Frage von torero, 191

Astmathische Bronhitis - hilft Höhenluft der Wiener Alpen?

Hallo!

Ich mach mir total Sorgen um meinen Neffen, der hat nun schon seit Monaten immer wieder einen ziemlich quälenden Husten. Es sind pausen dazwischen aber es kommt dann wieder. Hustensäfte hat meine Schwester schon fast alle probiert. Der Kinderarzt meinte es sei eine asthmatische Bronchitis, oder vielleicht sogar Keuchhusten. Ich hab da nun ein bissl recherchiert, und gelesen dass man vor allem früher die Leute mit Bronchienerkrankungen immer ins Hochgebirge geschickt hat. Heutzutage werden ale möglichen Mittelchen verschrieben. Macht es nicht mehr Sinn für eine Woche oder so in die Berge zu fahren? Ich habe gelesen dass auch der Semmering früher oft von Lungenkranken aufgesucht worden ist. Reicht es also Richtung Wiener Hausberge zu fahren oder muss man schon im hochalpinen Gebiet sein um da eine Wirkung zu haben.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo torero,

Schau mal bitte hier:
Therapie Husten

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von StephanZehnt, 183

Hallo Torero,

bei einem Astmathische Bronchitis ist Staub und Abgasfreie Luft für Betroffene immer sehr gut. Nun liegt z.B. Maiersdorf ca. 935 m hoch. Allerdings eine Woche ist da doch arg wenig. in der Regel so ca. zwei bis drei Wochen sinnvoll. Da der Semmering ca. 75 km und Maiersdorf ca. 65 km entfernt sind von Wien dürfte das OK sein. Die Wiener Neustadt ...? Nun hochalpin wäre schon besser aber es muss ja auch finanzierbar sein.

Ich würde einmal mit dem Arzt sprechen ob eine Hyposensibilisierung möglich ist. Um zumindest eine Minderung der Probleme zu erreichen. In der Regel macht man dies Ende Herbst über den Winter...! Evtl. kann man Euch auch bei der LOT-Austria oder bei der dt. Atemwegsliga etwas dazu sagen, auch wenn die LotAustria eigentlich für COPD zuständig ist!

Alles Gute Stephan

Kommentar von StephanZehnt ,
Kommentar von torero ,

Danke Stephan für den Tipp mit link mit der LOT austria. Ich werde das so an meine Schwester weitergeben sie soll sich da mal erkundigen. Wie du auch sagst, es sollte finanzierbar sein, die Nähe zu Wien wäre halt in Niederösterreich gegeben. Maiersdorf ist doch bei der hohen Wand oder? Ich kenne den Ort glaub ich von meinen Wanderungen entlang des Wiener Alpenbogens. Voll schön. Ich glaube auch dass wandern und generell Bewegung in einer geeigneten Umgebung viel beitragen können.

Kommentar von Hooks ,

Ich wurde als Kind aus B-W an die Nordsee verschickt wegen Dauerschnupfen. Hat nichts gebracht, 6 Wochen weg von zuhause im Alter von 7 Jahren...

Bin erst beim Stillen des ersten Kindes darauf gekommen, daß ich Milcheiweiß-unverträglichkeit habe, weil der dauernd Milchschorf bekam, wenn ich Käse oder Quark gegessen habe. Durch meine Abstinenz an Milch habe ich gemerkt, daß es mir selbst auf einmal viel besser geht...

Da ist vorher leider niemand drauf gekommen.

Kommentar von piamaria ,

Diese Milcheiweiß-Unverträglichkeit ist gar nicht so selten. Eine Freundin von mir kam nach 4 Jahren drauf, dass ihr Sohn darunter leidet. Er war generell unruhig, hibbelig und konnte nur sehr schwer ein- und durchschlafen. Seitdem sie komplett auf Milch verzichtet ist weitgehend Ruhe! Ursachenforschung kann sich oft sehr lohnen!

Ein Wanderurlaub ist meiner Meinung nach, auch wenn es nur eine Woche ist, schon eine gute Idee. Raus aus der Stadt und rein in die Natur. Das tut auch der Psyche gut, und dass die Psyche Beschwerden verstärken oder lindern kann, das ist ja bekannt :)

Kommentar von StephanZehnt ,

Nun hat aber nicht jeder eine Milchunverträglichkeit! Das müsste man dann schon ärztlich nachweisen. Wenn man allerdings die Zusammenhänge anschaut das eine Lactosefreie Milch 60 % teurer ist und ein Lactosefreier Joghurt gleich 80 % teurer ist versteht man schon die Zusammenhänge!

