Frage von Sabrina8000, 119

Behandlung diverser Schulter"verletzungen"?

Hallo Zusammen,

ich bin gerade neugierig, da ich aufgrund anhaltender Schulterschmerzen rechts am Montag beim MRT war und erst am Dienstag beim Orthopäden meinen Termin habe, wo die weitere Behandlung meiner Schulterschmerzen besprochen wird.

Einmal zur Info: Ich habe seit Mai immer mal wieder heftige Schmerzen in und auf der Schuler gehabt, mir allerdings gedacht, dass es nur Überlastung sein könnte durch die Arbeit. Im August wurde es dann aber so schlimm, auch mit Ausstrahlung in den kompletten Oberarm (Muskeln), dass ich zum Orthopäden bin. Anschließendes Röntgen brachte keine Erkenntnis. Es wurde auf Schleimbeutelentzündung behandelt mit Schmerzmittel mit Entzündungshemmer. Weiter ging es mit Spritzen direkt in die Schulter mit Schmerzmittel und Kortison (jede Woche 1x). Nachdem all dies keine Besserung brachte, gab es dann am Montag nun das MRT.

Sehr kurzes Gespräch mit dem Radiologen (nennt man den so?) ergab, dass ich eine akute Entzündung des Schleimbeutels vorliegt, zusätzlich sei die supraspinatussehne entzündet und weist wohl (auch frische) Risse auf. M. deltoideus weist Faserrisse auf und das AC-Gelenk ist entzündet. Das ist so das, was ich noch auf die Reihe bekomme. Großartig Fragen konnte ich da nicht, da der feine Herr direkt weiter musste und er auf meinen Orthopäden verweisen hat.

Ich sitze jetzt wie auf heißen Kohlen, wenn ich ehrlich bin und frage mich halt, was nun auf mich zu kommt.

Veilleicht ist ja hier der ein oder andere Arzt unterwegs und kann mir sagen ob sowas von selber wieder wird?!

Besten Dank vorab!

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von StephanZehnt, Community-Experte für Schmerzen, 119

Hallo Sabrina,

ich würde in dem Fall einmal  nach dem Begriff Impingementsyndrom oder Humeruskopfhochstand (Oberarmkopfhochstand) suchen.

Mehr zum Thema kannst Du hier nachlesen

http://www.kliniksanssouci.de/de/orthopaedie/schulter/informationen-schulterschm...

Bei minder schweren Fällen kann man da noch etwas mit Physiotherapie tun.  Bei alle anderen Fällen wenn sonst nichts hilft bleibt nur eine OP. Allerdings kann man dies nur vor Ort klären.

Du solltest allerdings schon dran bleiben, denn das Problem besteht wenn Du längere Zeit Schmerzen hast das die chronisch werden könnten  (ca, einem Jahr).

Gruss Stephan

Kommentar von Sabrina8000 ,

Hallo Stephan,

danke für deine Antwort. Ich hoffe auf jeden Fall mal, dass da nicht operiert werden muss... Zumindest ist die Vorstellung den Arm nicht richtig nutzen zu können erst mal der Horror. Was halt interessant ist: Der 1. Radiologe, der das Röntgenbild erstellt hat, hat das Impingement ausgeschlossen. Kann es trotz Röntgenbild, das keine Auffälligkeiten zeigte, so sein, dass ein Impingement vorliegt?`

Kommentar von Sabrina8000 ,

Wollte nur kurze Rückmeldung geben: Ich werde in der übernächsten Woche bereits operiert. Nachdem ich  von meinem behandelnen Orthopäden die OP angeraten bekommen habe, habe ich glücklicherweise nur 2 Tage später bei einem anderen Orthopäden kurzfristig einen Termin zur Zweitmeinung bekommen. Auch dieser sagte mir, dass das wohl operiert werden muss. Hauptsächlich geht es da wohl um Sehnenrisse, die genäht werden sollen (einer der Punkte, die ich im Fachchinesisch nicht verstanden habe) und die Entfernung des Schleimbeutels. Diese Woche habe ich das Vorgespräch zur OP und dann geht's auch schon los...

Antwort
von Winherby, 90

Du wirst sehr viel Geduld aufbringen müssen, egal ob mit oder ohne OP. Die OPs sind eher umstritten. Das Wichtigste ist die möglichst exakte Diagnose. Nur dann kann man die geeignetesten Therapieformen für Dich auswählen, aber leider spricht nicht jeder Luxuskörper auf jede Behandlung gut an, heisst, was dem Nachbarn toll half, muss Dir noch lange nicht helfen. Bedeutet, wenn die verordnete Therapie nicht hilft, dann muss nicht zwangsläufig operiert werden, es sollte erst eine andere Therapieform gewählt werden, zum Glück gibt es da so einiges, auch in Kombination. Aber bis das alles so geklärt ist, bis Du die für Dich richtige Therapieform/en gefunden hast, vergeht eine Zeit.

Der Arzt sollte Dich aber dringend au schreiben, wenn Du den Eindruck hast, dass es von der (zu) schweren Arbeit herrührt. Denn die Ursachenbekämpfung ist die Basis jeder erfolgreichen Therapie.

Meint der Doc, dass sofort operiert werden muss, dann dauert die Rehabilitationsphase auch sehr lange, grad an der Schulter, selbst wenn minimalinvasiv operiert wird. Dann wäre sowieso eine richtige Reha, bzw. eine Anschlussheilbehandlung angebracht.

So, nun warten wir erst mal ab, was das Gespräch bei der Befunderhebung bringt, dann sehen wir weiter.  LG

Kommentar von Sabrina8000 ,

Auch dir schon mal danke. Klar, erst mal abwarten, was der Orthopäde sagt. Dennoch hört sich das ja genau danach an, dass ich etwas aufbringen muss, was ich mal gar nicht habe: Geduld. Es wäre einfach so schön mit dem Finger zu Schnippen und von jetzt auf gleich schmerzfrei zu sein. Bin halt sehr ungeduldig, was man ja wohl auch allein daran sieht, dass ich die Frage hier eingestellt habe, obwohl ja Dienstag eh der Termin ansteht. Wollte aber nicht überrumpelt werden. Halte jetzt eure Ansätze im Hinterkopf und höre mir in Ruhe an, was mein Arzt sagt.

Was die Arbeit angeht... Ich arbeite an sich nicht schwer körperlich, bin ein Bürostuhlakrobat, der aber alles eigentlich mit rechts macht. In den letzten Monaten habe ich schon viel umgestellt um meinen Arm zu schonen, mache viel mit links. Aber ich bekomme es nichtmal hin einen halbgefüllten Ordner anzuheben ohne vor Schmerzen an die Decke zu gehen :/ Aber auch da wird mir der Doc sicherlich sagen, was ich zu tun habe...

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