Frage von Dutschge, 424

Besteht zwischen Bluthochdruck und Wasser in den Beinen ein Zusammenhang?

Hat jemand, der unter Bluthochdruck leidet auch automatisch Wasser in den Beinen? Das bedeutet, ein Medikament für den Blutdruck und eines dass das Wasser hinausschwemmt?

Jetzt ärztlichen Rat holen
Anzeige

Schneller und persönlicher Rat zu Ihrer medizinischen Frage. Kompetent und vertraulich!

Experten fragen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Autsch, 389

Wenn es das Herz nicht mehr schafft, genügend Blut zu pumpen, dann entsteht Wasser in den Beinen.

Herzinsuffizienz: Eine Rechtsherzinsuffizienz kann sich aus einer Linksherzinsuffizienz entwickeln, aber auch ohne vorausgegangene Linksherzschwäche entstehen. Letzteres ist der Fall, wenn das rechte Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend viel Blut aus dem Körper aufzunehmen und in den Lungenkreislauf zu pumpen. In dem Fall staut sich das Blut in den venösen Körperkreislauf zurück. Dadurch erhöht sich der Druck in den Venen. Bei starkem und anhaltenden Druck werden die flüssigen Bestandteile des Blutes aus den Blutgefäßen in das Körpergewebe gepresst: Wasser lagert sich im Gewebe ein, Ödeme entstehen. Diese Wassereinlagerungen bilden sich bevorzugt in den Unterschenkeln, Knöcheln und in den Füßen. Folge sind unter anderem schwere und geschwollene Beine. Typischerweise hinterlassen Strümpfe oder Söckchen Dellen in der Haut. Im weiteren Krankheitsverlauf kann sich das Blut auch in die Halsvenen und in die Venen am Zungengrund zurück stauen. An Hals und Zungengrund werden dann dicke Venenstränge sichtbar.

http://www.meine-gesundheit.de/herzinsuffizienz

Kommentar von walesca ,

Das stimmt schon, aber eine Rechtsherzinsuffizienz geht nicht zwangsläufig mit einem hohen Blutdruck einher!!! Sie entsteht viel mehr durch eine Einschränkung der normalen Lungenfunktion! LG

Kommentar von Autsch ,

Vielen dank, für den Stern :-)

Antwort
von bobbys, 354

Hallo,

zuerst einmal sollte die Ursache für die Beinoedeme festgestellt werden ,dazu Bedarf es einer umfangreichen Diagnostik und die wird von einem Arzt durchgeführt .In diesem Fall wäre ein Internist (Kardiologe)sehr hilfreich.Danach wird entschieden welches Medikament für dich am hilfreichsten ist ,es kommt darauf an wo das Diuretika (Wassertablette)wirken soll z.B(Schleifendiuretika)Danach entscheidet sich die Frage Kombipräparat oder Einzelpräparate.

LG Bobbys

Antwort
von walesca, 317

Hallo Dutschge!

Zwischen beiden Diagnosen kann durchaus ein Zusammenhang stehen. Entweder ist das Herz durch den Hochdruck überlastet, oder die Nieren funktionieren nicht mehr optimal. Aber nicht jeder Patient mit Bluthochdruck bekommt auch automatisch Beinödeme!! Du musst sicher selbst ausprobieren, ob Du mit entwässernden Blutdruckmedikamenten besser klar kommst als mit getrennter Medikation.

Alles Gute wünscht walesca

Antwort
von Mahut, 265

Es gibt Blutdruckmedikamente die auch entwässern.

Antwort
von Amsel1, 253

Ich nehme Medikamente gegen hohen Blutdruck ,aber Wasser in den Beinen ,habe ich nicht.

Antwort
von RJPetry, 223

Hallo,

im Prinzip gabs hier schon ganz gute Antworten. Es wäre natürlich noch interessant, wie hoch die Werte sind und wie alt Sie sind.

Ich muss zusätzlich unbedingt auf Strophanthin hinweisen. Dieses optimale Medikament, das leider nur wenige Ärzte kennen, beesitigt oft eine Ursache des hohen Blutdrucks, nämlich die Unterversorgung der Innenschichten der linken Herzkammer. Da alles zusammenhängt, kann auch eine Rechtsherzinsuffizienz entstehen. Die wird durch Strophanthin auch gebessert mit etwas höherer Dosierung, dann gehen auch die Ödeme weg. Der Blutdruck sinkt meist unter der Strophanthin-Therapie, öfters nicht ganz befriedigend, dann gibt es viele gute zusätzliche biologische MIttel. .B. mal suchen nach Dr. Schnitzer und Bluthochdruck.

Dr. Kern, der Entwickler der oralen Strophanthin-Therapie, warnte vor der Diuretika-Behandlung ohne Strophanthin. Er beobachtete oft, daß es den Patienten einigermaßen gut ging mit den Ödemen, wenn sie aber in die KLinik kamen und es wurden die Ödeme gebessert, dann "hingen sie in den Seilen".

Vorsicht auf jeden Fall vor dem Magnesium- und Kaliumverlust durch die meisten Diuretika (Anti-Ödemmittel). Leider weist längst nicht jeder Arzt darauf hin.

Ein Kalium (und ich denke auch Magnesium) sparendes Diuretikum ist Amilorid, auch Spironolacton.

Aber die ursächliche Strophanthin-Therapie ist natürlich weitaus überlegen. Im Internetz gibt es viele Infos hierzu.

Viele Grüße, gute Besserung, Rolf Petry

Kommentar von Zweimal ,

Richtig, z.B. die Antworten von moepeinszwo, PatrickLassan und lamarle zu dieser Thematik auf der Nachbarplattform:

http://www.gutefrage.net/frage/warum-wird-strophanthin-nicht-mehr-zur-behandlung...

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community