Frage von Taigar, 32

Aufbewahrungsfristen Krankenhäuser

Hi,

Gibt es Aufbewahrungsfristen in Krankenhäuser bzgl. Untersuchungen? Ich habe gegoogelt und da ist von 30 Jahren die rede da es ja ggf. in rechtlichen Prozessen wichtig sein könnte. Aber ist das wirklich so oder müssen die Krankenhäuser die Ergebnisse nicht speichern?

Ich habe derzeit nämlich Probleme weil Daten gelöscht wurden und ein Krankenhaus meint sie hätten die Ergebnisse nicht obwohl diese ausgedruckt und besprochen wurden. Nun spekulieren behandelnde Ärzte was darauf zu sehen war und erwägen operative Eingriffe.

Ich will aber keine Spekulationen sondern wissen was definitiv auf den Aufnahmen zu sehen war, dies kann aber nur aus Dokumente von dem alten Krankenhaus (die Aufnahmen wurden vor 1 1/2 Wochen ausgewertet und ausgedruckt) belegen.

Kann ich mich bei der Ärztekammer beschweren? Hat da jemand Ahnung?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Meelia, 19

wie lange was aufbewahrt werden muß, richtet sich nach der Art der Unterlagen. Etwa 90 % (vll. auch mehr) der Dokumente haben eine Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren.

Hier gibt es eine genaue Übersicht dazu : http://www.kvhb.de/aufbewahrungsfristen

Kommentar von Taigar ,

Danke dir, durch deinen übersichtlichen Link hab ich sofort gefunden dass es 10 Jahre sind.

Danke danke danke ;)

Kommentar von Meelia ,

gern geschehen.

Wir sind auch gerade am aussortieren von Akten und im Vorfeld habe ich mich dazu informieren müssen. Diese Auflistung fand ich am besten.

Kommentar von Nic129 ,

Akten? Das gibt es noch? Auch sehr nostalgisch. Bei uns gibt es kein Papier mehr. Alles über PC. Wenn jemand Berichte mitbringt oder per Post ankommen, werden sie eingescannt und anschließend vernichtet (oder der Patient nimmt sie wieder mit - wenn er möchte). Ist bequemer und nimmt vor allem nicht unnötig viel Platz weg. Gerade in der nostalgischen Zeit haben die ganzen Röntgenunterlagen in den Praxen massiv Platz beansprucht ... :-)

Übrigens, wie unten schon geschrieben. Kurzarztbriefe kann der Patient behalten oder ich schredder sie gleich. Das sind nervige Einzelexemplare. Der ausführliche Bericht (oder andere Dokumente) kommt ja meistens nachträglich. Nach einigen Tagen. Oder Wochen. Manchmal sogar nach Monaten - lach... Jedenfalls haben wir im Krankenhaus auch keine in die Kurven gelegt.

Kommentar von Meelia ,

die haben wir auch seit mindestens 5 Jahren nicht mehr. Das sind Altlasten die alle eingescannt werden müssten. Bei der Menge an Briefen und Befunden pro Woche aber zeitlich nicht möglich.

Leider sind aber viele Krankenhäuser und Rehakliniken auch heute noch nicht in der Lage den Hausärzten die Epikrisen und Befunde über VPN Server o.ä. zur Verfügung zu stellen. Statt dessen kommen massenweise vorläufige und endgültige Epikrisen und Rehaberichte per Patient oder Post oder beides, bei uns an. Auch Unterschriftenpads scheinen nicht bekannt zu sein.

Kommentar von Nic129 ,

Die vorläufigen Befunde und Briefe könnte man sich eigentlich schenken. Einfach unnötig. Vor allem, weil daraus nicht immer sonderlich viel hervorgeht. Wenn ich jetzt mal hier schreiben würde, wie bei uns ein vorläufiger Entlassbrief aussah, würde der ein oder andere wahrscheinlich lachen....

