Frage von leonikchen, 23

Aortenstenose mit Verschluss der prox. A. mesenterica superior

Hallo, ich hatte vor 19 Jahren Stenosen der Bauchaorta die mittels Ballon aufgedehnt wurden. Damals war ich 34 Jahre alt. Inzwischen ist die Aorta gut 50% distal eingeengt und die prox. A. mesenterica superior verschlossen. Ich habe keine Beschwerden ausser Rückenschmerzen im unteren Rückenbereich bei Bewegung. Mir wurde eine Thrombendarteriektomie der Aorta empfohlen um evtl. auch einem Leriche-Syndrom vorzubeugen. Da ich aber sehr große Angst vor dieser OP habe hätte ich gerne gewußt ob es eine andere Therapiemöglichkeit gibt?

Antwort
von StephanZehnt, 20

Hallo Leoni,

Du hast keinen Befund hier genannt so das man das Ausmaß ein Stück einschätzen kann. Darum eine etwas allgemeine Antwort ..

in dem Fall hätte ich an Deiner Stelle mit oder ohne OP Angst. Ich habe zwar noch Niemand gehört der schon mit 34 J. eine Aortastenose hatte. (distal = Körpermitte). Du schreibst ich habe keine Beschwerden die verschlossene Arterie hat ihren Ursprung in der Nähe der Lendenwirbelsäule LWK 1.

http://www.medizin-kompakt.de/operationsverfahren/gefaessoperationen/thrombendar...

Also kannst Du Dir ausmalen wo die Ursache der Schmerzen zu suchen sind. Unter Leriche-Syndrom versteht man den Verschluss der Bauchschlagader (Aorta) im Bereich der Aufzweigung in die beiden Beckenarterien.

Wenn Du nun fragst ob es noch andere Therapiemöglichkeiten

ich schätze Dir bleibt nicht unbedingt mehr ein Wahl. Man braucht sich nur vorzustellen was passiert wenn es zu einer MInderversorgung der Extremitäten oder gar zu einem einem Verschluss kommt. Bei der Aorta ist nichts mit einem Bypass odgl. was die Medikamente angeht wird man schon alles getan haben. Sicher kannst Du Dir noch eine Zweitmeinung holen. Wenn man Dir allerdings eine OP bereits vorgeschlagen hat

VG Stephan

Bilder Quelle Wikipedia / gefaesschirurgie-klinik.de

Antwort
von GeraldF, 16

Das kann man so aus der Ferne nicht beurteilen. Es hängt von der Ausdehnung des Befundes und vom annehmbarern Alter des Thrombus in der Aorta ab, ob hier alternativ auch ein endoluminales Verfahren (kathetergestützt) möglich wäre. Das müssen Sie mit dem Gefäßchirurgen besprechen, der die bildgebenden Befunde gesehen hat. Fragen Sie ihn gezielt nach möglichen alternativen Verfahren. Das ist sowiesoTeil der Patientenaufklärung vor so einer OP.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten