Frage von reyna, 64

Blutdruck daheim messen?

Hallo, hat hier jemand Erfahrungen mit Blutdruckmessen daheim? Und ist das genauso zuverlässig wie beim Arzt? Sollte man ein teures Gerät kaufen, oder liefern die günstigen die selben Ergebnisse?

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von Winherby, 43

Also ich messe seit Jahren mit einem 15€ - Teil vom Discounter.

Ich bin auch der Auffassung, dass die exakte Anwendung des Gerätes viel wichtiger ist, als der Preis des Gerätes.

Zumal der absolut exakte Momentanwert des Blutdruckes nicht soooo entscheidend wichtig ist. Ob nun 125 : 65 oder 120 : 60, das ist völlig schnurz. Und ob 210 : 100 oder 230 : 110, das ist auch egal, Du musst dann so oder so zum Doc. 

Viel wichtiger und entscheidender ist die Messung über einen längeren Zeitraum zwecks Vergleiches. Nur so kann man die Tendenz feststellen, und die ist viel bedeutender als ein einzelnes Momentanergebnis. Denn der Blutdruck ist viel zu volatil, als dass ein einzelner Einzelmesswert von entscheidender Bedeutung wäre.

Deshalb: Beachte exakt die Gebrauchsanweisung, dann ist es mMn egal, ob teures Oberarmmessgerät oder Billigteil für´s Handgelenk vom Discounter.

Antwort
von Mahut, 46

Hast du einen zu hohen Blutdruck und hat dein Arzt dir daraufhin geraten, den Blutdruck zu messen?

Seit vielen Jahren messe ich meinen Blutdruck selber, dazu nehme ich ein Oberarmgerät. Wenn du dir eins kaufen willst, hole dir am Besten eins aus der Apotheke, soviel ich weiß zahlt bei Bluthochdruck auch die Kasse.

Von den Handgelenk Geräten würde ich abraten, da sie wenn du nicht korrekt misst, ein verfälschter Wert angezeigt wird.

Antwort
von Xxx22121995, 3

Hallo, ich mache zur Zeit eine Ausbildung zum Gesundheits und Krankenpflegeassistenten, daher kenne ich mich sehr gut aus. Ich würde auf jeden Fall zu Einen Blutdruckmessgerät entfehlen, was man an den Oberarm befestigen kann, weil diese viel genauer sind, als die, die man am Handgelenk nehmen kann. Normwerte: RR: 120 sys. mm/Hg Grad 1: 140 sys. mm/Hg Grad 2: 160 sys. mm/ Hg Grad 3: 180 sys. mm/Hg und drüber Hier ist aber das Alter auch entscheident. Ältere Menschen haben meistens immer ein höheren RR ( Blutdruck ) und einen niedrigen Puls. Meistens bei 60 bis 75 BPM. Unter 60 BPM ist eine Bradykardie über 100 BPM eine Tachykardie. Das heißt aber nicht, dass dieses sofort eine Arretmie ( Herzrückmusstörung ) ist. Darum immer bei Auffälligkeiten zum Artzt gehen und ggf. eine Überweisung zum Cardiologen mitgeben lassen, wenn man sich unsicher ist.

Kommentar von evistie ,

ich mache zur Zeit eine Ausbildung zum Gesundheits und Krankenpflegeassistenten, daher kenne ich mich sehr gut aus.

Dann nimm doch bitte die korrekten Bezeichnungen Arrhythmie und Herzrhythmusstörung in Deinen Wortschatz auf - auch wenn die Schreibweise etwas schwieriger ist.

http://flexikon.doccheck.com/de/Herzrhythmusst%C3%B6rung

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