Kommentar von Meelia ,

da brauche ich mir nur meine anzuschauen :-)

Kommentar von Nic129 ,

Naja.. War halt so ein Standardblatt. Aufbau á la:

  • Anamnese: á la Schmerzen im Hintern
  • Diagnose: chronische Schmerzen
  • Therapie: konservativ
  • Therapie-Empfehlung: blablabla
  • Unterschrift

;-)

War also echt nur Kurzfassung der Kurzfassungen. Der Endgültige Entlassbrief war dann auch nicht viel länger, aber da stand dann noch ein Verlauf dabei. Gut, die Briefe in der Chirurgie sind allgemein recht kurz. Wenn ich mir die Briefe von der Inneren anschaue, Gott im Himmel. Viel zu viel. Da sind weniger als 3 Seiten eher selten.

Aber immerhin: Textbausteine :) Übrigens, bei nicht-operativen Therapien steht generell auch wirklich einfach nur "konservativ". Mehr nicht.

Antwort
von gerdavh, 13

Hallo, ich melde mich nochmal, ich habe gestern nacht Deine Frage gelesen, saß aber nicht am Rechner und am Handy eintippen, empfinde ich als zu mühsam. An Deiner Stelle würde ich Strafanzeige gegen diesen Arzt wegen Verstoß bezüglich des Datenschutzgesetzes stellen. Und zwar machst Du das direkt bei der Staatsanwaltschaft, da brauchst Du Dich dann nicht weiter kümmern, das macht dann schon der Staatsanwalt. Es geht einfach nicht an, dass personenbezogene Daten in einem Krankenhaus nicht mehr gefunden werden. Wer soll denn bitte schön das glauben, dass sich der Arzt nicht mehr erinnert. Sind wir im Kindergarten? Oh, das habe ich vergessen! Mal davon abgesehen, dass Du jetzt Probleme hast und Dir Sorgen machst, es geht um´s Prinzip. Dir persönlich wünsche ich alles Gute. Solltest Du den Namen des Arztes nicht mehr wissen, erstattest Du Strafanzeige gegen die Klinik. lg Gerda

Antwort
von gerdavh, 10

Hallo, du kannst auf jeden Fall die Ärztekammer über diese unglaubliche schlamperei informieren. Ob da etwas positives für dich selbst dabei herauskommt, kann ich dir natürlich nicht sagen. Aber mir kommt die ganze Sache sehr seltsam vor. Wie nic21t schreibt, man vergisst doch nicht innerhalb von 24 Stunden einen Patienten mit einem event-recorder. So ueblich ist das bei jungen maennern nun wirklich nicht. Die haben deine Ausdrucke wahrscheinlich einfach verschlampt und wollen dazu jetzt keine Stellung nehmen. Ich würde ganz klar den Arzt namentlich melden der die auswertung gemacht und dich entlassen hat. Lg Gerda

Kommentar von Taigar ,

Hi Gerda,

Danke für deine Antwort. Ich werd das mit der Ärztekammer aufjedenfall versuchen, entweder es kommt etwas positives dabei heraus oder nicht aber versuchen werd ich es aufjedenfall.

Hab noch die Hoffnung dass es dort einfach bisschen an Faulheit liegt und die Daten noch irgendwo dort rumfliegen. Ich werde Montag erstmal versuchen die Geschäftsführung des Krankenhaus ans Telefon zu bekommen, villeicht nütz das ja schon etwas.

Danke nochmals.

Kommentar von Nic129 ,

Hab noch die Hoffnung dass es dort einfach bisschen an Faulheit liegt und die Daten noch irgendwo dort rumfliegen.

Wird auch sicherlich noch irgendwo dort rumfliegen. Ich vermute mal ganz stark, es wird im Archiv liegen. Gewöhnlich werden die Akten recht zügig nach Entlassung dorthin verfrachtet - je nach Klinik.

Ich werde Montag erstmal versuchen die Geschäftsführung des Krankenhaus ans Telefon zu bekommen

Hm, wie schon in meinem Beitrag gesagt. Versuche es lieber erst einmal über das Chefarzt-Sekretariat. Einfach anrufen. Die Chefarzt-Tippse wird Sie dann möglicherweise durchstellen oder sich bei Ihnen melden. Die Geschäftsführung des Krankenhauses hat damit leider wenig zu tun. Eventuell direkt an das Qualitätsmanagement wenden - sofern vorhanden. Die reagieren da zügiger.