Keine Frage wer real Lactoseintoleranz hat für den sind solche Lebensmittel ohne Lactose wichtig. Nur nicht mal schnell auf Verdacht! Warum steht z.B. auch auf Nudeln, Marmeladen Lactosefrei?

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Laktosefrei-Teuer-und-oft-ueberfluessig,l...

Antwort
von gerdavh, 127

Hallo, gute Höhenluft ist immer besser, als die Luft in der Stadt. Darauf möchte ich auch gar nicht näher eingehen. Was ich nicht verstehen kann, ist die Tatsache, dass der Kinderarzt nicht schon längst einen Rachenabstrich oder eine Blutuntersuchung (Antikörpernachweis) wegen des Verdachtes auf Keuchhusten vorgenommen hat. Da muss man heutzutage nicht mehr raten, was der Patient hat. Hier in Link dazu

http://www.apotheken-umschau.de/Keuchhusten/Keuchhusten-Pertussis-Diagnose-11852...

Ich würde eine zweite Arztmeinung einholen, am besten von einem Lungenfacharzt. Dann habt Ihr eine klare Diagnose und könnt entsprechend handeln. lg Gerda

Kommentar von gerdavh ,

Hier noch ein Link zu chronischem Husten

http://www.apotheken-umschau.de/husten

P.S. Mir hat Hustensaft noch nie geholfen. Das bereichert höchstens den Hersteller. Alles Gute Für Deinen Neffen.lg Gerda

Antwort
von Hooks, 82

Hochgebirge? Da ist die Luft besser, aber auch viel Sonne - man kann unten ein bißchen nachhelfen mit hochdosierten D-Vitaminen. (wlsProducts). Vielleicht kann man bei ihm mal den Spiegel messen. Sonst sieh mal unter vitamindelta.

Asthma kenne ich als Milcheiweißunverträglichkeit, rate mal Deiner Schwester, sie soll alles kuhmilchhaltige aus de Ernährung weglassen. Vorsicht auch bei Mayo und sowas. Kinder brauchen kenie Milch. Trink lieber Wasser aus der Leitung. Evtl. mit etwas Zitrone dabei.

Bronchitis genauso. Man kann da auch Quark im Waschlappen (1-2 EL reichen) links und rechts vom Brustbein auflegen, das zieht die Gifte raus. Halbe Stunde sollte genügen. Immer wieder mal.

Weiter ist sehr gut, wenn man Zwiebeln feinschneidet und mit gutem echtem Honig mischt, dann den Saft ablöffelt. Alle Stunde oder so. Bei uns in der Familie heißt das Zwiebizin (haben die Kinder so genannt).

Sehr sehr gut ist auch Spitzwegerich, am besten roh, pflückt Euch was draußen oder kauft frischen Preßsaft. Tee macht die hitzeempfindlichen Stoffe kaputt. Tinktur geht auch.

Weitere schleimlösenden Pflanzen sind (ich habe mir von alle Tinkturen gemacht):

mehr bei Heilkräuter.de oder .com

Malve, Holunderblüte, Kastanie (Knolle und Blüte), Vogelmiere, Frauenmantel (ein Wunderkraut!), Goldrute (supergut, trinkt viel Wasser dazu, treibt die Gifte über die Nieren aus und entlastet dasdurch die schleimhäute), Königskerze (gut gegen fast alle Leiden)...

Gänseblümchen soll gut sein gegen Lungenerkrankungen, auch Lungenentzündung, ich habs aber noch nicht probiert.

Recherchier doch mal nach all diesen Pflanzen - Du wirst echt erstaunt sein, was die alles leisten!

Außerdem kann man durch "ansteigende" oder "heiße Fußbäder" (s. im Netz) die Entzündung aus dem Kopf und Rachen herausziehen.

Ganz allgemein hilft man dem Körper, wenn man auf schwer verdauliche Sachen verzichtet, am besten für 2-3 Wochen nur Rohkost ißt. Viel lauwarmes Wasser und auch Fett nicht vergessen! 1. Pressung Kokosöl ist sehr gut http://wahrheit-kompakt.net/files/Kokosoel-das-beste-superfood-unserer-Tage.pdf , aber auch Sesam, Mandeln, Paranüsse (bei topfruits.de gibts rohe) bieten gutes Fett. Du kannst sie sogar mit einer Kaffeemühle feinmahlen und mit gutem Honig zusammen ein schmackhaftes Marzipan herstellen. Evtl. mit Vanille und Zimt würzen, aber es geht auch ohne; ich liebe Rapshonig, oder Klee-Linde dazu.

