich in den Jahren so weit gestärkt, das die Arthrose zum Stillstand gekommen ist.

Also mache Sport, aber keinen der deine Knie belastet, dann brauchst du auch nicht diese ominöse Eigenblut Therapie

LG Mahut

Antwort
von elliellen, 36

Hallo!

Die Eigenbluttherapie kann bei einigen Erkrankungen Erfolge bringen, wichtig sind jedoch regelmäßige Sitzungen.

Meine Mutter bekam sie vor Jahren, aber nicht gegen Arthrose. Bei ihr wirkte sie blutverdünnend und somit blutdrucksenkend. Da sie im Allgemeinen das Immunsystem stärkt und auch gegen entzündliche und chronische Erkrankungen hilfreich sein kann, kannst du sie ausprobieren, schließlich hat sie ja keine schädlichen Nebenwirkungen.

Ich kann dir bei Arthrose aber ein sehr gut wirkendes Mittel empfehlen, es heisst Agilon. Du kannst es im Internet bestellen.

Antwort
von bobbys, 36

Hallo,

hier mal ein Auszug aus T-Online ,Ratgeber:

Kritik an der Orthokin-Therapie

Auch wenn die theoretische Grundlage dieser Eigenbluttherapie sinnvoll erscheint, so ist sie doch umstritten, denn: Bisher liegt nur eine Publikation zum Herstellungsprinzip von Orthokin vor, die allerdings nicht erklärt, wie die Ergebnisse der dargelegten Untersuchung zustande gekommen sind. So wird weder die Zahl der Teilnehmer an der Versuchsreihe genannt, noch geht daraus hervor, wie viele Blutproben entnommen wurden.

Wie das Gesundheitsportal "lifeline.de" berichtet, gibt es eine weitere Studie aus dem Jahr 2008, bei der 160 Patienten mit Kniearthrose sechs intraartikuläre Spritzen verabreicht wurden, die entweder Orthokin oder ein Placebo enthielten. Nach Injektion des Serums gaben die Teilnehmer tatsächlich einen niedrigeren Schmerzwert an, allerdings erreichte diese Untersuchung nicht das statistische Signifikanzniveau und somit konnte auch keine eindeutige Wirksamkeit des Substanzgemischs nachgewiesen werden.

Risiko einer bakteriellen Infektion

Bei intraartikulären Injektionen wie bei der Orthokin-Therapie besteht zudem immer das Risiko von bakteriellen Infektionen, teilweise mit schwerwiegenden Folgen. Wie die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) schlussfolgert, stehen bei dieser Behandlung ohne nachgewiesenem Nutzen nicht zu rechtfertigende Risiken gegenüber. Sie rät deshalb grundsätzlich von der Orthokin-Therapie ab

LG bobbys

Antwort
von AndiM49, 32

Hallo cliff :) Seit kurzem habe ich einen Artikel über eine Gelenksbehandlung gegen Arthrose mit körpereigenen Stammzellen aus Fett gelesen, bei der eben Knorpel und Gelenke mithilfe von deinen eigenen Stammzellen des Bindegewebes regeneriert werden. Hab aus Interesse mal nachgeforscht, wer diese Methode so anbietet. DDr. Heinrich in Wien wendet es an. Besuch mal seine Ordinationsseite.. vielleicht hilft es dir ja weiter ;)

Liebe Grüße

Antwort
von kreuzkampus, 26

Diese Therapie ist m.E. Unsinn.

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