Was die Ärztekammer betrifft, eine kleine Vorwarnung:

Haben Sie Geduld. Dort geht es nur sehr schleppend voran. Ein wenig auf die Bremse steigen und nicht gleich alle Vorwürfe durch den Hörer brüllen - ist nur ein kleiner Ratschlag. Sonst könnte unter Umständen das Gespräch recht schnell enden. Ich denke, Sie wissen was ich meine.

Viele Grüße

Kommentar von Taigar ,

Danke Nic, die Scheinen sehr kompetent zu sein. Ihre Patienten haben sicher nen guten Arzt an ihrer Seite.

Ich werd Ihren Rat befolgen und erstmal bei dem Chefarzt Sekretariat anrufen. Hoffe stark dass die Daten in den Akten schlummern und doch noch den Weg zu meinen behandelnden Arzt finden.

Kommentar von gerdavh ,

Würde ich nicht machen. Wo sind wir denn?? Dürfen die Patienten jetzt den Sekretärinnen des Chefarztes in den Hintern kriechen, damit wir unsere Befunde bekommen? Befunde müssen, ohne dass der Patient irgendetwas unternimmt, an den behandelnden Arzt weitergeleitet werden oder dem Patient muss der Befund direkt in Kopie mitgegeben werden. Irgenwas stinkt da ganz gewaltig, ich würde, wie vorhin geschrieben, Anzeige wegen Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz erstatten.

Kommentar von gerdavh ,

Ach ja, noch was. Die Sekretärin darf überhaupt keinen Zugang zu diesen Befunden haben: Sonst ist das ein weiterer Verstoß gegen das Datenschutzgesetz. Wäre ich Chefarzt und meine Sekretärin würde einem Patienten irgendwelche Daten oder Befunde übergeben, ohne dass ich sie authorisiert habe, würde ich sie direkt fristlos entlassen. Und das würde bei jedem Arbeitsgericht durchgehen. Wo sind wir denn? Die Aufgaben einer Chefarztsekretärin bestehen darin, die vom Chefarzt diktierten Befunde zu schreiben, sich um seine Korrespondenz, seine Ablage und um seine Termine zu kümmern. Nic, das müsstest Du eigentlich wissen. Aber ich glaube nicht, dass ich mir hier Gedanken machen muss, die Frau müsste völlig verblödet sein, wenn sie irgenwelche Unterlagen rausgibt.

Kommentar von Nic129 ,

Hey gerdavh,

in meinem alten Haus wurden sämtliche Briefe und Berichte von der Sekretärin geschrieben - vom Band. Dementsprechend hat sie bei uns immer Zugriff auf die Daten gehabt. Bei Bedarf ist es auch kein Problem, von ihr den OP-Bericht zu bekommen - gegen eine geringe Gebühr. Das ist aber von Haus zu Haus verschieden.

Du hattest mich aber falsch verstanden. Genau das meinte ich nämlich nicht. Zwecks Kontaktaufnahme sollte sie sich an die Sekretärin wenden. Egal ob per Telefon oder eMail. Die Angelegenheit wird ja dann automatisch an den Chefarzt weitergegeben. Entweder man wird sofort durchgestellt und kann mit dem Chef direkt reden, oder sie melden sich im Laufe des Tages wieder.

Befunde müssen, ohne dass der Patient irgendetwas unternimmt, an den behandelnden Arzt weitergeleitet werden oder dem Patient muss der Befund direkt in Kopie mitgegeben werden.

Im Prinzip schon richtig. Jetzt weiß nur keiner, wie die genaue Sachlage ist. Was mit dem Befund passiert ist. Wo er jetzt liegt. Ob es einen Arztbrief gab, oder nicht.

Wenn es einen Arztbrief gab, steht dort normalerweise auch etwas über den Befund drin. In der Regel eine Beurteilung. Dann ist das Übersenden nicht mehr erforderlich, da Inhalt Bestandteil des Arztbriefes ist. Gab es keinen Arztbrief, ist es mysteriös. Dann wäre zumindest eine Kopie sinnvoll gewesen.

Anzeige wegen Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz erstatten.

