Frage von sonne123,

Diagnose Depression-wie wichtig sind Einzelgespräche während einer stationären Therapie?

Hallo Ihr Lieben,

es kann doch nicht Sinn und Zweck einer stationären Therapie sein, die Erkrankung in erster Linie mit diversen Psychopharmaka zu behandeln,während dessen Einzelgespräche nur sehr selten stattfinden. Sind nicht gerade diese Einzelgespräche mit einem Psychologen viel wichtiger als alle anderen Therapieansätze?

Wie ist Eure Meinung,wie denkt Ihr darüber?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von rulamann,

Durch die stationäre Aufnahme soll der Patient von seinen Alltagspflichten entlastet werden. Ihm wird ein Schutzraum geboten, in dem er sich mit seiner Erkrankung angenommen und ernstgenommen fühlt. Jedoch sollten Einzelgespräche, vor meinen Augen, im Vordergrund stehen und zwar mit seinem Therapeuten des Vertrauens. Ich bin der Überzeugung, dass dies viel effektiver ist als mit diversen Psychopharmaka( wobei diese manchmal noch erforderlich sein können) behandelt zu werden. Was auch nicht zu kurz kommen sollte sind Gruppengespräche denn hier ist auch der Erfahrungsaustausch mit den Mitpatienten sehr wichtig und man sieht, dass man nicht alleine dasteht mit seinen Problemen.

Ich hoffe,dass ich dir weiterhelfen konnte und wünsche dir alles Gute!

Kommentar von rulamann ,

Danke für den Stern :-)))

Antwort
von strudel,

Also die Medikamente begünstigen den Therapieverlauf und ja, ein Therapeutengespräch in der Woche ist sehr wenig. Aber du hast auch Ergotherapie, Infogruppen, Visiten, Schwestern, Mitpatienten,... mit denen du dich austauschen kannst und du arbeitest ja nicht nur einmal in der Woche eine Stunde an dir. Achja, Infogruppen hast du ja auch noch und sämtliche andere Gruppen in die du dich eintragen lassen kannst.

Antwort
von Sophinili,

Hallo sonne123!

Ich denke, die Richtige Mischung ist entscheident! Also meiner Meinung sind die Einzelgespräche genauso wichtig wie Gruppengespräche, und auch die medikamentöse Therapie gehört natürlich dazu!

Kommentar von Jenna2013 ,

Ich leide selber seit längerer Zeit unter Depressionen, ich denke, wenn ich an solchen Gruppengesprächen (egal ob Klinik oder ambulant) teilnehmen würde, dann würde mich das alles nur noch mehr deprimieren. Es gibt aber natürlich auch Menschen, für die es sehr wichtig ist, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, als nur eine Einzeltherapie zu machen. Hm, da hat wohl jeder seine Sichtweise und ich denke, jeder sollte selbst entscheiden können, ob Gruppen- oder Einzelgespräche. Medikamente, gerade bei schweren Depressionen, würde ich aber in jedem Fall empfehlen.

Kommentar von sonne123 ,

Hallo Jenna,

die Frage ist nun schon ein paar Monate her und es geht nicht um mich persönlich,sondern um einen nahen Angehörigen,wo man sich dann doch den einen oder anderen Gedanken macht.........zwischenzeitlich sehe ich ein,das eine medikamentöse Therapie sein muß,um erst einmal eine gewisse Stabilität zu erreichen.Damals habe ich es nicht so gesehen.

da hat wohl jeder seine Sichtweise und ich denke, jeder sollte selbst entscheiden können, ob Gruppen- oder Einzelgespräche.

Da hast du volkommen recht und wünsche dir alles,alles Gute!

LG

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