Frage von Bina123, 30

Diagnose Bandscheibenvorfall und jetzt?

Hallo Zusammen,

ich habe gestern folgende Diagnose erhalten.

Mäßige links rezessale und gerine rechts rezessale Enge bei LWK4/5 durch kleinen Vorfall. Keine weitere Stenosen. Bei LKW 2 großes Wirbelkörperhämangiom mit beginnender Auftreibung der Hinterkante und geringer Beteiligung des rechten Pedikels, derzeit ohne Stenose oder Fraktur. Diesbezüglich Verlaufskontrolle in 6-12 Monaten zu empfehlen.

Mein Arzt meinte nur, ich hätte einen kleinen BSV gehabt und einen Blutschwamm im Wirbel - alles nicht schlimm ich sollte nur täglich die Füße 20 Minuten hochlegen.

--> Reicht das wirklich schon bei einer solchen Diagnose aus?

Desweitern geh ich mehrmals die Woche ins Fitnessstudio und das möchte ich nicht aufgeben. Welche Übungen/Geräte sollte man vermeiden?

Antwort
von Federico, 18

Es scheint ja wirklich noch nicht so schlimm bei dir zu sein, aber ein Warnzeichen ist es allemal. Schön, dass du bereits etwas tust.

Muskelaufbau im Fitness-Studio ist gut, vermeiden musst du nichts. Trainiere ausgewogen, also alle Muskelgruppen gleichermaßen, und achte auf sehr korrekte Übungsausführung.

Und: Genauso wichtig wie der Muskelaufbau ist die Dehnung der Muskulatur, in deinem Falle natürlich v.a. der Rumpfmuskulatur. Hier gibt es mehr Infos dazu http://www.arsamo.de/2015/10/01/r%C3%BCcken-dehnen-leicht-gemacht/

Gut für Wirbelsäule und Bandscheiben ist es auch, sich auszuhängen. Du kannst dich im Studio einfach an eine Klimmzugstange hängen, dabei möglichst entspannen. Das dehnt die Muskeln und zieht die Wirbel auseinander, die sich somit wieder besser regenerieren können.

Und auch die Empfehlung des Arztes, nämlich das Hochlegen der Beine, finde ich gut - Entspannung ist wichtig.

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