Frage von munichr, 1.107

Darmkrebs, danach Lebermetastasen und nun Leberaszites, wie lange noch?

Kurze Vorgeschichte

Meine Mama (Jahrgang 1947) hatte vor 3 Jahren eine Darmspiegelung (Vorsorge), dort wurden Tumore entdeckt. Diese wurden dann operativ so weit möglich entfernt, es konnte jedoch nicht alles entfernt werden. Es wurde und wird weiter im 3 Wochen Zyklus mit Chemotherapie behandelt.

Vor ca. 1,5 Jahren wurden in der Leber auch Metastasen entdeckt.

Durch die Chemotherapie hat sie stark an Gewicht verloren und wiegt nur noch ca. 47 kg bei 1,63m. Seit einigen Monaten nimmt sie Opium.

Nun hatte sie plötzlich einen gespannten Bauch gehabt, es stellte sich heraus, dass Flüssigkeit in der Leber war (Aszites).

Heute wurde der Bauch punktiert und die Flüssigkeit wurde entfernt und wird nun untersucht.

Meine Frage nun Die Suchen im www waren nicht sehr positiv, es stand häufig was von wenigen Monaten oder gar Wochen Lebenserwartung Hat jemand mit so bzw. einem ähnlichen Verlauf Erfahrung?

Vielen lieben Dank im Voraus

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Antwort
von elliellen, 1.107

Hallo munichr!

Wie lange ein Mensch noch zu leben hat, kann man nie genau vorraussagen. Je nach Behandlung kann sich der Zustand entweder verschlechtern oder es gibt auch oftmals positive Wendungen.

Wie "Hooks" unten in ihrem Beitrag auch bereits geschrieben hat, sollten wir alles in Gottes Hand legen, denn ohne seinen Willen geschieht nichts. Bete für deine Mutter, das gibt auch dir sehr viel Kraft.

Ich kann euch nur raten, in eine Onkologie Klinik für ganzheitliche Krebsmedizin zu fahren, dort wird man nach der Untersuchung sagen können, welche Behandlungen für deine Mutter möglich sind und wie die Besserungschancen sind.

Schau mal in meinen Tip und recherchiere auch weiter im Netz nach alternativer Krebsmedizin, ich wünsche euch viel Kraft und alles Gute

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/krebs-sollte-ganzheitlich-betrachtet-und-be...

Antwort
von bobbys, 1.016

Hallo munichr,

Du solltest zu jeder Zeit vorbereitet sein und ich glaube auch ,das du es ganz genau weißt .Ich kann Dich sehr gut verstehen ,das man immer wieder und wieder nach Möglichkeiten sucht und googelt und googelt. Sicherlich hat der behandelnde Arzt deine Mutti vollständig aufgeklärt. Falls Du noch Bedarf an Aufklärung hast solltest Du dich mit dem Arzt in Verbindung setzen. Da der Darmkrebs(Primärtumor) bereits gestreut hat und auch ein Aszitis schon vorhanden ist ,stehen die Chancen leider nicht sehr gut. Du solltest wissen das wenn man einen Aszitis punktiert ,die Flüssigkeit immer wieder nachläuft.:( Ihr solltet auf jeden Fall alles was es noch zu klären gibt und auch sonstige Vorsorge Regelungen treffen. Genieße die Zeit noch mit deiner Mutti solange und so oft wie du nur kannst. Ich wünsche Euch beiden für den kommenden schweren Weg Viel Kraft.

Alles Liebe bobbys

Antwort
von StephanZehnt, 913

Hallo munichr,

sicher steht in solchen Beschreibungen wie z.B. hier (Link) das die Prognose nicht ganz so günstig ist! http://www.maligner-aszites.de/maligner-aszites.html

Ich schätze aber es kommt auch auf den Allgemein- / psychischer Zustand. an denn die Patientin hat.
Auch bei Krebs sollte man die Hoffnung nicht ganz aufgeben, auch wenn solche heftigen Mitteilungen kommen.
Ich würde mich in dem Fall an ein spezielles Krebsforum wenden. Bei Krebs -Kompass.org hast Du ja schon geschrieben. Es gibt auch noch ein kleines Krebsforum. at / und Krebsforum.ch ...

Nun ist die Frage was bei der Laboruntersuchung heraus kommt! Nur die Ärzte können hier etwas genaueres sagen anhand der Befunde. In dem Fall kann man nur alles Gute wünschen

VG Stephan

Kommentar von StephanZehnt ,

Auch das könnte interessant sein Hier berichten Betroffene (Angehörige ..). zum Thema.

http://www.krebsforum.ch/forum/viewtopic.php?t=1278&sid=b99bc1903654e3905305...

Antwort
von doktorhans, 783

Die verbleibende Lebenszeit hängt vom Ausmaß der Streuung der Darmkrebsmetastasen ab. Die Analyse des Bauchwassers kann Aufschluss darüber geben, von welchem Organ (Darm, Leber; Magen, Bauchfell etc.) die Stauung ausgeht und was man noch gezielt therapieren kann. Lebermetastassen können sich auch zurück bilden. Die eingeleitete Chemotherapie ist sinnvoll, auch wenn die Nebenwirkungen sehr belastend sein können. Ihre Mutter sollte selbst entscheiden, wie sie ihr verbliebenes Leben leben will, und dass es durch die Krankheit begrenzt wird, weiß sie wohl.

Antwort
von Hooks, 704

Ich habe in einem Buch über die Leber gelesen (A.Vogel, Die Leber), daß es sehr schlecht aussieht, wenn die Leber befallen ist. Es tut mir sehr, sehr leid für Dich und Deine Mutter - aber es scheint nicht viel Hoffnung für sie zu geben, noch lange auf dieser Erde zu leben.

Auch wenn es sich erstmal merkwürdig anhört, habe ich eine wichtige Frage: Wie sieht es aus bei ihr, hat sie Frieden mit dem lebendigen Gott? Das ist doch das allerwichtigste.

Noch eine Anmerkung:

In einem Buch von LInus Pauling habe ich gelesen, daß manche Menschen zwar den Krebs nicht stoppen können, aber doch ihre Schmerzen bessern bis heilen, wenn sie ganz hochdosiert Vitamin C zu sich nehmen. Vielleicht wäre das einen Versuch wert?

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