Frage von Kazimiera, 129

Dauerblutung nach Ausschabung

Hallo! Am 11.3. hatte ich eine Gebärmutterspiegelung und eine Ausschabung wg. unregelm. Blutungen. Auch ein Polyp wurde am Muttermund entfernt. Ich hatte dann ein paar Tage eine minimale Blutung. Dann hatte ich plötz.-sehr starke Blutungen mit "STücken" im Blut. Der Arzt, der operierte, untersuchte mich nicht sondern sagte, das sei normal. Seitdem wechselt es sich immer ab: leichte Blutungen (teilw. fast schwarz und "nur" stark schmierig) bis plötzl. wieder stark blutend (helles Blut z.T.). Ich war Montag nochmal beim Gyn. Mittlerweile ein anderer in der Praxis, da die Ärztin,. die mich zur OP überwies, nun weg ist :-( Der Arzt machte Ultraschall und verordnete mir (ich bin Anfang des Monats 35 geworden) LaFamme Tabletten. Da ich bereits 2011 einen Knoten in der Brust habe UND nicht in den Wechseljahren bin, habe ich die Einnahme noch nicht begonnen. Im Bericht des Operateurs steht, dass bei mir ein "persistierender Östrogeneffekt" vorliege. Nun meine Frage: Was kann ich denn tun? Ich mag nicht mehr bluten! Und ich mache mir Sorgen!

PS. Eine Verletzung (noch von der OP) kann nicht vorliegen, oder? Ich nehme übrigens wg. Tinnitus Tebonin 120 2 x tägl.(vom HNO empfohlen). Kann es daran liegen? Mein beh. Arzt weiß, dass ich es nehme, hat aber nichts dagegen gesagt.

Antwort
von StephanZehnt, 129

Hallo ,

Du schreibst am 11.03. war diese Gebärmutterspiegelung und eine Ausschabung (Kürettage) In der Regel sollte eine Blutung danach höchsten 2-3 Wochen dauern. Nun spätestens zur Menstruation sollte das dann vorbei sein..

 Lafamme  Kombinationspräparat zur Hormonersatztherapie (HRT).

Lafamme

darf nicht angewendet werden wenn Sie irgendwelche ungeklärten Blutungen aus der Scheide haben

.Dies steht schlicht im Beipackzettel.

http://www.jenapharm.de/unternehmen/praeparate/gebrauchsinfo/lafamme_1.pdf 4.1 Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?

 Danach könnten unter Einnahme dieses Arzneimittels folgende Nebenwirkungen auftreten:

...- Es können Blutungen an einzelnen Organen auftreten,

vor allem wenn gleichzeitig gerinnungshemmende Arzneimittel wie Phenprocoumon, Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale Antirheumatika eingenommen werden (

Quelle apotheken-umschau.de

)

Das sind die Zusammenhänge ganz allgemein werten muss dies ein Arzt vor Ort. Ich würde einmal mit dem Hausarzt reden falls eine Klinik in der Nähe ist das Du da einmal vorstellig wirst wo ein anderer Arzt / Ärztin noch einmal dies abklärt . Ob hier wirklich alles ....

Das Problem bei solchen längeren Blutungen Du verlierst ja auch z.B. Ferritin (Eisen) was auf Deinen Allgemeinzustand bestimmt nicht unbedingt förderlich ist. Je nachdem wie stark die Blutungen sind. 

VG  Stephan

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