Frage von MelBu, 279

Anzeichen für eine kommende Diabetes?

Hallo Mir geht es seit längerem Gesundheitlich nicht sehr gut seit knapp 4 wochen habe ich einen Nüchternzucker von 127-135 meine Ärztin meinte ich soll ein wenig abnehmen da ich übergewichtig bin und dann würde es sich schon einpendeln . Nun habe ich ein paar kilos verloren doch es wird nichts besser der HBa1 ist nun auf 6,1 gestiegen .

Heute Nüchternwert nach 12 stunden : 131 1 Stunde nach dem Essen : 181 2 Stunden danach : 157 nach 3 stunden dann : 128

Haber 2 Brote mit Käse und Salami gegessen und 1 Kaffe nur mit milch .

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von lala31243, 253

oft abgeschlagen fühlt und öfter an Infektionen leidet Vermehrtes Wasserlassen und stark gesteigertes Durstgefühl sind die ersten Warnsignale des Körpers. Die beiden Symptome stehen in engem Zusammenhang: Da die Körperzellen den Zucker aus der Nahrung nicht ausreichend oder überhaupt nicht mehr in die Zellen aufnehmen können, bleibt er im Blut. Um den Überschuss loszuwerden, produziert die Niere vermehrt Harn – das passiert ab einem Blutzuckerspiegel von etwa 160 Milligramm pro Deziliter (mg/dl). Bei einem gesunden Menschen liegt der Wert unter 100 mg/dl. „Betroffene müssen bis zu sechs Liter Wasser am Tag lassen. Häufig ist das Harnlassen aufgrund von Infektionen auch noch mit einem schmerzhaften Brennen verbunden

-rockene Haut, Juckreiz und schlecht heilende Wunden -Nicht nur für Hautprobleme sind Diabetiker besonders anfällig. Auch andere Infektionen wie Magen-Darm-, Harnwegs- und grippale Infekte sowie Zahnfleischentzündungen zeigen sich bei Zuckerkranken häufig -Unerklärbare Gewichtsabnahme -Abgeschlagenheit, Schwäche und Leistungsminderung -Übelkeit, Erbrechen und Benommenheit -Ist der Nüchternzucker beim ersten Test erhöht, wird der Arzt zusätzlich noch einen Zuckerbelastungstest durchführen, auch oraler Glukosetoleranz-Test (oGTT) genannt. Dabei muss der Patient auf nüchternen Magen in etwa fünf Minuten eine Zuckerlösung (75 Gramm Glukose auf 250 bis 300 Milliliter Wasser) trinken. Kurz davor sowie eine und zwei Stunden danach misst der Arzt den Blutzucker des Patienten und bewertet ihn.

Stellt der Arzt durch die Untersuchung tatsächlich einen Diabetes fest, muss der Patient zwar zukünftig mit gewissen Einschränkungen rechnen – das Ende eines ausgefüllten Lebens bedeutet die Diagnose aber nicht. Wird der Diabetes rechtzeitig erkannt und richtig behandelt und hält sich der Erkrankte im Alltag an gewisse Regeln, lassen sich lebensbedrohliche Folgeschäden wie Nierenversagen, Herzinfarkt oder Schlaganfall effektiv verhindern.

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