Frage von alverde, 15

Bei welchen Krankheiten ist eine Behandlung mit Eigenblut nötig?

Ich habe noch nicht viel davon gehört, habe nur gehört, dass das manchmal nötig ist oder gemacht wird. Bei welchen Gelegenheiten?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Zweimal, 10

Nötig ist die Behandlung mit Eigenblut bei keiner Erkrankung.

Den Ansichten der Anhänger dieser Methode, von denen du dich nicht verunsichern lassen solltest, stellt die AOK aufklärend entgegen:

"Diese postulierte Wirkungsweise ist aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht plausibel und sie konnte bisher nicht durch wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen werden. Auch die von den Anwendern beschriebenen positiven Auswirkungen auf das Krankheitsgeschehen sind nicht wissenschaftlich untermauert.

Die verschiedenen Formen der Eigenblutbehandlung erfüllen nicht die hohen Qualitätsanforderungen, die die AOK – Ihre Gesundheitskasse an eine Behandlung stellt. Bisher ist es den Anhängern des Verfahrens nicht gelungen, die Wirksamkeit zweifelsfrei nachzuweisen. Es gibt auch keine wissenschaftlich haltbare Erklärung für das weite Anwendungsspektrum.

Daher kann die AOK die Kosten für eine solche Behandlung nicht übernehmen. Hier gilt der Grundsatz, die Versichertengemeinschaft nicht mit den Ausgaben für ein Verfahren zu belasten, das keine medizinische Wirksamkeit hat."

http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/behandlung-nichtmedikamentoese-und-alter...

Kommentar von Zweimal ,

Danke für das Sternchen!

Antwort
von evistie, 9

Unter dem Begriff Eigenbluttherapie oder Eigenblutbehandlung werden verschiedene Verfahren verstanden, denen gemeinsam ist, dass dem Patienten zunächst eine bestimmte Menge Blut entnommen wird, um es anschließend wieder zu injizieren oder zu infundieren, wobei es bei manchen Methoden vorher auf verschiedene Weise behandelt wird. Die Befürworter der Eigenbluttherapie sehen die verschiedenen Verfahren als „unspezifische Reiztherapien“ oder unspezifische Umstimmungstherapien an. Diese gehören zu den klassischen naturheilkundlichen oder alternativmedizinischen Verfahren. Das körpereigene Blut soll als Fremdkörperreiz dienen. Ursprung der Eigenbluttherapie sind Experimente des englischen Arztes William Highmore 1874 sowie von Novotny im Jahre 1912. Die Eigenblutverfahren sind sowohl von der Eigenblutspende (Autotransfusion), als auch von verschiedenen Dialyseverfahren streng zu unterscheiden.

Eine häufige Variante der Eigenblutbehandlung enthält eine Zusetzung von Ozon. Dieses Verfahren ist in der Alternativmedizin anzutreffen. In der Regel wird die Eigenbluttherapie mehrfach wiederholt.

Die medizinische Wirksamkeit des Verfahrens ist wissenschaftlich nicht belegt, bei einzelnen Unterformen hingegen sogar widerlegt.

Dies und mehr hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Eigenbluttherapie

Antwort
von bethmannchen, 7

Eigenblutbehandlungen gibt es in unzähligen Varianten, je nach dem was damit erreicht erden soll. Dialyse ist übrigens auch schon eine.

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