Frage von uhu2334, 586

das beste Material bei Hüftprothesen finden

hallo, hat man im Rahmen einer Hüft-TEP Operation selber die Entscheidungskraft ein Material auszuwählen oder wird dies von der Krankenkasse festgelegt oder etwa vom Operateur? Welches Material ist bei solchen Op's das zuverlässigste?

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Antwort
von elliellen, 575

Hallo!

Es gibt die teilzementierte, die zementierte und die zementfreie Prothese. Bei älteren Patienten wird häufig eine zementierte empfohlen, da der Patient nach der OP schnell wieder aktiv sein kann, da sie sofort belastbar ist. Bei jüngeren Patienten rät man eher zu einer zementfreien, da die Haltbarkeit besser sein soll.

Allgemein sollte diese OP immer die letzte Option sein und alle anderen Behandlungsmethoden ausgeschöpft werden. Diese OP ist nicht mehr rückgängig zu machen und man sollte bedenken, dass die Prothese nicht ewig hält. Ich setze dir hier noch einen aufschlußreichen Bericht hinter zur weiteren Info, ich würde mich auch noch weiter im Netz informieren.

http://www.b-treude.de/hueftendoprothese.htm

Antwort
von StephanZehnt, 494

Hallo Uhu,

Du hast geschrieben das Du noch nicht einmal 35 Jahre alt bist! Wenn es tatsächlich so ist das Du eine schwere Coxathrose hast solltest Du schon eine Diagnose haben womit man klären kann was in Deinem Fall möglich ist.

  • Teilprothese
  • Kurzschaftprothese
  • zementierte / Zementfreie TEP usw..

Eine Hüftprothese hält ca. 15 Jahre manchmal auch länger wie 20 Jahre. Das heißt das Deine irgendwann gewechselt werden müssen. Die OP dauert 1,5 Stunden und kostet knapp 8000 Euro dies am Rande.

Man muss einiges beachten z:B.

  • wie groß ist die Abriebfestigkeit der Prothese
  • welche Legierungen sind in der Prothese
  • welche Erfahrungen gibt es damit.

Es gibt inzwischen auch Prothesen wo die Gleitpaarung aus Keramik , z.T. aus Plastik (PET) ist Allerdings auch auf das Plastik kann der Körper reagieren. Ich würde raten hier nach Keramik zu fragen bzw. dort hin zu gehen wo Keramik verwendet wird! Auch wenn man heftig für Prothesen aus Metall wirbt z.T. mit Kobalt, Nickel udgl.. die dann heftige allergische Reaktionen zeigen!

VG Stephan

http://www.endoportal.de/forum

Kommentar von StephanZehnt ,

Man kann hier einiges zu dem Problem der Metall Prothesen - nachlesen. http://www.durom-hueftprobleme.de/selbsthilfegruppe-durom-metasul-hufte

Antwort
von AlmaHoppe, 407

Hallo...

das wichtigste,ich kann es immer nur wieder betonen ist eine gründliche Voruntersuchung und das Vorgespräch mit den behandelnden Ärzten.Ambulant und im Krankenhaus!!!

Lasse Dich nicht von den weißen Kitteln beeindrucken und in Deinen Fragen unterbrechen -oder sogar abwimmeln(das gibt es durchaus)! Immer wieder nachfragen wenn Du nicht richtig verstanden hast wie ,und was gemeint ist!

Das OP-Material muß auf Deinen körperlichen Zustand ausgerichtet sein! Und da ist die Auswahl schon recht groß! Ebenso gibt es schonende OP-Methoden die den Patienten nicht allzu sehr belasten!

Also,informiere Dich ausgiebig vorher und bereite Dich ein wenig vor!

Ich empfehle Dir auch sich ein wenig über das Krankenhaus wo die OP stattfinden soll zu informieren! Welche Ärzte,wieviele Hüft-Operationen ,Nachsorge usw. !!!

Alles Gute

Antwort
von charlotte7, 327

Es ist nicht auszuschliessen, dass der Körper auf bestimmte körperfremde Materialien allergisch reagiert. Deshalb würde ich mich vor einer OP über die Inhaltsstoffe informieren und beim Hautarzt einen Test auf Verträglichkeit durchführen lassen. Ich kenne das von Zahnmaterialien, kann mir aber vorstellen, dass das bei Hüft-TEP-Materialien ebenfalls eine Rolle spielen kann. Besprich das am besten mit den verschiedenen Ärzten - und lass dich nicht einlullen oder abwimmeln.

Antwort
von doktorhans, 310

Es hängt vom Alter des Patienten, von der Diagnose bzw. Befund und vom Operateur (Krankenhaus) ab.

Antwort
von kreuzkampus, 309

Du wirst wohl keinen Einfluss darauf haben, welches Material benutzt wird. Ich habe im Knie Titan und bin sehr zufrieden. Kannst ja mal fragen.

Kommentar von uhu2334 ,

titan ist nicht abriebfest, so wie ich las, aber naja als patient hat man von solchen sachen ja sowieso keinen schimmer, deswegen muss man sich ja notgedrungen auf die meinung der ärzte verlassen, die machen solche ops schliesslich alle paar tage und ich möchte wissen woher ich wissen soll welches material ich in meinem körper haben will, am besten nämlich gar keins... ich hasse es darüber nachdenken zu müssen, ich bin kein arzt

Kommentar von kreuzkampus ,

Nachdenken musst Du darüber nciht großartig. Und Du hast auch eine freie Wahl: Weiter Schmerzen oder neues Gelenk.

Kommentar von StephanZehnt ,

Allerdings wenn ich das falsche TEP drin habe und auf Nickel , Kobalt und Co allergisch reagiere werden die Schmerzen nicht gerade kleiner. Hier hat im Forum vor ca. einem Jahr ein Patient (?) nachgefragt ob das TEP XY wirklich gut wäre direkt neuste Technik USA. Ja und dann sucht man einmal, ja und dann steht im Kleingedruckten Kobalt und Nickel enthalten Patient sollte darauf nicht allergisch sein.

Nun und dann würde ich schon einmal bevor ich in eine Klinik gehe mich schlau machen wo eine TEP eingebaut wird die ich vertrage und die möglichst lange hält. .

Denn es gibt Test`s für Staubsauger usw. usw,. aber für so etwas wie TEPs udgl. gibt es erst Tests am Patienten es funktioniert oder es funktioniert nicht.

http://www.youtube.com/watch?v=3_e8PDAN0r4

Wie oft es zu Brüchen der (TEPs usw. kommt erfahren wir kaum! Es ist auch ein sehr heikles Thema! (siehe nicht nur Durom-Metasul-Hüfte)

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