Antwort
von bethmannchen, 57
Der Kinderarzt meinte es sei eine asthmatische Bronchitis, oder vielleicht sogar Keuchhusten. ???

Nach dem deutschen Infektionsschutzgesetz sind sowohl der Verdacht einer Erkrankung, eine Erkrankung, als auch der labordiagnostische Nachweis meldepflichtig. Das Epidemiegesetz Österreichs schreibt die Anzeigepflicht im Erkrankungs- und Todesfall vor. - Keuchhusten können wir dann wohl ausschließen, weil das ja sicher untersucht worden ist.

immer ins Hochgebirge geschickt ... eine Woche oder so?

Es macht überhaupt keinen Sinn, für ein paar Tage in die Berge zu fahren, um eine Bronchitis zu kurieren. Das ist nur viel Aufwand für nichts. Kommt der Junge zurück, ist nach einer Woche der selbe Zustand wie zuvor erreicht. Das Kind wird ja nicht verändert und lebt auch wieder im selben Umfeld.

Früher hat man Kinder mit Keuchhusten tatsächlich für ein paar Stunden in eine Unterdruckkammer gesteckt, oder auch einen Rundflug in 2.500 Meter Höhe machen lassen, um die dünnere Höhenluft zu simulieren. Angeblich sollte damit der Keuchhusten kuriert sein. Das war aber völlig wirkungslos, nach drei Tagen haben wie alle wieder gehustet wie zuvor. Keuchhusten ist eine hoch ansteckende bakterielle Infektion. Die Bakterien scheren sich nicht um den Luftdruck.

In Deutschland schickt man kränkelnde Kinder, die in der Tiefebene leben für sechs Wochen in die Berg, und die aus den Bergen für sechs Wochen ans Meer. Das nennt sich dann Reizklima-Therapie.

Immer wieder Hustensaft zu verabreichen ist nicht sinnvoll, eil der die Ursache nicht behebt. Das unterbindet nur das Freihusten der Bronchien und die Lunge versumpft. Ganz albern ist "heiße Milch mit Honig", weil das angeblich hilft. Das verschleimt die Lunge erst so richtig, und der Effekt ist nur noch mehr Schleim, der abgehustet werden muss.

Ich würde da mal eher auf die Abwehrkräfte schauen, gesunde Vitamine geben und für viel Bewegung an der frischen Luft, mindestens drei Stunden täglich sorgen. Das bringt die Lunge in Schwung.

Kommentar von torero ,

Ja das mit der Meldepflicht hab ich mir auch gedacht, und meine Schwesterhhat sich ebenfalls gewundert, dass der Kinderarzt so etwas sagt, dann aber keine weiteren Untersuchungen veranlässt. Aber den Symptomen nach handelt es sich NICHT um einen Keuchhusten..zum Glück gibt auch Dr. Google ganz gut Auskunft. Dass der Kinderarzt nur Panik macht ist natürlich fragwürdig. Danke auch für die vielen Hinweise in Bezug auf Reizklima und gesunde Ernährung. Wandern geht der Kleine eh ganz gerne, also fahren sie m Wochenende auf die hohe Wand, ich werde auch mitkommen, als Chauffeur und Wanderbgleitung . Ich beobachte auch immer dass der Husten von ihm bei Bewegung im Freien viel weniger wird. Der Arzt hat aber gemeint: Sport verboten. Naja.

Kommentar von bethmannchen ,
Der Arzt hat aber gemeint: Sport verboten. Naja.

Ein Kind wird kaum gesund, wenn man es immer in Watte packt. Immer raus an die Luft, bei jedem Wetter, und herumtoben lassen. Es gibt ja kein schlechtes Wette, nur unpassende Kleidung. So wird das Kind tief atmen, an die Belastungsgrenze gehen, und den Schleim abhusten.

Der Husten ist ja nur das Symptom. Ob akute oder chronische Bronchitis, der Schleim muss raus. Sitzt man nur auf dem Sofa, kommt da nichts in Bewegung, wird nur schlimmer.

Antwort
von pferdezahn, 54

Das bringt nichts, wenn dein Neffe nicht in den Bergen oder an der See( Meer) lebt. Bei Asthma und Bronchitis sollten Miilch und Milchprodukte gemieden werden, da diese schleimbildend sind, und eine astmatische Bronchitis nur foerdert. Google mal >bei Asthma und Bronchitis keine Milch<

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