Frage von Liese56, 294

Chronische Schmerzen (Unerklärliche Schmerzen) ..(Trancolong)

Seit einem Jahr nehme ich Trancolog gegen Unerklärliche Druckschmerzen. Jetzt darf das Medikament für chronisch Kranke nicht mehr verschrieben werden. Wer kennt eine Alternative??? Der Schmerztherapeut hat momentan noch keine Lösung, da nur Trancolong bisher half. Hier nochmal meine Leidensgeschichte: Ich habe unerklärliche Druckschmerzen in der Leiste über der Hüfte bis zum Rücken. Etwas drückt oder iritiert den Darm sodas keine Luft mehr abgeht und an Schlaf überhaupt nicht zu denken ist. Es ist wie ein elektrischer Druck. Meine Verdauung ist OK. Ich habe alle erdenklichen Untersuchungen machen lassen. Magen-Darm Spiegelung, MRT, CT, Lactose, Fruktosetest. Chiropraktiker, "Amerikanische Chiropraktiker, Heilpraktiker, Akupunktur usw. 5 Wöchentliche Kur (Psychosomatik) uvm. Wer kann helfen oder mir einen Rat geben!!! M.M.

Antwort
von Lexi77, 258

Hallo!

Zunächst einmal erscheint das unlogisch, da das Mittel bzw. der enthaltene Wirkstoff Flupirtin explizit für die Behandlung akuter und chronsicher Schmerzzustände eingesetzt wird. Zumindest steht es so im Beipackzettel:

"1.3 Flupirtinmaleat wird angewendet bei akuten und chronischen Schmerzen ... ." (http://www.apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-info...)

Auch bei Wikipedia steht, dass es zur Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen zugelassen ist.

Allerdings ist dort auch zu finden, dass das Mittel "als Schmerzmittel bei chronischem Rückenschmerz (...) nicht mehr generell empfohlen (wird), da einer geringen Wirksamkeit leberschädliche Nebenwirkungen gegenüberstehen" (Quelle wikipedia.org/wiki/Flupirtin)

Liest man dort noch weiter, findet sich folgende Info:

"Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AKdÄ) berichtet im März 2013 über "Leberschäden unter Flupirtin" („Aus der UAW-Datenbank“). Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat ein Risikobewertungsverfahren zu Flupirtin gestartet. Das Verfahren geht auf einen Antrag des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zurück. Dem BfArM liegen insgesamt rund 950 Berichte über unerwünschte Arzneimittelwirkungen vor. Darüber hinaus sieht das BfArM die Wirksamkeit von Flupirtin bei chronischen Schmerzen als unzureichend belegt an.Im Juli 2013 wiesen die Hersteller in einem Rote-Hand-Brief auf die Einschränkung der therapeutischen Zielgruppe und Begrenzung der Behandlungsdauer nach Bewertung des Lebertoxizitätsrisikos hin." (Quelle: ebd.)

Wahrscheinlich ist das der Grund, warum dein Schmerztherapeut dir das nicht (mehr) verschreiben will (hätte er dir eigentlich begründen sollen, warum es nicht mehr verschrieben wird...). Allerdings sollte er dir schon irgendwelche Alternativen nennen können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du schon alle möglichen Schmerzmittel ausprobiert hast. Evtl. musst du sonst vielleicht mal auf die schwach wirksamen Opioide umsteigen. Aber das solltest du wirklich alles nochmal genau mit deinem Arzt besprechen und im Zweifel ggf. auch woanders eine zweite Meinung einholen.

Alles Gute für dich! LG, Lexi

Antwort
von anonymous, 225

Nun da würde ich eine homöopathische Schmerzbehandlung in Angriff nehmen. Was ist denn der Auslöser für die Schmerzen ich meine was ist passiert vor 1 Jahr also bevor Du die Schmerzen bekommen hast, was ist da passiert in Deinem Leben???

Antwort
von anonymous, 192

Hallo, kann mir gut vorstellen wie es Dir geht. Schmerzen und immer wieder Schmerzen und die Schmerzen haben keinen Namen. Das habe ich 8 Jahre mitgemacht, aber endlich haben meine Schmerzen einen Namen,bzw. einen Ursprung. 1) Schilddrüse regelmäßig vom Spezialisten behandelt, aber die 2 wichtigsten Untersuchungen im Blut wurden nicht gemacht. Dann endlich zu einem anderen Spezialisten der untersuchte das Blut in die Tiefe, und siehe da Hashimoto. 2) ich wurde beim Facharzt auf Gluten u.s.w. untersucht ,alles ok. vor 4 Monaten zu anderem Arzt eine Blutuntersuchung auf Allergien machen lassen, musste ich selber zahlen ca. 100 €. Und siehe da sehr starke Gluten und Ei Unverträglichkeit. Seit dieser zeit werde ich nun genau behandelt und habe die Ernährung umgestellt. Die Schmerzen werden weniger aber mir geht es besser, denn ich weiß das die Krankheit endlich einen Namen hat.

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