Dafür wäre es aber sinnvoll... erst einmal genau zu wissen, ob die besagten Unterlagen nun noch vorhanden sind oder nicht. Genau das sollte ja der Punkt sein. Sind keine Unterlagen mehr da, ist es durchaus ein berechtigter Weg. Sind die Unterlagen aber noch da, keine gute Idee. Deshalb lieber vorher ganz sicher gehen,.... und in Erfahrung bringen.

Ansonsten, nichts hinzuzufügen.

Antwort
von Nic129, 10

Der größte Teil, wie schon Meelia geschrieben hatte, 10 Jahre. Es gibt vereinzelte Sonderregelungen. Die gehen aber auch aus dem Link hervor. Die Frage die sich mir stellt: Worüber möchten Sie sich bei der Ärztekammer beschweren?! Das eventuelle Unterlagen nicht mehr vorhanden sind?! Die Frage ist, von welchen Unterlagen wir hier sprechen. Operationsberichte? Untersuchungsbefunde (z.B. Röntgen, CT, MRT, ect.)? Kurzarztbriefe? Kurzarztbriefe werden beispielsweise - zumindest in meiner alten Klinik - nicht aufgehoben. Der Patient bekommt eine Einzelausfertigung, da der Entlassbrief bzw. endgültige Bericht an den Über-/Einweiser/Hausarzt nachgeschickt wird.

Grüße

Kommentar von Taigar ,

Nabend,

Es geht um Aufzeichnungen eines Event Rekorders der das Herz überwacht, anhand dieses Rekorders wurden mehrere Ereignisse gespeichert die wichtig gewesen wären da man sich von diesen Aufnahmen ja etwas erhofft womit man die Lage überblicken kann. Diese Aufnahmen zu sichten wäre für mein hauptsächlich behandelndes Krankenhaus sehr wichtig und interessant da sie etwas beinhalten müssen was mein Event Rekorder als besorgnisserregend erachtet da meine alltägliche tachykardie hingegen nicht aufgezeichnet wird (logischerweise um den Event Rekorder nicht zu verstopfen und wichtige Ereignisse direkt wieder zu verwerfen).

Die Klinik die den Event Rekorder aber ausgewertet hat ist nicht mein hauptsächlich behandelndes Krankenhaus, dort wurd ich hingebracht weil es an dem Tag das aufnehmende Haus war. Diese Klinik behauptet dass sie sich an die Ergebnisse des Event Rekorders nicht mehr erinnern und nichts dazu sagen können (24 Stunden nach meiner Entlassung).

Fakt ist aber dass der Oberarzt diese Daten ausgedruckt und mit einem Chefarzt und Stationsarzt besprochen hat. Das Krankenhaus muss doch solche Ergebnisse die wohl wichtig waren da sie diskutiert werden mussten aufheben, allein schon deshalb falls ich mich dort wieder vorstellen würde.

Für mich wäre wichtig diese Daten zu beschaffen da ich a) wissen möchte was der Event Rekorder aufgezeichnet hat und B) weil eine EPU und ein weiterer operativer Eingriff in Planung ist seitens des behandelnden Krankenhauses die möglicherweise abwendbar wäre durch die Ergebnisse des Event Rekorders.

Danke für deine Antwort.

grüße

Kommentar von Nic129 ,
Diese Klinik behauptet dass sie sich an die Ergebnisse des Event Rekorders nicht mehr erinnern und nichts dazu sagen können (24 Stunden nach meiner Entlassung).

Ich glaube eher, man hatte keine Lust gehabt, sich mit Ihnen auseinanderzusetzen. Jedenfalls wird so ein Eindruck vermittelt. Auch wenn man viele Patienten sieht, an einige kann man sich eigentlich noch recht dunkel erinnern - zumindest habe ich mir Patienten, die ich auf Station behandelt habe, merken können. Zwar nicht bis ins kleinste Detail, aber immerhin grob.

Hat Ihr aktuelles Haus mal versucht, die Unterlagen anzufordern? Wenn ja, was kam denn dabei raus? Wenn nein, wäre das eine Möglichkeit. Ansonsten kontaktieren Sie mal die Tippse vom Chefarzt und haken dort mal nach. Eventuell bekommen Sie dort mehr heraus, als über die Herren El Kalaschnikow und Al Hadaddi ... und wie sie alle heißen...

