Frage von ichRatlose, 9

Deformationen an LWS mit Tosionsskoliose sowie Osteoporose. Ist eine OP der WS ratsam?

Ich habe starke Rückenschmerzen bei vorhandener Torsionsskoliose und Osteoporose. Der Orthopäde rät mir zur Operation und Versteifung der Wirbelsäule. Wie riskant ist das?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo ichRatlose,

Schau mal bitte hier:
Operation Sportverletzung

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von walesca, 6

Hallo ichRatlose!

Wer das wohl am besten beurteilen kann ist der Orthopäde.

Diese Aussage von @bethmannchen kann ich nicht unterstützen. Der beste Experte für solche Operationen ist doch ein auf die Wirbelsäule spezialisierter Neurochirurg. Bitte schau mal in diesen Tipp. Auf jeden Fall solltest Du Dir noch eine 2. Meinung einholen.

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/bandscheiben-operation-ein-erfahrungsberich...

Alles Gute wünscht walesca

Kommentar von walesca ,

Ganz herzlichen Dank für das Sternchen! Es freut mich, dass ich Dir mit unseren Erfahrungen weiterhelfen konnte. Ich hoffe, Du findest eine gute Therapie - möglichst ohne eine WS-Versteifung!! LG

Antwort
von bethmannchen, 6

Wohl lieber operativ versteifen als darauf warten, dass Wirbel zerbröseln. Durch die Torsionsskoliose werden die Wirbel allesamt ständig falsch belastet, und sind wegen der Osteoporose dadurch noch bruchgefährdeter. Dann wird das mit den Rückenschmerzen nie mehr besser. Wer das wohl am besten beurteilen kann ist der Orthopäde.

So weit ich weiß, ist die Operation selbst genau so riskant wie jeder andere Eingriff auch. Wurde bei meinem Vater vor etwa 50 Jahren gemacht wegen verschlissener Bandscheiben. Er hatte danach nie wieder Rückenbeschwerden. Zugegeben, man muss eine gewisse Unbeweglichkeit in Kauf nehmen, aber daran gewöhnt man sich schnell.

Kommentar von ichRatlose ,

Hallo, ein Dankeschön @ bethmannchen und alle Anderen, die mir geantwortet und damit sehr geholfen haben.

Ich hatte wohl noch vergessen zu sagen: Das Hauptproblem ist wohl der verengte Wirbelkanal.

Das ist die Zweitmeinung eines rennomierten Neurochirurgen, bei dem ich seit ca. 15 Jahren (in Abständen) in Behandlung bin. Der Hauptschmerz entsteht durch die Nervenquätschung und damit verbunden das Ausstrahlen in Bein/Fuß. Erst bei Taubheit im Bein wäre eine OP dringend. Von einer Versteifung jetzt hat er mir abgeraten, nachdem er sich mein aktuelles MRT angesehen hatte.

Dagegen will der Orthopäde (der mich in der orth. Notaufnahme behandelte) eine Versteifung durchführen. Ohne das MRT gesehen zu haben, vereinbarten wir einen OP-Termin. Im Zustand heftigster Schmerzen hätte ich wohl zu allem Ja gesagt... Mein "Bauchgefühl" sagt mir nun: Gegenwärtig keine Versteifung. Besser abwarten! Ich hoffe, damit die richtige Entscheidung zu treffen.

Euch allen wünsche ich besinnliche Weihnachten und alles Gute für 2014 :-)****

Antwort
von anonymous, 4

nicht immer ist eine WS-OP ratsam.Erst wenn alle Therapien ausgeschöpft sind. Ganz wichtig, einen Neurologen einbeziehen und weitere Meinungen einholen.Nur spezial-Kliniken aussuchen. gehe mal auf www.spondy-gruppe.de. Eine Versteifung bringt Einschränkungen mit. Bin selbstbetroffen Alles Gute Kimba

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