Frage von hannelore56 30.05.2012

Diabetischem Fuß vorbeugen?

  • Antwort von berta 31.05.2012
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hallo hannelore,

    hier gibts diverse tipps von ärzten, worauf man achten sollte, dass es erst garnicht zum diab. fuß kommt. was zu tun ist, wenn ältere leute ihre füße nicht mehr selbst kontrollieren können, hat dir ja schanny schon geschrieben.


    http://www.internisten-im-netz.de/denews60839_vorbeugung-von-diabetischem-fu-bequeme-schuhe-tragen-und-fu-pflege.html

    Auszug:

    Diabetiker mit Empfindungs- oder Durchblutungsstörungen in den Füßen sollten daher bei der Fußpflege besondere auf besondere Sorgfalt achten, um Wunden möglichst von vornherein zu vermeiden.

    „Von großer Bedeutung sind dabei bequeme und nicht zu enge Schuhe. Sinnvoll ist es, Schuhe am Nachmittag zu kaufen, da die Füße dann etwas geschwollen sind und man so vermeidet, dass die neuen Schuhe drücken", rät Dr. Thorsten Siegmund von Berufsverband Deutscher Internisten (BDI).

    Bei Fußdeformierungen wie Hammerzehen oder Überbeinen sollten orthopädische Schuhe getragen werden. „Bei Spreiz- und Plattfuß können spezielle Einlagen den Fuß stützen. Gummi- oder Turnschuhe sollten möglicht wenig getragen werde, da sie die Bildung von Fußschweiß fördern", empfiehlt der Diabetologe am Klinikum Bogenhausen in München. „Um Verletzungen oder Pilzinfektionen zu vermeiden, sollten Diabetiker möglichst nicht barfuß laufen."

    Eine tägliche Reinigung der Füße mit lauwarmem Seifenwasser beugt der Entstehung von Infektionen vor. „Die Füße sollten dabei nicht länger als 3 Minuten im Wasser bleiben, da bei zu starkem Aufweichen der Haut Krankheitserreger leichter eindringen können.

    Ein Badethermometer kann helfen, wenn die Temperaturwahrnehmung der Füße nicht mehr richtig funktioniert", erläutert Dr. Siegmund.

    Nach dem Waschen sollten die Füße insbesondere zwischen Zehen sorgfältig abgetrocknet und anschließend eingecremt werden. „Stark verhornte Stellen wie Ferse oder Sohle sollten mit einer sehr fetthaltigen Creme eingerieben werden, um Risse zu vermeiden. Hornhaut kann durch vorsichtiges Abreiben mit einem Bimsstein oder einer Hornhautreibe entfernt werden."

  • Antwort von schanny 30.05.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wichtig ist den Zuckerpiegel konstant zu halten und ständig zu kontrollieren. Außerdem könnte man einen langen Spiegel besorgen (manche Fahrräder haben solche langen Seitenspiegel) und den Senior oder die Seniorin dazu auffordern, selbst ihre Füße zu begutachten. Wenn ein Pflegedienst ins Haus kommt zum täglichen Waschen, den auf jeden Fall miteinbeziehen und informieren. Wichtig ist eine gute Hautpflege der Füße und regelmäßige Fusspflege, am besten vom Podologen. Im Seniorenshop oder in Sanittäshäusern gibt es inzwischen jede Menge Hilfsmittel, die helfen, z.B. Eincremehilfen usw.

  • Antwort von Fornature 30.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ernährung unbedingt anpassen, regelmäßig zur medizinischen Fußpflege gehen und Füße versorgen lassen. Schuhe sollten auch nicht zu eng sein, damit keine wunden Stellen entstehen.

  • Antwort von MrsAunt 30.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es sollte jede Art der Verletzung an den Füßen vermieden werden. Wunden heilen bei Diabetikern schlecht. Der der Schmerz schlechter wahrgenommen wird, können sich die offenen Stellen an den Füßen leichter entzünden. Das kann richtig gefährlich werden. Um Verletzungen oder Pilzinfektionen zu vermeiden, sollten Diabetiker möglichst nicht barfuß laufen

  • Antwort von Segelohr 30.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ist der Diabetiker bzw. die Dibetikerin selbst nicht mehr in der Lage ist, die Gesundheit seiner bzw. ihrer Füße einschätzen zu können, ist es wichtig, dass es jemand für ihn bzw. sie übernimmt. Pflegepersonal, Fusspfleger aber auch angelernte Verwandte sollten dies tun. Ganz wichtig für die Vorbeugung von einem diabetischen Fuß sind bequeme und nicht zu enge Schuhe. Sinnvoll ist es, Schuhe am Nachmittag zu kaufen, da die Füße dann etwas geschwollen sind und man so vermeidet, dass die neuen Schuhe drücken.

  • Antwort von Balsam 31.05.2012

    Verletzungen vermeiden...tja das kann man nur bedingt beeinflussen..man verletzt sich ja nicht absichtlich.

    Seit Jahrmillionen hat die Natur für uns Menschen eine Symbiose mit Milchsäurebakterien entwickelt als das "äußere Immunsystem" für unsere Außenhäute...also die Haut, Füße aber auch der Magen-Darmtrakt..alles wird von Milchsäurebakterien besiedelt und diese schützen uns vor Bakterien und Pilzen.

    Wenn jetzt ein älterer Mensch sich ab und zu mit Joghurt duscht..oder ein solches Fußbad nimmt..oder Joghurt auf Strümpfen antrocknen ließe innen und diese dann anzöge...das müßte als ein ziemlich guter Schutz. Das würde auch verhindert dass er sich im Krankenhaus allzuleicht einen Keim zuzöge.

    Immerhin bei den Frauen hat man es soweit gebracht..ihren idealen Keimbrutkasten mit diesem natürlichen Mittel gesund zu halten...eigentlich müßte das bei alten Menschen auch irgendwei gehen...schwieriger ist da sicher die Umsetzung, macht ein älterer Mensch sowas komischen mit.

    Was ist es was beim diabetischen Fuß am meisten befürchtet wird?...eine Infektion mit pathogenen Keimen...diese werden oft zu spät gesehen...wenn nun Joghurtkeime überall sitzen, dann kann sich dort kein pathogener Keim einnisten..und wenn es eine Verletzung gibt? Sind dann die Joghurtbakterien überhaupt so schädlich dass es so schlimme Komplikationen geben kann?..Ich habe noch von keiner Scheideninfektion oder Mageninfektion gehört wegen Joghurtbakterien..jemand anderer hier? Wenn ein Symbiont Probleme macht ist es E. Coli in der Scheide....

    Allerdings nach jedem Antibiotikum muß diese Prozedur wiederholt werden.

    Einmal angesiedelt sollten die Joghurtbakterien sich selber dort genug ausbreiten und vermehrer..dass man die Prozedur nicht öfter wieder holen muß..aber mindestens nach jedem Antibiotikum.

    Vielleicht finde ich jemanden mit dem ich das mal diskutieren kann...einen Mikrobiologen oder Infektiologen..vielleicht sind aber auch welche hier im Forum.

    Je mehr ich drüber nachdenke umso besser finde ich den Gedanken.

  • Antwort von josy09 30.05.2012

    Stark verhornte Stellen wie Ferse oder Sohle sollten mit einer sehr fetthaltigen Creme eingerieben werden, um Risse zu vermeiden. Hornhaut kann durch vorsichtiges Abreiben mit einem Bimsstein oder einer Hornhautreibe entfernt werden. Mehr zu diesem Thema findest du auf dieser Seite: http://www.internisten-im-netz.de/de_news_6_0_839_vorbeugung-von-diabetischem-fu...

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