Grüße

Kommentar von Taigar ,

Danke die Antwort.

Die Sache ist folgende: Ich persönlich hab die Ergebnisse nicht angefordert. Der Arzt meiner behandelnden Klinik hat die Klinik die den Event Rekorder ausgewertet hat angerufen und sich zum Oberarzt durchstellen lassen. Und dieser hat dann (so wie der Arzt der behandelnden Klinik mir mitteilte) gesagt dass er sich nicht mehr erinnert. Der Arzt fragte dann zwar am Telefon "wie kann man so jemanden entlassen, das geht doch nicht, das muss abgeklärt werden" aber als das Telefonat schnell beendet war wurd mir gesagt "die wissen es nicht".

Sicherlich könnt man das ganze jetzt abharken unter "Pech gehabt" aber wie gesagt eventuell würden die Ergebnisse ja ein neues Licht auf die Probleme werfen und so könnte man ggf. die anliegende EPU und den weiteren Eingriff vermeiden die bekannterweise ja auch Risiken birgen trotz all dessen dass sie Routineeingriffe sind. Ansonsten wäre mir die beschaffung dieses Materials villeicht gar nicht so immenz wichtig.

Kommentar von Meelia ,

diese Aufzeichnungen sollten unter die Rubrik EKG-Aufzeichnungen fallen. Dann wäre die Aufbewahrungsfrist 10 Jahre. Wir haben auch einen Recorder und die Daten werden nach Rückgabe in der Patientenakte gespeichert.

Offensichtlich ist da etwas schief gelaufen, was eine Beschwerde bei der Ärztkammer nicht ändert.

da meine alltägliche tachykardie hingegen nicht aufgezeichnet wird (logischerweise um den Event Rekorder nicht zu verstopfen und wichtige Ereignisse direkt wieder zu verwerfen).>

wenn es sich um ein tägliches Ereignis handelt, wäre ein Langzeit EKG über 3 Tage sicher aufschlußreicher als eine kurze Aufzeichnung eines Eventrecorders. Das sollte bei einem Internisten oder Kardiologen mit diesen Geräten auch kurzfristig möglich sein.

Kommentar von Taigar ,

Die bestehende tägliche Tachykardie ist bekannt und genügend beobachtet / diagnostiziert, aufgrund dessen wurd mir der Event Rekorder aber nicht implantiert.

Ich leide unter weiteren Herzproblemen wie episodenhaftes Vorhofflimmern und man vermutet dass ich eine episodenhafte Arrhythmie habe. Um dies weiter zu erforschen / beobachten hab ich den Event Rekorder.

Da das Gerät so eingestellt ist dass er bei meiner üblichen Tachykardie nicht anspringt und aufzeichnet, müssen die Aufzeichnungen von ende August etwas anderes gewesen sein was das Gerät als wichtig / bedrohlich genug eingestuft hat es aufzuzeichnen da es wie gesagt automatisch ohne meine Einwirkung geschah. Deshalb wäre es mir ein Bedürfniss an diese Aufnahmen zu kommen. Dass eine beschwerde bei der Ärztekammer nicht für den nötigen Druck sorgen würde ist schade, es ist traurig dass man da keine Handhabe hat ausser die Klappe zu halten und es hinzunehmen. :-(

Kommentar von Meelia ,

ich weiß nicht, ob der Oberarzt keine Lust hatte, gestresst war oder die Unterlagen irgendwo verschlampt wurden. Deshalb meine ich, das eine Beschwerde bei der Ärztekammer in diesem Punkt nicht weiter hilft.

Was die rechtliche Situation betrifft, steht es dir natürlich zu, etwas zu unternehmen. Dafür gibt es bei den Krankenkassen die Möglichkeit so etwas vorzubringen und zu bitten, das sie die Unterlagen anfordern. Vielleicht tauchen sie ja plötzlich wieder auf.

Kommentar von Taigar ,

Danke für deine Zeit und Antworten. Waren sehr nützlich und hilfreich.

Kommentar von Meelia ,

danke sehr. Ich drücke die Daumen, das die Aufzeichnungen auftauchen und natürlich gute Besserung, soweit es möglich ist.

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