Frage von anonymxy, 38

bräunlicher Ausschlag, was tun? ( Schuppenflechte?)

Hallo ich habe seit ein paar tagen einen ausschlag. Angefangen hat alles mit dehr trockenen stellen im Gesicht. Nach 1nem Tag kam dann ein ausschlag am hals ( bis hin zu den schulter) hinzu, er ist bräunlich und die haut ist sehr trocken dort. Es ist hauptsächlich an einer seite des halses, an der anderen nur wenig. Ich habe linola fettcreme danach benutzt und jetzt statt diese eine creme von fenistel für die behandlung von juckreizbei hauterkrankungen. Die Stelle juckt nur minimal.Termin hab ich beim hautarzt so kurzfristig nicht bekommen, ich wurde nur auf eine freie sprechstunde in 4 tagen hingewiesen. Was soll ich jetzt machen, gibt es hausmittel oder soll ich eine creme verwenden?

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Antwort
von parsons, 24

Das kann man so nicht beantworten, weil solche Hautausschläge wirklich viele Ursachen haben können. Bis zum Termin beim Hautarzt kannst du dir eine Hydrocortison Salbe in der Apotheke kaufen und die Stellen damit behandeln. Falsch machen kannst du damit erst mal nichts.

Hier mal einige davon:

Virusinfektionen

Infektionen, die durch Viren ausgelöst werden, zum Beispiel Kinderkrankheiten wie Röteln, Masern, Ringelröteln (Erythema infectiosum acutum), Dreitagefieber (Exanthema subitum), zeigen meist rötliche Flecken oder Flecken und Knötchen. Bei Windpocken sind mit klarer Flüssigkeit gefüllte Bläschen typisch, bei Pfeiffer’schem Drüsenfieber sind neben den Lymphknotenschwellungen manchmal auch Effloreszenzen zu beobachten, die von kleinen roten Flecken bis hin zu großen Quaddeln reichen.

Im Zusammenhang mit einer akuten oder früher durchgemachten Viruserkrankung treten örtlich begrenzte bläschenförmige Ausschläge auf. Herpes simples Infektionen finden sich im Lippen- oder Genitalbereich. Die Gürtelrose (Herpes zoster) tritt meist halbseitig im Versorgungsgebiet eines Nervs auf.

Bakterielle Infektionen

Scharlach ist eine bakterielle Infektion, die meist schon im Kleinkindes- und Kindesalter auftritt. Das typische Gesamtbild mit hohem Fieber, entzündeten Mandeln und geschwollenen Lymphknoten, charakteristischen Zungen- und Mandelveränderungen sowie kleinen roten eng beieinanderstehenden, teils ganz zusammenfließenden Flecken, die besonders ausgeprägt in der Leisten- und Achselbeuge und auf den Wangen lokalisiert sind, Kinn- und Mundregion aber freilassen, ist häufig nicht zu sehen. Aber manchmal kann der Arzt die Diagnose auch dann noch stellen, wenn er das Kind erst zwei Wochen nach Erkrankungsbeginn sieht, weil sich die Haut an Handflächen und Fußsohlen abschuppt.

Beim Stich einer Zecke können bestimmte Borrelien übertragen werden (Borrelia burgdorferi oder eng verwandten Bakterien). Folge kann die gefürchtete Lyme-Borreliose sein. Die Erstmanifestation ist die Wanderröte (Erythema chronicum migrans), eine sich zentrifugal ausbreitende Rötung, die Tage oder Wochen nach dem Zeckenstich auftreten kann.

Weitere bakterielle Erkrankungen mit Hautveränderungen sind zum Beispiel Meningokokken-Infektionen, Tuberkulose, Syphilis und Typhus.

Unter den bakteriellen Infektionen, die primär abgegrenzte Bereiche der Haut betreffen sind Eiterflechte, Wundrose (Erysipel), Furunkel und Karbunkel zu nennen.

Pilzerkrankungen der Haut

Fadenpilze (Dermatophyten) rufen vor allem Fußpilz und Nagelpilz hervor. Candida albicans, eine Pilzart, die zu den Hefepilzen zählt, verursacht Infektionen im Genital- und Windelbereich (Windeldermatitis), in Hautfalten, unter den Achseln und Brüsten.

Erkrankungen durch Parasiten

Ein typisches Bild zeigen die gewundenen Tunnel bei Scabies, die die Krätzmilbe in die äußerste Schicht der Haut bohrt und die, besonders nachts, stark jucken. Die häufigste Parasitose beim Menschen ist wohl der Befall der Kopfhaut durch Kopfläuse. Die kleinen roten stark juckenden Flecken oder Knötchen werden wund gekratzt, infizieren sich, was zu den mit Wundsekret verklebten Haaren führt.

Hautallergien und Allergie-ähnliche Reaktionen

Viele krankhafte Hauterscheinungen sind Reaktionen der Haut auf Medikamente (Arzneimittelexanthem), Nahrungsmittel, physikalische Phänomene wie UV-Strahlung der Sonne (Sonnenbrand), Temperatur und Licht, Kontakt mit giftigen oder allergieauslösenden Substanzen (toxisches oder allergisches Kontaktekzem). .... Quelle: http://www.apotheken-umschau.de/Krankheiten/Hautausschlag-86669.html

Antwort
von hund001, 13

Hallo! Ich würde auf alle Fälle auf "Nummer sicher" gehen und eventuell einen anderen Arzt kontaktieren?! Gleichzeitig würde ich mich mal nach dem Thema Ringelröteln umhören, da dies schon mein Vorgänger auch erwähnt hat und sich deine Beschreibung ein bisschen danach anhört. Hier findest du vielleicht ein paar Tipps: http://xn--ringelrteln-xfb.com/ ! Ansonsten würde ich (bis zur Bestätigung, was es denn tatsächlich ist) nichts darauf schmieren, kann die Symptome unter Umständen noch verschlimmern! LG

Antwort
von Hooks, 12

Nimm hochdosiert Vitamin-B-Komplex ein, der ist für die Haut zuständig. http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/neurodermitis-selbst-behandeln---hilfe-ist-...

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