Frage von warenandi 13.06.2012

Bandscheibe plus Ischias= extreme Schmerzen... Hiiiilllfffeeeee!!!!

  • Hilfreichste Antwort von Piratenbraut 14.06.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich finde die Schlußfolgerung des Arztes bedenklich, denn es steht wirklich in jedem Lehrbuch, dass der Grad der sichtbaren Beeinträchtigung (nur wenig auf dem MRT zu sehen) NICHT in Relation mit dem Schmerz beim Patienten steht.

    Kleine Verschiebungen/Läsionen können durchaus riesige Schmerzen bereiten, und große sichtbare Verschiebungen müssen gar keine Probleme verursachen.

    das scheint Dein Arzt völlig aus den Augen verloren zu haben.

    Was DIr ncht bei Deinen Schmerzen weiterhilft, aber vielleicht kann diese Wissen Dir helfen, Deinem Arzt anders und entschiedener entgegenzutreten.

  • Antwort von schanny 13.06.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich kann Dich verstehen, es ist die Hölle die Du gerade durchmachst. Ich würde auch nicht locker lassen und nachfragen, warum sie es nicht operieren. Es gibt noch die Möglichkeit CT- gesteuerter Injektionen, allerdings ist das auch nur ein Betäuben, die Ursache ist damit nicht behoben.

  • Antwort von francis1505 13.06.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Was machst du denn zusätzlich zu den Medikamenten? Physiotherapie? Eine Infusionstherapie?

    Nur Schmerzmittel ist halt einfach nicht so der Hit.

    Und auch wenn BSV viel zu oft operiert werden, sind Lähmungserscheinungen eigentlich durchaus eine Indikation.

  • Antwort von Apotheker007 15.06.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ok, nach dem Lesen dieser Frage kann ich verstehen wie dringlich der Wnsch nach einem Schmerzmittel am WE war (aber eben nicht den Tonfall)

    Ich empfehle angesichts der Beschwerden, sich in eine Klinik zu begeben. Es ist zwar bekannt, dass der subjektiv empfundene Schmerz nicht unbedingt mit dem objektiven medizinischen Beschwerdebild übereinstimmen muss. Doch ich sehe hier Handlungsbedarf!

    Sollten wirklich mehrere/andere Ärzte ebenfalls eine Op für nicht angezeigt halten so sollten zwei Möglichkeiten in Betracht gezogen und diskutiert werden:

    1. kontrollierte psyikalische/Bewegungstherapie unter fachmännischer Anleitung
    2. Die HInzuziehung eine speziellen Schmerztherapeuten um wirksam und dauerhaft den Schmerz und die entsprechende Belastung auszuschalten
  • Antwort von walesca 14.06.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo warenandi!

    Was Sie da schildern, erinnert mich sehr stark an die jahrelange Geschichte von meinem Mann vor 3 Jahren. Heute geht es ihm aber wieder gut!!

    Ihre Beschwerden und auch alle genannten Medikamente kennen wir nur zu gut, denn er hatte sie - vor seiner OP - wirklich auch jahrelang genommen. Jede konservative Behandlung (KG, Spritzen, Radio-Frequenzen, Spritzen ins ISG und etliches mehr) war erfolglos geblieben.

    Erst als wir zu einem sehr renomierten Neurochirurgen kamen (Dr.med.Pavlidis in Bonn) trat nach 10 Jahren der Odyssee (!) entlich die Wende ein! Obwohl auf sämtlichen Aufnahmen kein operationswürdiger Befund zu sehen gewesen ist, hat er - nur aufgrund seiner Erfahrung - trotzdem operiert!!! Das war das Beste was er machen konnte! Es stellte sich während der OP heraus, das sich die Bandscheiben bds. in 2 Ebenen in die bereits knöchern verengten Nervenkanäle auch noch híneingeschoben hatten! Dieser Zustand wurde behoben und in der anschließenden Reha haben alle Therapeuten darüber echt nur "Bauklötze" gestaunt.

  • Antwort von malony 14.06.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Kann das sehr gut nachvollziehen! Das Schmerzmittel das ich jeweils habe reduziert genau die Entzündung, macht mich wenig duslig und die Schmerzen sind trotzdem noch intensiv genug da... Um die Spannung zu reduzieren hilft mir manchmal ganz tief in den Bauch ausatmen, schön gleichmässig, ja das hole Kreuz dabei vermeiden... Dann beruhig sich die Muskulatur und die Ausstrahlungen ins Bein reduzieren sich bei mir (manchmal)... Keine Ahnung ob das dir auch helfen kann... Ist wohl einen Versuch wert! Wenn du die Möglichkeit hast, dann nehme heisse Bäder, das lockert die Muskulatur und fördert die Durchblutung (die leider auch oft nicht mehr gleich gut funktioniert). Gerade gestern habe ich einen Tipp hier gelesen, den ich gleich ausprobiert habe: ein heisses Bad, so heiss, wie du gerade noch gut findest und als Zusatz eine Tasse Essig dazu geben. Dann ca 10 Minuten ins Wasser, danach sich gut einwickeln und 20-30 Minuten Ruhen. Die Durchblutung wurde wirklich super angeregt und ich war sehr entspannt... Versuche so oft du kannst zu gehen (aber nicht wenn es zu (sehr) schmerzt). Ich kann dir nicht sagen, wie es bei dir heraus kommt: aber ich wünsche dir, dass die Schmerzen weniger werden und dein Körper etwas zur Ruhe kommt! Es braucht viel Geduld (über Monate) und wenn es irgendwie möglich ist, dann würde ich eine OP vermeiden - nicht alle OPs kommen gut und es ist keine Garantie dass die Schmerzen dann weg sind... Mit dem richtigen Aufbauprogramm ist es gut möglich, dass du dein Leiden in den Griff bekommst. Wenn deine Lähmung jedoch zunimmt und deine Schmerzen langfristig kein bisschen besser werden, dann macht eine OP wahrscheinlich Sinn.

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