Frage von Fyora, 197

BITTE HELFT MIR unendliche schmerzen und nix hilft

[b]Erstmal wollt ich hallo sagen und mich im vorraus für jede antwort bedanken! ich brauch dringend ihre hilfe Ich hoffe ich kann mein problem hier verständlich machen.

Also um mein problem richtig zu erklären muss ich kurz was zu mir erzählen. (ich halt es kurz) Nun bin ich 32jahre alt,mit 18 hab ich angefangen heroin zu spritzen(nie viel aber natürlich genug um abhängig zu sein) hab auch nie wirklich versucht aufzuhören.Erst vor vier jahre versuch mit methadon dem heroin zu entsagen seit nun 7monaten bin ich nurnoch auf metha.(ich bekomme nun25ml methadon ich weis es ist extren viel hat aber seine gründe) da ich immer in die leiste gespritzt hab(ich weis überhaupt nicht gut)dardurch hab ich an beiden beinen offene wunden links=am knöchen innen 3x4cm /rechts schienbein 4x7cm diagnose ulcus...? ich hatte 3x hauttranzplantertionen/masch(sorry rechtschreiung) die letzte masch war im mai und die ist auch nicht angegangen so das ich schonwieder im krankenhaus war und sie diesmal keine masch machten sondern die wunden nur sauber gemacht haben(diesmal war ich auf der plastischen chirurgie) mein problem ist das ich jetz vor schmerzen nur noch im bett liegen kann . voe zwei wochen hab ich noch nicht ganz soviel metha bekommen.im krankenhaus hab ich 2x800ibo+4x500novamin und 60-80mgoxycodon die oxys wurden nach 4 tagen abgesetzt ekommen und nix . nix hilft .also haben die mich von 19 auf 25ml hochgesetzt und wurde entlassen.nun sitz ich hier und würde mir amliebsten den strick nehmen.(ernsthaft) mir wurde gesagt meine toleranz sei extrem hoch es wäre schwer mich in narkose zu halten. und vor 4jahren wurde ich ins künstliche koma gelegt(multibles oranversagen auf grund blut vergiftung)die meinten die mussten mir die dreifache doses geben und ich wurde von alleine wach sie konnten mich nicht länger im koma halten also wurd ich früher wach als geplant. was soll ich tun ich sitz die meiste zeit heulend hier und weis nicht weiter. freitot ist zwar kein wirkliche alternative aber.... hilfe

Support

Liebe/r Fyora,

gern kannst du die Community um Rat bitten, denn es ist sehr wichtig, dass du in deiner Situation über deine Gefühle sprichst. Außerdem bitte ich dich eine professionelle Beratungsstelle aufzusuchen. Schau doch bitte mal auf dieser Seite vorbei http://www.telefonseelsorge.de/ Dort gibt es die kostenlose Telefonnummer der Seelsorge (Anonym. Kompetent. Rund um die Uhr. 0800/1110111 & 0800/1110222) und auch einen anonymen Chat.

Herzliche Grüsse

Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von StephanZehnt, Community-Experte für Schmerzen, 158

Hallo Fyora,

das Dilemma liegt darin das Du mit Heroin und Methadon zu tun hattest. Das Oxycodon ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Opioide. Ja und von Opioiden solltest Du ja weg kommen. Diese Schmerzmittel wären für Dich Gift dann könntest Du gleich wieder Heroin nehmen.

Es ist also eine sehr schwere Entscheidung einer Frau die evtl. weg möchte vom Heroin ein Schmerzmittel wie Oxycodon zu geben. Du musst jetzt so schlimm das ist durch die Hölle durch. Das Gleiche ist es auch beim Thema Narkose.

Was die Beine angeht Ulcus cruris (offene Beine) kann man versuchen so etwas mit medizinischen Honig (Apotheke) zu heilen was aber sehr lange dauert . Wenn es aber selbst bei Hauttransplantation Schwierigkeiten gibt, hilft nur absolute Geduld. Ich weis nicht wie stabil Du bist und die Finger von Heroin lässt..? Nicht das die Haut gleich wieder ....!

Das heißt auf Deutsch - da kann nur ein Arzt wirklich weiter helfen der sich in den Zusammenhängen genau auskennt. Ja und unterscheiden kann was Entzugserscheinungen sind und was andere Ursachen hat.

http://www.seelenkummer.de/viewtopic.php?t=1918

VG Stephan

Kommentar von Fyora ,

ich bin für jeden tipp dankbar ich werde mich gleich morgen früh oder heut nacht (laaange nacht) mal bei der adresse umschaun!

