Frage von fraka007, 19

Blugruppenfrage

Hallo ich weibl. habe Blutgruppe A 1( die steht als Fußnote) D Der Kindsvater hat A 1( die steht als Fußnote) d .

Unsere beiden Kinder haben ( so viel ich weiß) beide AD

Heißt das kleine d nicht negativ? Ist eine negative Blutgruppe nicht selten oder gefährlich für die Zeugung eines KIndes?

Wir haben 2 Jungs...bekommen die dann automatisch AD oder wäre auch einer mit Ad möglich?

Oder habe ich da was falsch verstanden?

Ich frage jetzt, weil mein großer Sohn das wissen wollte und ob er negativ hat.

Antwort
von StephanZehnt, 19

Hallo Fraka,

es gibt die Blutgruppen A,B und Null udgl. Das D sagt etwas aus über den sogenannten Rhesusfaktor +/- Als Rhesusfaktor D wäre danach positiv und d negativ.

Nun wenn die Mutter den Rhesusfaktor positiv hat und der Vater negativ könnte es passieren das die Mutter Antikörper bildet. was bei einer Schwangerschaft u.U. fatal wäre. Darum sollte dies bei einer Schwangerschaft abgeklärt sein. In der Klinik prüft man dies automatisch. Hier kann man einiges zum Thema nachlesen http://www.octapharma.de/fileadmin/user_upload/octapharma.de/Service/Rhesusproph...

Ja und auf der Seite .navigator-medizin.de kann man unter Schwangerschaft / Schwangerschaftsrisiken die Zusammenhänge bei der Vererbung nachlesen unter . (wie wird der Rhesusfaktor vererbt). Siehe auch Wikipedia (Rhesusfaktor) udgl..

Da geht es um eine Dominanz den wenn einer den Rhesusfaktor hat wird der immer ans Kind vererbt also Dd /DD/ dD - Kind D die einzige Ausnahme wenn Mutter und Vater dd haben. Kind d

VG Stephan

Kommentar von StephanZehnt ,

Hier noch etwas allgemeines zum Thema Blutgruppen http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/b/Blutgruppenbestimmung.htm

Wenn man die ganzen Zusammenhänge in die Antwort schreiben wollte wäre die Antwort riesig und Niemand würde sie lesen!

Schöne Ostern.

Kommentar von anna61 ,

Das mit dem Rhesusfaktor verhält sich gerade andersrum. Sollte die Mutter Rh- sein und der Vater Rh+ dann könnte das Kind auch den positiven RHesusfaktor haben. Aufgrund dessen würden im Blut der Mutter Antikörper gegen den positiven Faktor des Kindes gebildet. Das kann dann wirklich fatal werden, allerdings erst beim 2. Kind da dann die Antikörper von Anfang an da sind. Bevor man diese Zusammenhänge erkannt hat sind deshalb früher oft Kinder (ab dem 2.) schon ganz jung gestorben.

Kommentar von alegna796 ,

stimmt genau, da hat der Stephan etwas durcheinander gebracht

Kommentar von StephanZehnt ,

Warum anders herum ??

Hier ist der Fall (fraka 007)

  • Blutgruppe A 1( die steht als Fußnote) D (Mutter) Rh positiv
  • Der Kindsvater hat A 1( die steht als Fußnote) d dies ist .Rhesusfaktor negativ

Der Rhesusfaktor ist Dominant egal ob Vater oder Mutter den Rh positiv hat wird der vererbt.

Es gibt nur eine Ausnahme wen beide Eltern Rhesusfaktor d haben also beide Rhesusfaktor negativ haben dann hat das Kind auch Rhesusfaktor d als Rhesusfaktor negativ.

Zitat 1 - Da geht es um eine Dominanz den wenn einer den Rhesusfaktor hat wird der immer ans Kind vererbt also Dd /DD/ dD - Kind D die einzige Ausnahme wenn Mutter und Vater dd haben. Kind d

Nun hat sie geschrieben folgerichtig Zitat - Unsere beiden Kinder haben ( so viel ich weiß) beide AD

Die Mutter hat A1D und das wird folgerichtig da Dominat an die Kinder weitervererbt.

Also Anna sollte der Vater A1D sein sieht es genau so aus. Zitat

Sollte die Mutter Rh-(d) sein und der Vater Rh+ (D)dann könnte das Kind auch den positiven RHesusfaktor haben. Weil wie beschrieben der Rhesusfaktor dominant ist.und immer weiter vererbt wird egal ob Mutter oder Vater in hat.

Hier ist das Ganze näher beschrieben

http://www.navigator-medizin.de/eltern_kind/die-wichtigsten-fragen-und-antworten...

Diese Seite (Link) habe ich oben in der Antwort genannt Ich habe mich in dem Fall auf die Angaben der Mutter konzentriert die Rhesusfaktor D (positiv ) ist.

Wenn ich alle Möglichkeiten die es nebenbei noch gibt genau beschreibe wird die Antwort zu groß! Inzwischen ist auch in der 28. Schwangerschaftswoche eine Anti-D-Prophylaxe zwingend (wenn die Mutter Rhesusfaktor d hat also Rhesusfaktor negativ)

Eine Anti-D-Prophylaxe für Rhesus-negative Frauen ist ferner notwendig:

  • nach Fruchtwasserpunktion (Amniozentese)
  • Chorionzottenbiopsie
  • Bauchverletzung und Blutungen des Mutterkuchens (Plazenta)
  • nach einer Extrauteringravidität (Keimzelle außerhalb Gebärmutter eingenistet)
  • nach einer Rhesusfaktor-unverträglichen Bluttransfusion
  • nach einer Fehlgeburt
  • nach einem Schwangerschaftsabbruch

Quelle .navigator-medizin.de Autor: Dr. Hubertus Glaser

Kommentar von anna61 ,

Meine Eltern waren beide Rh+ ich dagegen Rh-. Es kommt also auch vor dass sich das Dominante Gen nicht durchsetzt, wenn auch selten. Meine Eltern hatten wohl Dd und dD. Und ich eben dd. Ich habe noch eine Schwester die auch Rh- hat. Die restlichen 4 sind Rh+

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