Frage von roteZora123, 608

Bauchhernie - Schonung in welchem Maße erforderlich?

Hallo zusammen,

ich habe wieder mal eine Frage. Heute wurde die vom Hausarzt geäußerte Verdachtsdiagnose Bauchnabelhernie und Epi...Hernie vom Chirurgen bestätigt. Er empfiehlt OP, und der nächstmögliche Plantermin ist Mitte Januar, zudem ich eine Einweisung bekommen habe. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass ich bis dahin nicht schwer heben soll, da dies verschlimmern könnte bis hin zu einem Notfall. Krankschreibung ist nicht erfolgt.

Nun arbeite ich mit zu betreuenden Klienten im Wohnbereich und da ist immer wieder mal schwer heben gefordert. Nicht grundsätzlich in jedem Dienst, aber es kann eben vorkommen, zbsp. dass einer hinfällt, dass irgendwo was weggeputzt werden muss oder für viele Leute gekocht, dass sich einer unterhakt der ausrutscht und man ihn auffängt o.ä. Da hilft mir dann auch keine schriftliche Bestätigung (die ich bekommen habe) , dass ich nicht heben soll, wenn der Klient vor mir liegt. Wir sind immer im Einzeldienst.

Ich arbeite gerne -wirklich :-) - und ich bin nicht wirklich scharf aufs Krankschreiben. Andererseits auch nicht darauf, einen Notfall zu riskieren. Eine Krankschreibung würde halt ja auch ewig dauern - x Wochen bis zur OP und danach ja auch noch.

Was will ich von Euch? 1. Ich würde sehr gerne wissen, wie gefährlich es wirklich ist, wenn ich dann doch mal aus der Not heraus "Hebe". Und ob es Tricks gibt, die Gefährdung einzuschränken. 2. Eine Entscheidungshilfe: Soll ich einfach arbeiten bis dahin (ich habe ja jetzt auch schon ein paar Wochen gearbeitet, seitdem ich das habe) oder soll ich nochmal versuchen, eine Krankschreibung zu bekommen?

LG rZ

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von doktorhans, 541
  1. In solchen Schrecksekunden ist die übrige Stützmuskulatur des Körpers nicht gewarnt, kann also den Nabelbereich nicht vorbeugend entlasten - wie etwa wenn man sich darauf einstellt, einen Kasten Wasser anzuheben.
  2. Deshalb: Sofort und bis zur OP krank schreiben lassen und dann weiter sehen.
Kommentar von roteZora123 ,

Vielen Dank auch Dir für Deine Antwort. LG rZ

Antwort
von bobbys, 476

Da hilft nur eine Krankschreibung und die sollte ja kein Problem sein wenn der behandelnde Arzt um die eventuell eintretenden Komplikationen weiß.

Alles Gute !

LG bobbys

Kommentar von roteZora123 ,

Vielen Dank für Deine Antwort. Ich bin dadurch verunsichert worden, dass der Chirurg trotzdem ich ihm sehr detailliert meine Arbeit beschrieben habe und erklärt habe, dass ich nicht weiß wie ich sicherstellen soll, nie im Dienst zu heben, mich eben nicht krank geschrieben hat, im Gegenteil, er hat gesagt "finden Sie eine Lösung, ich kann sie ja nicht wochenlang krankschreiben". Daraufhin kam ich mir gleich furchtbar faul vor... Ich denke, ich werde das noch einmal mit den Hausarzt besprechen.

LG rZ

Kommentar von bobbys ,

Lass dich von deinem Hausarzt bis zur OP krank schreiben danach bekommst Du eine Liegebescheinigung vom Krankenhaus und dann eine weitere Krankschreibung vom Hausarzt. Alles Gute für dich !

LG bobbys

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