zum thema heroin: solange ich keine entzugserscheinungen habe ist das kein problem (bei25ml und es sind ml der doc hat vorkurzem,als ich aus dem krankenhaus(kh)entlassen wurde ausgerechnet wieviel mg es sind der wollt mir sogar 50ml geben weil ich im kh pola bekommen hab da musst ich ihn erst aufklären das es mitlerweile angeglichen ist prozente und so. dieser arzt(psychiater)hat mich solange hoch gesetzt bis ich saubere uk's abgegeben hab ich meinte zu ihm nei 12ml das es reicht. !seine antwort war tatsächlich:"wenn du nicht mehr metha willst dann willst du auch nicht aufhören"!! bei 19ml hab ich die kurve bekommen der hätt lustig weiter dosiert(er hat nur 5-8metha leute) nach dem letzten kh aufendhalt haben die chirurgen(im kh)mich auf 25ml gesetzt weil oxycodon nicht wirkt und die nichts mehr weiter wusten. jetz hab ich angst dem arzt zu wechseln wer gibt mir bitte diese ml anzahl? ich hab angst radikal runter dosieren zu müssen PANIK ÜBERALL WO ICH HIN DENK

Kommentar von StephanZehnt ,

Es gibt in den größeren Städten eine Drogenberatung in Köln eine Methadonambulanz . Du brauchst als Ansprechpartner schon richtige Fachleute wie diese z.B.

http://www.kmdd.de/adressen-und-links-zur-sucht--und-drogenberatung-deutschland....

Man kann sich an solche Drogenberatungen wenden und nachfragen ob eine Beratung in Deiner Nähe ist. Die haben dann die entsprechenden Möglichkeiten Arztadressen ......

  • Kontakt- und Gesundheitszentrum Café Victoria Victoriastraße 12 50668 Köln Tel. (0221) 91 27 97

  • Drei Suchtberatung Hamburg Grindelallee 41, Hamburg 040 4229086

  • Notdienst für Suchtmittelgefährdete u.abhängige Berlin e.V Ansbacher Straße 11, Berlin 030 19237

  • integrative Drogenhilfe e.V. Schielestraße 22 60314 Frankfurt am Main Telefon: (069) 94 19 70-0

  • LAGAYA Frauen-Sucht-Beratungsstelle Hohenstaufenstraße 17b 70178 Stuttgart Tel.: 0711 6405490

Da sind Fachleute die Dir bei Deinen Bedenken und Problemen wirklich weiterhelfen können. Als Laie da etwas zu tun ist extrem schwierig .....

Alles Gute Stephan

Expertenantwort
von gerdavh, Community-Experte für Schmerzen, 119

Hallo Fyora, mit sehr großer Anteilnahme habe ich zweimal Deinen Hilferuf gelesen. Leider kann ich Dir duch kompetente Ratschläge nicht weiterhelfen. Ich kann verstehen, dass Du Angst, hast den Arzt zu wechseln, falls dieser auf die Idee kommen sollte, Dich in der Dosis stark herabzusetzen. Ich war früher selbst heroinabhängig, habe aber es mit einem kalten Entzug geschafft, also keinerlei Erfahrungswerte mit Methadon. Versuche auszuhalten!!, vielleicht kannst Du Dich mal nach anderen Ärzten umschauen, musst da ja nicht bleiben, wenn Du Dich da unwohl fühlst. Ulcus ist, wie auch schon Stephan schreibt, wirklich eine sehr langwierige Sache. Ich kann nicht nachvollziehen, wie sehr Du im Moment leidest, aber wenn Du jetzt wirklich über Selbstmord nachdenkst, waren doch Deine ganzen Bemühungen und Schmerzen umsonst. Du hast es doch schon geschafft, vom Heroin wegzukommen - das packen die meisten nicht. Ich wünsche Dir wirklich von Herzen, dass Du einen Arzt/Ärztin findest, der/die Dir weiterhelfen kann. Eventuell könntest Du wegen der schlechten Heilung Deines Ulcus Hilfe bei einem Homöopathen finden. Klassische Homöopathie behandelt immer den gesamten Menschen, d.h., es kann Dir auch psychische Stabilität gegeben werden!! Da Du ja anscheinend genug Ärzte durch hast, könnte ein guter, klassisch arbeitender Homöopath die richtige Hilfe für Dich sein. Ich werde die nächste Zeit an Dich denken. Schreib uns weiter, wie es Dir geht. Alles Gute. Gerda

Antwort
von Amsel1, 97

Du musst alles dran setzen das du von den ganzen Mist runterkommst.Dubist doch noch viel zu jung,alles wegen den blöden heroin.Keiner weiss was er damit anrichtet.Ich wünsch dir alles gute ,und versuche es das du dich in eine Schmerzklinik einweisen lassen kannst ,du solltest auf gar keinen Fall alleine sein.Den wenn man vor Schmerzen sich nicht mehr helfen kann ,kann durchaus was schlimmes passieren.

