Frage von Pendling, 313

Arthrose Schultereckgelenk/ACG- Resektion 23.01./23.06.2014 links

Guten Morgen liebe Community

es wurden bereits zwei Resektionen wegen der Schultereckgelenkarthrose durchgeführt.

Seit Ende November verschlechtert sich der Zustand der Schulter wieder. Seit ein paar Wochen schwillt die Schulter wieder an, wird rot, schmerzt.

Meine Frage wäre, kann es trotz dieser Operationen möglich sein, dass sich die Arthrose wieder aktiviert?

Ich wäre für eine hilfreiche Antwort dankbar.

Liebe Grüße

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Alois, 308

Hallo Pendling,

um deine eigentliche Frage zu beantworten - obwohl "Reaktivierung" nicht korrekt ist, verstehe ich, was du meinst:

Eine Arthrose schreitet kontinuierlich voran, wobei der genaue zeitliche Verlauf nicht vorhergesagt werden kann. Medizinisch bewiesene vorbeugende Maßnahmen sind leider nicht bekannt.

Eine Operation stellt nicht den ursprünglichen Zustand wieder her, sondern dient allein der Schmerzbekämpfung (und ggf. der Verbesserung der Beweglichkeit - besonders im Fall eines Prothesenersatzes).

Daher - ich glaube, den Rest kannst du dir denken.....

Liebe Grüße,  Alois

Kommentar von Pendling ,

Guten Morgen Alois,

danke für deine liebe und logische Antwort. Ich dache natürlich, dass die Beschwerden nach der Resektion dauerhaft verschwunden sind.

Bei der rechten Schulter wird heute mit einer Strahlentherapie begonnen, dann werde ich mich aber gegengleich um meine linke Schulter kümmern müssen, da sie auch wieder stark schmerzt, sie ist durch die Gelenksteife der rechten zur Zeit stark überlastet.

Einen schönen Dienstag Alois und nochmals danke, du hast mir mit deiner Antwort wirklich sehr geholfen.

Liebe Grüße Pendling

Kommentar von Alois ,

Danke und gern geschehen - tut mir leid, dir keine günstigere Antwort geben zu können.....

LG, Alois

Antwort
von StephanZehnt, 243

Hallo ..,

zwei Resektionen wegen der Schultereckgelenkarthrose.  Die Ursache solch einer sehr häufigen Schultereckgelenkarthrose u.a. Sport, körperliche Arbeit oder nach Verletzungen.

Nun weis ich nicht ob Du Bodybuilding machst  oder zum rudern gehst. Als Ausgleich? Wie auch immer ein Humeruskopfhochstand der ein Impingement-Syndrom (Zusammenstoß) auslösen kann ist mitunter auch die Ursache. 

Genau so kann bei Dir eine Bursitis (Schleimbeutelentzündung ) bzw. Verletzung des Labrums (Gelenklippe) vorliegen. . 

Das heißt eine hilfreiche Antwort zum Thema kann man Dir nur vor Ort geben. Ich weis nicht wo Du warst bzw. wer diese Resektionen vorgenommen hat. 

Mitunter ist es sinnvoll sich einmal eine Zweitmeinung zu holen! Sehr viel meh rkann man im Moment nicht sagen. (Zweitmeinung holen falls..).

http://www.schulterinfo.de/laterale\_clavikularesektion.html

Bei dem beigefügten Bild sieht man in etwa wie groß Schädigungen ausfallen können bei einem Schultergelenk!

VG Stephan

Kommentar von Pendling ,

@StephanZehnt, danke für deine Antwort, eine Bursitis ist es nicht, ich habe da einen relativ hohen Erfahrungswert, bei dieser Entzündung habe ich eigentlich gleich nach dem der Arm über Kopf war, heftige Schmerzen bekommen. Es tritt z.B. beim Berg gehen (ohne Stöcke) oder nach dem Schlafen auf, genau wie vor den beiden bzw. zwischen den beiden Operationen. Nach der ersten Operation wurde ein Knochensporn übersehen, darum war die Schulter immer entzündet, zusätzlich entstand dann eine große Ruptur der Supraspinatussehne.

Ich bin jetzt bei einem hervorragenden Schulterspezialist in Behandlung, wegen der rechten Schulter, die hat es noch übler erwischt, insgesamt 3 Operationen mit Komplikationen...........Er kümmert sich erst um diese, hat aber bereits den Verdacht ausgesprochen, dass die Arthrose links wieder aktiv ist.

Ich habe schulterbelastende Sportarten gehabt, zwei schwere Stürze, einmal links, einmal rechts, eine sehr schulter-sehnenbelastende Arbeit, häufig über Kopf. Dazu eine beidseitig nicht erkanntes Schulterimpingement, dass unbehandelt zu gravierenden Schäden führt, Sehnenrupturen, Arthrosen.

Den Link sehe ich mir gleich an, danke noch einmal und einen schönen Sonntag Abend.

Liebe Grüße

Antwort
von wooifal, 171

Wir haben für meine Frau, da sie sehr unter Rückenschmerzen gelitten hat, zur unterstützenden Behandlung ein Gerät von Bemer (wir haben eine Matte) gekauft. Dieses Geärt aber hilft nicht nur bei Rückenschmerzen. Da meine Mutter schon einige Jahre unter Arthrose leidet, haben wir uns schlau gemacht, ob man auch hierfür diese Matte nutzen kann. Kann man. Seitdem nutzt sie diese Matte täglich 2x 8 Minuten (wie meine Frau; da wir in einem Haus wohnen, benutzen sie es beide ohne großen Aufwand). Die Matte sendet Stimulationssignale an den Körper, welche die Durchblutung der kleinsten Gefäße verbessern und dadurch die körpereigenen Regulationsmechanismen aktiviert werden. Meine Mutter nutzt nun dieses Gerät schon ca. ein halbes Jahr und man merkt, dass es ihr hilft, sie kann sich besser bewegen.

Du kannst es ja vielleicht mal versuchen, Bemer Geräte gibt es auch zu mieten. Man darf sich aber nicht wunder, wenn sich in den ersten Wochen nichts tut, es braucht einfach seine Zeit. Für uns war es ein Versuch wert und da meine Mutter die Matte nun mitbenutzen kann, hat sie sich rentiert.

Kommentar von Pendling ,

Danke dir für deine liebe Antwort - werde ich mir auf jeden Fall ansehen. Ab nächster Woche bekomme ich eine Reizröntgenbestrahlung beider Schultern, die mehrfach operiert sind und sich eben Verwachsungen, Ödeme usw. gebildet haben. LG

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