Frage von Magda58 16.07.2011

Chronische Polyarthritis statt Rheuma?

  • Hilfreichste Antwort von alegna796 16.07.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du wurdest keinesfalls falsch behandelt, denn die Behandlung unterscheidet sich nicht bzw. kaum. Der Oberbegriff Rheuma ist nur eine Bezeichnung für alle rheumatischen Erkrankungen, zu denen auch die chronische Polyarthitis zählt. Dein HA hat also keinen Fehler gemacht. Alles Gute für Dich und viel Kraft für die Meisterung Deines schmerzhaften Leidens.

  • Antwort von Leonardo777 16.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Rheuma ist keine Erkrankung ansich sondern der überbegriff für verschiedene entzündliche Erkrankungen, die Chronische Polyarthritis ist der klassische Vertreter des Rheumas.

  • Antwort von gelenkwissen 17.05.2012

    Die Behandlung unterscheidet sich nicht bzw. kaum. Der Oberbegriff Rheuma ist nur eine Bezeichnung für alle rheumatischen Erkrankungen, zu denen auch die chronische Polyarthitis zählt.

    Quelle: http://gelenkschmerz-wissen.com/krankheitsbild/polyarthritis/

  • Antwort von Gelenkgesund 20.07.2011

    Also „Rheuma“ war ungefähr so treffsicher wie „Schnupfen“ - allein aus dieser Diagnose heraus weiß noch niemand, ob es sich um einen Virus oder ein Bakterium handelt und ob er dann, und wenn ja welches, ein Antibiotikum verordnen soll. Aber ein Hausarzt wird nicht unbedingt den wissenschaftlichen Begriff einer Krankheit verwenden, sondern oft die Wörter benutzen, von denen er hofft, daß seine Patentin sie am ehesten versteht. Andererseits ist Rheuma zu unspezifisch, um darauf alleine eine Behandlungsstrategie aufzubauen. Fazit: entweder er wußte, was er tut, hat es aber nicht genau erzählt, oder er wußte es auch nicht genau und hat nur an der Erkrankung „herumlaboriert“. Grundsätzlich gilt aber, daß die Behandlung des rheumatischen Formenkreises nicht in die Hand des Hausarztes/Allgemeinarzts/Internisten gehört, sondern von Anfang an eine schnellstmögliche Überweisung zum Rheumatologen angezeigt ist. Insofern kann man in der Behandlung durch den Hausarzt ggf. ansatzweise schon eine Art Kunstfehler sehen. Wie dem auch sei, die Rheumaliga moniert nicht von ungefähr, daß durchschnittlich anderthalb Jahre vergehen, bis die Patienten mit Arthritis etc. endlich beim Rheumatologen landen und so wertvolle Behandlungszeit verstreicht. Wie es in Ihrem Fall genau war, wird im Nachhinein schwer herauszufinden sein, jedenfalls hat der Hausarzt entweder früher schon rheumatoide Arthritis bei Ihnen behandelt und es nur verkürzt „Rheuma“ genannt, oder er hat „mit Schrotkugeln“ geschossen, um „zu sehen, ob er trifft“ und als er nicht so ganz sicher war, dann doch noch an den Rheumatologen überwiesen. Generell jedenfalls gilt: bei Verdacht auf „Rheuma“ ist der Gang ZUERST zum Rheumatologen, zwecks genauerer Abklärung, dann evtl., bei „Entarnung“ wieder zurück zum Allgemeinmediziner, aber umgekehrt eher nicht …

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