Frage von Vuvu123, 2

Bezahlung als Teilzeit im Krankheitsfall

Hej liebe Leser,

ich habe eine dringende und wichtige Frage, die es zu klären gibt. Ich arbeite momentan als Übergang im Einzelhandel als Teilzeitkraft. Mein vertrag ist auf 20-30 Stunden angesetzt. Im letzten Monat war ich einen Tag komplett krank, ging direkt zum Arzt und schickte sowohl meiner Krankenkasse, als auch meinem Arbeitgeber direkt danach mein Attest zu. Als ich am nächsten Tag bei der Arbeit erschien fragte ich kurz, ob die Stunden jetzt angerechnet werden etc. Meine Shopleiterin (sie selbst hat da keinen Einfluss drauf) sagte mir, dass mir bei Krankheit nur 4,16 Stunden angerechnet werden würden. Ich verstand das nicht, ließ es aber erst einmal so dahin gestellt. Vollzeitkräfte, also 40-stündige, bekommen im übrigen etwas über 6 Stunden angerechnet. Dazu muss man sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt drei Wochen in dem Unternehmen tätig war. So, zum einen das, doch nun kommt es noch zu einer anderen Geschichte: Letzte Woche ging ich mit Krankheitssympthomen vier Stunden früher nach Hause, weil ich nicht mehr arbeiten konnte, wir haben ein Stempelsystem, wo genau gesehen wird, wann man kommt, wann man geht. Das heisst, dass mein AG natürlich davon ausgeht, dass ich verfrüht nach Hause ging, weil vielleicht nicht mehr genug zu tun war. Ich schrieb unserer Personalleitung also gestern eine Mail und fragte, ob mir Stunden für diesen Arbeitstag, also 8h, angerechnet werden, denn diese waren ja im Schichtplan enigestragen und ich musste nach hause, weil es mir schlecht ging. Die Antwort: Wenn du einen gelben Schein hast, dann ja!

Ich glaube das irgendiwe alles nicht, und denke sicher, dass das rechtlich nicht stimmt. Allerdings muss ich etwas in der Hand haben, um denen meine Meinung sagen zu können, denn scheinbar bin ich die ienzige, die sich das mal traut oder der es wichtig ist.

Ich würde mich freuen, wenn ihr hier mit Ahnung etwas dazu sagen könntet... denn ich will das so nicht hinnehmen! Liebe Grüße

Antwort
von gerdavh, 2

Hallo, erstmal zur Klärung. Du arbeitest also nur an bestimmten Tagen und dann für 8 Stunden, ist das richtig so? Wenn ja, muss Dir nach meinem Rechtsgefühl für den Tag, als Du eine Krankmeldung eingereicht hast, auch ein 8-Stunden-Tag angerechnet werden. Wenn Du täglich arbeitest, aber nicht immer 8 Stunden, dann kann das völlig korrekt sein, dass Du nur 4,16 Stunden gutgeschrieben bekommst. Lies doch mal Deinen Arbeitsvertrag durch, da gibt es bestimmt eine Klausel zum Thema Krankschreibung. Nun zu Deinem zweiten Tag, an dem Du früher gegangen bist. Wenn Du dann nicht direkt anschl. zum Arzt bist und ein Attest bekamst, hast Du bei einem Gleitzeitsystem, wo man auch mal früher gehen kann, keine Chance für Gutschreibung dieser Stunden. lg Gerda.

Antwort
von StephanZehnt, 1

Hallo V..,

hier gilt http://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__4.html

Also das Entgeltfortzahlungsgesetz § 4 . Das heißt Du bekommst Deinen Lohn genau so weiter als hättest Du normal gearbeitet Nun schreibst Du von 20-30 Stunden / Woche wenn Du z.B. in letzter Zeit zu großen Teilen 30 Std/ Woche gearbeitet hast werden die als Berechnungsgrundlage genutzt. (dies gilt natürlich nur für den allgemeinen Lohn nicht für Überstunden / irgendwelche Prämien usw..).

Wir sprechen hier aber nur von der Entgeltfortzahlung nicht von Krankengeld was nach sechs Wochen gezahlt wird.

Wenn Du EiNEN Tag krank warst rechnet man nicht nach Stunden sondern Frau XY hat im September, Oktober ..einen Verdienst ohne Überstunden und spezielle Zuschläge gehabt den rechnet man durch die mtl. Arbeitstage und kommt dann auf den Betrag X der wird dann für den Tag gezahlt wo Du krank warst!

Das was Du meinst mit den -über 6 Stunden angerechnet. gilt eher für das Krankengeld also wenn Du über 6 Wochen krank bist

Also um das einmal auf einen Nenner zu bringen (Bsp). Du arbeitest Montag 8h , Dienstag 8h. Mittwoch Vormittag 6h und Donnerstag 8h ( = 30 Std.)

Wenn dies in letzter Zeit so war zu sehr großen Teilen bekommst Du auch diesmal am Monatsende 30 Stunden bezahlt. Das Problem liegt darin 20 bis 30 Stunden /Woche angesetzt. Dann muss man schauen wie Du zumeist gearbeitet hast. in letzter Zeit. Das wissen wir leider nicht wie das real war! Wenn es hier absolute Unklarheiten gibt würde ich einmal beim VDK / SoVD nachfragen.

VG Stephan

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten