Frage von Eifach, 21

Diagnostische Kniearthroskopie

Guten Abend zusammen,

Seit Jahren quäle ich mich mit Knieschmerzen umher. Röntgen und MRI ergaben nix, ausser Läsion Grad 1. Nach 5 Monaten sollte diese doch wieder gut sein, oder? Doch, ich habe seither immer mal wieder Schmerzen an der Innenseite des Knies und vorallem in der Kniekehle. Auftreten tut dieser, wenn ich lange gehe, stehe oder es stark belaste. Mein Arzt meint nun, er möchte es für eine genaue Diagnose Arthroskopieren lassen. Ich frage mich einfach, wenn ich ja nicht mehr einen Dauerschmerz habe, einfach in der Aktivität, ob ich es nicht lieber sein lassen soll. Eine OP hat immer Nebenwirkungen und ehrlich gesagt habe ich total Angst von! Wenn, dann würde ich diese auch nur in Vollnarkose machen. Geht dies überhaupt? Wie lange liegt man danach stationär im KH? Und wie lange ist man arbeitsunfähig? (arbeite in einem 9 Stunden steh Beruf)

Was meint ihr, bringt es überhaupt etwas? Würdet ihr es machen oder einfach auf die Zähne beissen und nochmals 5 Jahre warten? (so lange habe ich schon Knieschmerzen)

Liebe Grüsse

Antwort
von Mahut, 12

Ich kann dir nur Raten, kräftige deine Gelenke, ich habe schon 40 Jahre Schmerzen an den Knien (Arthrose) und lasse nichts machen, Ich mache leichten Sport, der die Knie nicht belastet, am Besten ist Radfahren, Es wird immer wieder im der Presse (TV), berichtet, das man viel zu schnell und unnütz operiert, und dieses Arthroskopieren und die Knorpelglättung in den meisten Fällen überflüssig und sinnlos sind. Überlege es dir ganz genau ob du das machen lassen willst ich würde es nicht machen lassen.

LG Mahut

Kommentar von Mahut ,

Das habe ich noch vergessen zu schreiben, durch die Bewegung, habe ich kaum noch schmerzen, meistens sind die Schmerzen nur beim Wetterwechsel, aber meistens nur sehr leicht und kurz.

Kommentar von Emelina ,

Deine Antwort kann ich nur unterstützen - mir geht es genauso - DH!

Antwort
von HerrRalis, 12

Hallo Eifach,

Du schreibst nur davon was bisher diagnostisch gemacht wurde aber leider nicht darüber was bisher an therapeutischen Maßnahmen stattgefunden hat. Hat schon ein erfahrener Manualtherapeut Dein Knie untersucht bzw. behandelt. Außerdem hast Du nicht angegeben, welche Struktur im Knie eine Läsion Grad 1 hat. Je nach Standort findest Du unter www.dfomt.org Therapeuten, die Deinem Problem manuell auf den Grund gehen können. Falls Du dort nicht fündig wirst suchst Du Dir am Besten jemanden, der sowohl manuelle Therapie anbietet als auch Sportphysiotherapeut ist.

Alles Gute

Antwort
von kreuzkampus, 12

Raten kann Dir eigentlich niemand, weil wir nur Deine Schilderung kennen. Obwohl ich sonst nicht zu den Leuten gehören, die sofort nach eine zweiten Meinung rufen, würde ich Dir in diesem Fall dazu raten. Diagnostische Arthros führen in aller Regel dazu, daß einem hinterher erklärt wird, daß gleichzeitig eine Knorpelglättung etc. gemacht werden mußte. Die Gelehrten streiten inzwischen darüber, ob Arthros zu oft gemacht werden. Deshalb ist eine zweite Meinung durchaus sinnvoll. Bei mir wurde vor 10 Jahren eine A. gemacht, und danach begann meine Arthrose. Deshalb gehöre ich zu den Skeptikern. Ich kann auch eine Kräftigung des Quadriceps empfehlen. Der stabilisiert und hält das Knie.

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