Antwort
von anonymous, 49

Ich kann hierbei nur von mir und meinen Erfahrungen mit der Substitution berichten und habe gemerkt, das im Zusammenhang mit

einer Sucht auch die Ärzte stark überfordert sind, weil Suchtkranke oft bewusst oder unbewusst über Ihren wirklichen

körperlich-seelischen Zustand wenig richtige und oft vorsätzlich falsche Infos liefern.Das ist ein mit dem Verlauf der Sucht

erlerntes Verhalten, das nach meiner eigenen Erfahrung erst langsam abgebaut wird.Für den Arzt ist die Substitution oft ein Tanz

auf dem Vulkan, vor allem dann, wenn es (klar) zu Beikonsum, Wegbleiben von der Vergabe und dem Versuch den Arzt unter Umständen

als Lieferant für wieteren Stoff zu missbrauchen, der teilweise eingenommen (gerade selbst genug Benzos nemhen, dass diese in der

UK aufgeführt sind) teils verkauft wird. Für jemand, der sein Leben so straight gfelebt hat, wie die meisten Ärzte, ist ein solches Verhalten undurchsichtig und

unverständlich.So kommt es vor,dass der Arzt, der (wenn er ein guter Arzt ist)sehr wohl die Tagesform seiner Substis im Blick

hat,den logischerweise sehr dringenden Schritt der konstanten Reduktion des eigentlichen Übels, in dem Fall der Meta oder

Polamidondosis erst nach eigenem, konkret geäusserten Wunsch des Patienten geht. Ich habe so ein Stauexzem am rechten Bein und versuche jetzt schon seit Monaten, es irgendwie in den Griff zu bekommen.Kurz vor

Weihnachten wurde ich bisher erfolgreich Opiatfrei aus der Substitution entlassen. Diese Substitution war mein vierter Neuanlauf

nachdem Ich immer wieder nach kurzer Zeit rückfällig wurde und in den Teufelskreis von notwendiger Drogenbeschaffung,Szenekontakt

und sozialem Abstieg geraten bin. Vielleicht ist das nicht einfach zu verstehen, aber es gibt keinen Grund in einem so dichten Netz medizinischer Versorgung auf

einer Metadhondosis von 25mg kleben zu bleiben.Eine Reduktion von 1-5 1/10 mg (Ein Zehntel bis einem halben Meter Verminderung

der Dosis pro Woche sollte meiner Ansicht nach nach einem Einpendeln der Leute, das ruhig ein halbes Jahr oder vielleicht auch

länger dauern kann,bei Patienten, die neu in die Substitution kommen, verbindlich sein.Klar, jedes mg verabreichtes Methadon

bedeutet ca. Ein Zehntel Gramm weniger auf der Szene illegal erworbenes und konsumiertes Heroin, aber halt auch ein Miligramm

mehr Gift im Körper der Patienten. Und das bei Leuten, die meistens sowieso schon mit einer kaputten Leber und den

weitreichenden Folgen ( wie z.Bsp. dem Ulcus ) unterwegs sind. Bitte versteht mich alle nicht falsch aber ich war auch schon in ein paar Entgiftungen und musste mir ungefähr 2008 noch anhören, wie ich es wagen könne, mich von 3mg Methadon in der Klinik auf Null reduzieren zu lassen. Ich nähme Leuten, die in ernster Lebensgefahr schwebten den dringend benötigten Platz in der Entgiftung weg. In meiner vierten Entgiftung bin ich von 1,5 mg Methadon auf Sobotex umgetiegen und habe michg dann innerhalb von 2 Wochen auf

Null runtergegangen mit drei cleantagen. Kaum war ich draussen habe ich wieder konsumiert.Bei meiner jetzigen, momentan hoffnungsvollsten Ausdosierung habe ich direkt

beim Eintritt in die Substitution den Wunsch geäussert, jede Woche um 1/10 mg reduziert zu werden.Auf die Entgiftung an

irgendeiner Stelle zwischendurch habe ich bewusst im Einvernehmen mit meinem Betreuer und dem Arzt verzichtet, denn so gab es

keinen Ortswechsel, kein rumfliegendes Geld nach der Entlassung, kein rauskommen aus der Klinik auf viel zu wackligen Beinen.Von

der Reduktion der Dosis habe ich, wenn überhaupt erst bei ca.0,5 mg abwärts wirklich was gemerkt, aber dann hatte ich immer noch

die Option, die Abdosierung für 2 Wochen "einzufrieren". Wichtig ist glaube ich, dass was in einer Antwort weiter oben von jemand in einem Kommentar geäussert wurde. Der Arzt treibt bei der Substitution mit Methadon/polamidon sowieso schon den Teufel mit dem Beelzebub aus, denn er ersetzt eine Sorte Opiat durch eine andere.Deshalb kann man auch nur mit der Besserung der medizinischen Gesamtsituation rechnen, wenn man selbst dazu bereit ist, wieder ein Bein vor das andere zu setzen, sich aufzurichten und den Arzt zu bitten, durch langsame Reduktion der Opiatdosis den Würgegriff der Abhängigkeit zu lockern und zu beenden.

Antwort
von Hooks, 50

Nein, Freitod ist keine Hilfe! Danach geht es noch schlimmer weiter!

Du tust mir unendlich leid, und ich würde Dir gerne helfen. aber mir fällt leider nichts ein. Ich schreibe aber trotzdem, damit Du siehst, daß jemand Deinen Hilferuf gelesen hat - auch wenn ich Dir nicht weiterhelfen kann...

Alles Liebe und Gute für Dich!

Kommentar von Fyora ,

dankeschön für deine lieben worte. es ist nur kaum auszuhalten und wer weis wie lange noch(das schlimmste ich bin höchstwatscheinlich selber schuld und kann nun nix mehr ändern) aber an deinen netten worte werde ich mich in dieser laaangen nacht öfter erinnern

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