Frage von Zaun007, 931

Bekommt man einen Rollator bezahlt?

Können ältere Menschen eigentlich einen Rollator von der Kasse bezahlt bekommen oder muss man den immer selber zahlen?

Antwort
von elliellen, 888

Hallo! Das kommt ganz auf das Krankheitsbild des jeweiligen Patienten an. Nach einer Hüft OP z.B. oder bei anderen bestimmten Gehbehinderungen bekommt der Patient den Rollator ohne Zuzahlungen, meistens erst für 5 Jahre, danach kann man aber einen Antrag stellen, ob man ihn weiter nutzen darf.

Wenn man jedoch keinen üblichen Rollator möchte, sondern einen mit Extras, z.B. mit Tablet, zusammenklappbar oder extra leicht, muss man ihn selbst zahlen.

Antwort
von dinska, 832

Ab der Pflegestufe 1 kann man Hilfsmittel umsonst bekommen. Man muss diese immer von einem Arzt beantragen lassen.

Antwort
von sonne123, 921

Die Genehmigung eines Rollators auf Kassenkosten ist unabhängig von der Pflegestufe.Es genügt, wenn der Hausarzt bei Bedarf ein entsprechendes Rezept ausstellt.Die Zuzahlung beträgt 10 Euro. Sollte der Rollator eines Tages nicht mehr benötigt werden,so ist dieser zurückzugeben.

Antwort
von Mahut, 720

Den Rollator bekommt man vom Arzt verschrieben, wenn man sich schwer tut zu laufen und eventuell in Gefahr steht, ohne Gehhilfen zu stürzen.

Antwort
von Hustenguttel, 680

Das muss der Arzt entscheiden, denn es kommt darauf an, ob die Person wirklich nicht mehr ohne Hilfe gefahrlos gehen kann. Wenn er das bestätigt hat man Anspruch auf ein einfaches Modell.

Antwort
von mloeffler, 573

Ein Rollator ist eine Krankenkassenleistung. Verordnet ihn der Arzt bei einer entsprechenden Diagnose, dann wird er von der Krankenkasse als sogenannte Sachleistung gewärt.

In den meisten Fällen realisiert die Krankenkasse diese Sachleistung indem sie einem Leisungserbringer (Sanätshaus) eine sogenannte Fallpauschale zahlt, für die er dann dem Versicherten für eine festgelegte Dauer ein solches Hilfsmittel zur Verfügung stellen muss. In dieser Fallpauschale ist nicht nur der Rollator selbst, sondern auch alle notwendigen Verschleißreparaturen enthalten.

So weit die schöne Theorie.

Die Fallpauschalen sind allerdings in den meisten Bundesländern und bei den meisten Krankenkassen so niedrig. Dass der Leistungserbringer davon eigentlich gar keinen Rollator liefern kann. Die Folge ist, dass man häufig einen Einfachen Stahlrollator, meist sogar gebraucht, bekommt. Die Farbe kann man sich schon gar nicht aussuchen. Oder man wird überredet aufzuzahlen, um ein besseres Modell zu bekommen.

Wenn man bereit ist aufzuzahlen, dann sollte man allerdings die Preise sehr genau vergleichen. Häufig sind die Aufzahlungen höher, als das was man für das gewählte Modell in einem preiswerten Onlineshop wie z.B. http://rollator-onlineshop.de bezahlen würde wenn man das Rezept wegwirft und den Rollator einfach selbst kauft.

Antwort
von Laurachen232, 267

Es kommt drauf an, es ist aber meistens so das der von der Krankenkasse bezahlt wird. Sollte man einfach mal bei der jeweiligen Krankenkasse nachfragen. Auf der Seite kann man sich auch ganz gut informieren http://rollator-kaufen22.de einfach in das Feld Krankenkasse gehen dort findet man so ziemlich alles darüber.

Antwort
von ninasophie, 521

Wenn es wirklich nur um einen Rollator geht kann man den auch selbst kaufen oder leihen. Denn bis die Pflegestufe bewilligt ist und..... kann viel Zeit vergehen und die Oma oder der Opa schon zweimal gestürzt sein...

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