Frage von gerdavh, 835

Blasenspiegelung - wer hat hier Erfahrung?

Hallo ihr Lieben, da ich in den letzten Monaten ständig brennende Schmerzen in der Schambeingegend habe, wird - um eine Blasenerkrankung auszuschließen - auf meinen Wunsch hin eine Blasenspiegelung gemacht. Dazu muß ich sagen, dass ich vor ca 1 1/2 Jahren eine Meatotomie hatte (Erweiterung der Harnröhre), da diese sich so stark vereingt hatte, dass ich ständig Harnwegsinfekte hatte. Nun hatte ich seitdem dahingehend zwar keine Probleme mehr - mein Urin ist ohne krankhaften Befund - aber ich möchte wissen, ob diese OP auch wirklich erfolgreich war. Ich habe schon mehrfach Berichte gelesen, dass diese Verengung bei Patienten wieder aufgetreten war. Nun meine eigentliche Frage: **Ist eine Blasenspiegelung schmerzhaft?****** Den Aufklärungsbogen habe ich natürlich erhalten, in dem aufgeführt wird, dass es danach zu leichten Blutungen kommen kann (was hoffentlich nicht der Fall sein wird). Ich bitte um Eure Erfahrungen. Liebe Grüße Gerda P.S. Bei meiner Gynäkologin war ich auch schon - Ultraschalluntersuchung der Scheide war o.B. Manchmal habe ich die Befürchtung, dass ich wegen meiner großen Kaiserschnittnarbe Verwachsungen habe, die auf die Blase drücken.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von alegna796, 770

Wie es funktioniert, hat Dir Rulamann ja schon beschrieben. Du brauchst wirklich keine Angst zu haben, es geht schnell und ist zwar ein klein wenig unangenehm aber als Schmerzen kann man es nicht bezeichnen. Wenn nichts dabei heruskommt, würde ich auch daran denken, dass Verwachsungen durch den Kaiserschnitt die Ursache sein könnten. Ich wünsche Dir alles Gute, geh die Sache ruhig an, Blutungen hatte ich anschließend keine, nur an dem Tag der Untersuchung ein leichtes Brennen danach.

Kommentar von gerdavh ,

Liebe alegna796, nur aufgrund Deiner persönlichen Erfahrungen habe ich mich heute untersuchen lassen. Noch gestern abend hatte ich mich aus Angst vor Blutungen und einer später entstehenden Infektion fast davor drücken wollen. Es war zum Teil schon sehr, sehr unangenehm. Dafür hatte ich im Anschluß - ist jetzt eine Stunde her - überhaupt keine Probleme. Sitze jetzt hier und trinke literweise Tee. Grüße Gerda

Kommentar von alegna796 ,

Das freut mich aber, dass es unangenehm ist, weiß ich ja, aber alles vergeht und die Zeit bleibt nicht stehn auch die Angst geht vorüber. Alls Liebe.

Antwort
von rulamann, 645

Ich habe hier keine Erfahrungen und ich hoffe, dass es auch so bleibt :-)

Die Zystoskopie kann ambulant durchgeführt werden, ist in fast allen Fällen nahezu schmerzfrei und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Bei einer durch den Urologen durchgeführten Blasenspiegelung treten selten Schwierigkeiten auf.

Vor dem Einführen des Zystoskops wird die Umgebung der Harnröhrenöffnung gründlich gesäubert. Bei der Frau ist die Zystoskopie aufgrund der kürzeren Harnröhre einfacher durchzuführen als beim Mann. Damit die Untersuchung schmerzfrei erfolgen kann wird ein Gleitmittel, dem ein örtliches Betäubungsmittel zugesetzt ist, in die Harnröhre eingebracht. Anschließend wird das Zystoskop langsam über die Harnröhre in die Harnblase geschoben. Gleichzeitig wird die Blase mit einer wässrigen Flüssigkeit aufgefüllt, damit sie immer gut entfaltet ist. Hierdurch und durch die helle Ausleuchtung des Hohlorgans kann der Urologe die Blasenschleimhaut unter besten Bedingungen untersuchen. http://www.dgu.de/harnblasenspiegelung.html

Dir, alles Gute von rulamann

Kommentar von gerdavh ,

Danke für die ausführliche Info - habe es heute hinter mich gebracht. Es war glücklicherweise wirklich nicht so schlimm. Als nahezu schmerzfrei würde ich diese Untersuchung allerdings nicht bezeichnen - es ist zum Teil weit mehr als unangenehm. Befund: negativ!! Ein Glück. Gerda

Kommentar von rulamann ,

Befund: negativ!!

Das ist doch erfreulich und das freut mich für dich!!!

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